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Montag, 17. Februar 2025

Uniklinikum Dresden - Erwachsenenpsychiatrie - Station PSY-S4

 Uniklinikum Dresden - Erwachsenenpsychiatrie -  Station PSY-S4

Versorgungsgebiet: Dresden - Innere Altstadt Pirnaische Vorstadt Seevorstadt Johannstadt-Nord Johannstadt-Süd Blasewitz Striesen-Ost Striesen-Süd Striesen-West Tolkewitz/Seidnitz-Nord Gruna


Im Uniklinikum Dresden gibt es im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie 4 Stationen sowie zwei Tageskliniken, eine davon für junge Erwachsene dazu findet ihr schon einen Beitrag auf unserer Seite.

Station PSY-S1: Akutstation (geschlossen geführt)
Station PSY-S2: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Psychosen
Station PSY-S3: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Suchterkrankungen
Station PSY-S4: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Affektive Störungen

Die Einsenderin wurde auf Station PSY-S4 behandelt.

Aufgenommen werden auf Station PSY-S4 Patienten ab 18 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf affektiven Störungen (Depressionen und Bipolare Störungen), es sind aber Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern dort. Es gibt max. 30 Behandlungsbetten in Zwei- und Dreibettzimmern. Die Zimmer haben Fernseher. Es gibt den Zugang zu einer Dachterrasse. Die Psychiatrie befindet sich in einem Altbau, weshalb es Gemeinschaftsbäder auf dem Flur gibt. Im kommenden Jahr (2026) wird die Psychiatrie aber in ein neues extra gebautes Gebäude umziehen, wo sich vieles ändern soll.

Bei den Mahlzeiten kann man sich selber zusammenstellen was man möchte und beim Mittagessen wählen zwischen Vollkost, Leichte Vollkost, Vegetarisch oder Kindermenü. Um 07.00 Uhr steht man auf, um 07.30 Uhr gibt es eine Morgenrunde und anschließend Frühstück, um 11.30 Uhr Mittagessen und um 17.30 Uhr Abendessen. 3x die Woche gibt es ein Kuchenangebot.

Jeder kriegt einen individuellen Therapieplan, gerade wenn man nur zur Krise da ist hat man sehr wenig Programm. An welchen Gruppen man teilnimmt wird individuell angeordnet.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Laufgruppe, verschiedene Gruppentherapien (Depressionsbewältigungsgruppe, Bipolar-Gruppe, Suchtgruppe, Psychosegruppe, Stresstoleranzgruppe), Frühsport (2x die Woche).

Dienstags ist immer Oberarztvisite.

Ausgang wird inviduell entschieden, aber meistens kann man unter der Woche nur aufs Gelände und nur am Wochenende ggf. vom Gelände runter. Sein Handy darf man durchgängig haben, es gibt kostenloses WLAN.

Die Einsenderin schreibt:

Ich fand die Station okay, Aber es ist Mehr ein aufbewahrungsort, nicht Therapie und kommt stark auf die patientengruppe an. 
 

 

Montag, 10. Juni 2024

Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz - Station PA2

Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz - Station PA2

Versorgungsgebiet:  Landkreis Delitzsch, den südwestlichen Teil des Leipziger Landkreises sowie die Leipziger Stadtbezirke Nord, Nordwest und Altwest.  

(C) SKH Altscherbitz

Das SKH Altscherbitz ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie und verfügt über 220 Betten.

Es gibt mehrere Stationen für Erwachsene ab 18 Jahren:

Station PA1: geschlossene Aufnahmestation
Station PA2: Station für junge Erwachsene sowie
Mutter-Kind-Bereich
Station PA3: offene Aufnahmestation für Patienten im mittleren Lebensalter
Station PA4: offene Aufnahmestation für Patienten in der zweiten Lebenshälfte
Station PA5: geschützte Aufnahmestation mit soziotherapeutischem Ansatz
Station PG1 & PG2: geschützte Aufnahmestationen mit Schwerpunkt Demenz
Station PG3: offene Aufnahmestation für Patienten im höheren Lebensalter
Station PS1 & PS2: Suchtstationen
Station PP1: Psychotherapiestation mit verschiedenen Therapiegruppen

Außerdem gibt es verschiedene Tageskliniken, u.a eine speziell für junge Erwachsene als auch eine DBT-Tagesklinik.

Die Einsenderin wurde auf Station PA2 behandelt.

Aufgenommen werden junge Erwachsene von ca. 18-25 Jahren mit jeglichen psychischen Krankheitsbildern die in einem offenen Setting behandelbar sind, es gibt 13 Behandlungsplätze. Außerdem gibt es 6 Mutter-Kind Plätze, wo Mütter jedes Alters mit Kleinstkindern bis zu einem Alter von zwölf Monaten stationär aufgenommen werden können, die unter psychische Störungen in der Schwangerschaft leiden wie z.B einer Wochenbett-Depression.

Die Mutter-Kind Einheiten sind Einzelzimmer mit Babybett, die restlichen Zimmer sind überwiegend Doppelzimmer.

Die Station ist aufgeteilt in zwei Gruppen:
Gruppe 1: Psychotherapiegruppe für Patient:innen mit schwerpunktmäßig einer Persönlichkeitsentwicklungsstörung, Aufenthalt auf Station 8 Wochen + 2 Wochen in der Tagesklinik (Aufnahme über eine Warteliste)
Gruppe 2: Kriseninterventions, Stabilisierungs- und Diagnostikgruppe für jegliche Krankheitsbilder, Aufenthaltsdauer etwa 4-6 Wochen, eventuell anschließend auch tagesklinischer Aufenthalt möglich (auch Krisenmäßige Aufnahme möglich)

Die Einsenderin wurde für 7 Wochen in Gruppe 2 behandelt aufgrund einer PTBS, Depressionen und einer Borderline-PS.

Es gibt zwei Essräume, wo Gruppe 1 und Gruppe 2 getrennt essen können. Es gibt eine Küche, einen Aufenthaltsraum, zwei Bewegungsräume u.a einen mit einer Tischtennisplatte und es gibt einen Besucherraum, wo man Besuch empfangen kann.

Der Tag startet jeden Tag um 06.30 Uhr, auch am Wochenende (man wird durch den Weckdienst bestehend aus wechselnden Mitpatient:innen geweckt), anschließend werden Vitalzeichen gemessen, um 07.30 Uhr gibt es Frühstück (in Büffet-Form).
Im Anschluss findet unter der Woche ein gemeinsamer Morgenspaziergang statt. Mittagessen findet gegen 11.30 / 11.45 Uhr statt, um 17.30 Uhr ist Abendessen (erneut in Büffet-Form). Man kann sich aber auch eigenes Essen kaufen, es gibt einen Patient:innen Kühlschrank.

Jeder Patient erhält einen bisschen individuellen Therapieplan. Alle Therapien (außer Einzeltherapie) finden als Gruppe statt.

Therapien: Einzeltherapie (unregelmäßig), Musiktherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Maltherapie, Achtsamkeit in der Natur / Gartenbau, Skillstraining, Kognitives Training, Kegeln, Therapiebeet, SKT, PMR, Autogenes Training, Biofeedback, Gruppen für individuelle Erkrankungen wie z.B Angstbewältigungsgruppe, Psychoedukation Psychosen / Bipolare Störungen, Psychoedukation Depressionen

Zweimal in der Woche gibt es eine gemeinsame Abendgestaltung, die von Patient:innen organisiert wird. Es gibt dreimal wöchentlich eine Visite. Es gibt spezielle Mutter-Kind Therapie Angebote.

Sein Handy kann man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Ich kann die Station eher nicht weiterempfehlen, zumindest Gruppe 2, von Gruppe 1 habe ich viel positives gehört. Man kann für eine PTBS zwar eine Diagnostik machen, aber weitere Behandlung ist dann auch nicht möglich. Ich habe mich dort teilweise nicht wirklich gesehen gefühlt, gerade mit meiner PTBS Symptomatik. Auch, dass man dort fast keine Einzelgespräche bekommt sehe ich kritisch, da man als Akutfall mit vielen Problemen kommt, die man vielleicht nicht immer in der Gruppe ansprechen kann und will. Dennoch habe ich viel durch die Mitpatienten mitgenommen und bin stabiler geworden. Ein großes Lob gilt dem Ergotherapeuten, der wirklich ganz toll ist und super empathisch auf einen eingeht.


(C) SKH Altscherbitz

(C) SKH Altscherbitz

Montag, 12. Februar 2024

Klinikum Chemnitz Standort Dresdner Straße - Kinder- und Jugendpsychiatrie - Station D071T

  Klinikum Chemnitz Standort Dresdner Straße - Kinder- und Jugendpsychiatrie - Station D071T

Versorgungsgebiet: für die Stadt Chemnitz und angrenzende Versorgungsgebiete der Landkreise Mittleres Erzgebirge und Mittelsachen

(C) Freie Presse

In der KJP Chemnitz gibt es 5 Stationen:


Station D081: Jugendaufnahme- und Krisenstation
Station D81S: Subakutstation
Station D083: Kindertherapiestation bis ca. 12 Jahre
Station D084: Kinder und Jugendliche von ca. 10-14 Jahren
Station D71t: Jugendliche von ca. 14-21 Jahren
Außerdem gibt es eine Tagesklinik und gemeinsam mit der Kinderklinik eine Psychosomatikstation.

Die Einsenderin wurde auf Station D071T behandelt. Aufgenommen werden dort Jugendliche von 14-18 Jahren, in Ausnahmefällen auch bis 21 Jahren. Behandelt werden alle Störungsbilder die in einem offenen therapeutischen Setting behandelbar sind wie z.B Angststörungen, Zwangserkrankungen, Depressionen, Essstörungen, Depressionen, Traumafolgestörungen, psychosomatische Störungsbilder, Pubertäts- und Ablösungskrisen oder Probleme wie SVV.

Es gibt ausschließlich Doppelzimmer. Meistens sind durchschnittlich 8 Patient:innen auf Station.

Die Station arbeitet tiefenpsychologisch, familientherapeutisch-systemisch orientiert, beinhaltet aber auch verhaltenstherapeutische Ansätze.

Jeder Patient erhält einen individuellen Therapieplan.

Mögliche Therapien: Einzeltherapie (2x wöchentlich), Gruppentherapien (z.B Psychodrama oder Psychoedukation), Mototherapie (Sporttherapie), Musiktherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Tiergestützte Therapie, Intuitives Bogenschießen, Milieutherapie (z.B 1x im Jahr Paddeln)

Alle Patienten besuchen die Klinikschule.

Es wird mit einem Punkteplan gearbeitet, der 2x täglich ausgewertet wird (s.h Fotos).

Man kann 2x am Tag jeweils 30 Minuten in den Ausgang (wenn man eine gewisse Prozentzahl erreicht hat und es vom Therapeuten genehmigt ist). Am Wochenende hat man immer abwechselnd Besuchszeit oder geht in die Beurlaubung nach Hause (Samstag 8-Sonntag 20 Uhr), für besondere Anlässe kann man auch Sonderbeurlaubungen bekommen.

Es wird mit einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 3-4 Monaten gerechnet. Aber es gibt auch Patienten die natürlich eher entlassen werden können oder auch länger brauchen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich persönlich finde diese Station sehr gut. Ich war selber Patient und fast 5 Monate da. Das Personal und die verschiedenen Therapeuten sind sehr zugänglich und sind wirklich bemüht.Auch die angebotenen Therapien sind sehr auf einen zugeschnitten und wirklich hilfreich. Man lernt sich halt besser kennen und bekommt viele Dinge mit an die Hand die es einem einfacher mache und auch die Möglichkeit sich auszuprobieren. Viel haben sie mir auch geholfen an meinen Skills zu arbeiten und meine Panikattaken zu regulieren. Es sind alle sehr bemüht und wird sehr liebevoll aber auch fordernd voran gebracht. Also wer bereit ist an sich zu arbeiten hat dort eine sehr gute Möglichkeit dafür. Es gibt einen geregelten Tagesablauf der vielen wieder die Nötige Struktur gibt.


(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

Montag, 12. Juni 2023

Helios Klinikum Aue - Station E4

 Helios Klinikum Aue - Station E4

(C) Einsenderin

Im Helios Klinikum Aue werden in der Psychiatrie Erwachsene ab 18 Jahren behandelt.

Es gibt 4 Stationen:

Station E3:  Allgemeine psychiatrische geschützte Station
Station E4: Allgemeine psychiatrische offene Station mit Schwerpunkt affektive Erkrankungen
Station E5: Suchtstation
Station für Psychotherapie

Die Einsenderin wurde auf der Station E4 behandelt aufgrund einer PTBS und Depressionen. Aufgenommen werden dort Erwachsene ab 18 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf affektiven Erkrankungen wie Depressionen, es werden aber auch Patienten mit Krankheitsbildern wie Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, PTBS, Psychosen oder Zwangsstörungen behandelt. Die Station wird offen geführt, alle Patienten müssen also soweit absprachefähig sein, dass sie keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung mitbringen. Man kann sowohl geplant auf der Station aufgenommen werden, als auch im Notfall über die Vorstellung in der Notaufnahme.

Jeder Patient erhält einen individuell zusammen gestellten Therapieplan.

Mögliche Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Skills-Training, Psychoedukation, Entspannungsverfahren, Bewegungstherapie, Sporttherapie, Rückentraining, Gartentherapie

Für Patienten mit einer therapieresistenten Depression wird EKT angeboten.

Die Einsenderin schreibt:

Bin akut vor ein paar Tagen hier gelandet weil ich nicht wusste wie ich weiter machen sollte. Hatte massive Symptome von Depressivität bis hin zu Suizidgedanken auch Versuchen. Bis jetzt habe ich nur sehr gute Erfahrungen gemacht, die wollen mir hier wirklich helfen und ich muss dazu sagen das ich echt bereit bin mir helfen zu lassen.

 



(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 15. August 2022

Helios Park-Klinikum Leipzig - Erwachsenenpsychiatrie - Station 3

 Helios Park-Klinikum Leipzig - Erwachsenenpsychiatrie - Station 3

(C) Helios


Im Helios Klinikum Leipzig gibt es verschiedene Stationen:
 
Station 3: Station für psychodynamische Gruppentherapie
Stationen 4,5,7,8: Allgemeinpsychiatrische Stationen (teilweise offen, teilweise geschlossen geführt)
Station 6: Adoleszentenbereich für junge Erwachsene von 18-25 Jahren
Station für Zwangsstörungen
Gerontopsychiatrische Stationen
Soteria Klinik für Suchterkrankungen

Die Einsenderin wurde auf Station 3 behandelt.

Auf Station 3 werden Erwachsene ab 18 Jahren aufgenommen mit den verschiedensten Krankheitsbildern wie z.B Depressive Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Angststörungen, Zwangserkrankungen oder Selbstverletzendem Verhalten.

Die Station wird offen geführt, arbeitet nach einem integrativen Konzept mit dem Schwerpunkt auf tiefenpsychologischer Gruppentherapie.

Es gibt Doppelzimmer mit eigenem Bad, während die Einsenderin da war war ein Teil der Zimmer renoviert, ein anderer Teil noch nicht, inzwischen sind wahrscheinlich alle Zimmer renoviert. Dann gibt es eine Sitzecke und einen Aufenthalts- bzw. Speiseraum. Außerdem gibt es im ganzen Klinikgebäude viele Sitzmöglichkeiten wie z.B. Sofas und auch ein Außenanlage. Die Klinik liegt direkt am Feld, man kann also gut spazieren gehen.

Therapien: Gesprächsgruppen, SKT, Kunsttherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Sporttherapie, Malen zu Musik, Malen nach Thema, KBT, Schwimmen, Stabilisierungsübungen, Begleittier-Therapie, Einzel, Visite, Wochenendvisite, Notfallplanbesprechung, falls nötig Essgruppe und Esseinzel. Jeden Morgen gibt es eine Morgenrunde.

Jede*r führt ein Therapietagebuch, ca. eine Seite jeden Abend, der Hefter wird abgegeben und vom Team gelesen. Einmal die Woche malt man ein Begleittierbild. Ebenfalls einmal die Woche gibt es entweder Spiele- oder Kochabend, je eine Gruppe kümmert sich darum.

Sein Handy darf man durchgängig haben. Die Wochenenden verbringt man von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend zuhause.

Die Therapie geht 12 Wochen, davon 10 Wochen stationär und 2 Wochen tagesklinisch.

Die Einsenderin schreibt:

Ich persönlich finde das Angebot der Station eigentlich sehr gut, es ist vielseitig und z.B. die Arbeit mit dem Begleittiertherapie ist etwas, das ich so nirgends anders erlebt habe: man entscheidet sich für ein Tier, das einen die Therapie über begleiten, unterstützen soll, oder einem entspricht von den Eigenschaften, die dem Tier zugeschrieben werden. Damit wird dann bildlich gearbeitet. Im Einzel wird auch mit Therapie-/Ess-/…verträgen und -protokollen gearbeitet. Bei meinem ersten Therapieversuch auf Station lief vieles schief, sie waren mit Selbstverletzung und Untergewicht überfordert und nach einem Zwischenstop auf der Akutstation habe ich den Aufenthalt nach ungefähr vier Wochen abgebrochen. Beim zweiten Mal, ca. 2 Jahre später, hat es besser geklappt. Auch wenn ich danach wieder in eine Krise gerutscht bin, kann ich die Station schon empfehlen. Vor allem die Gemeinschaft unter den Patient*innen ist sehr toll und wird durch das Kochen, Spielen, etc. gefördert. Habe mich dort  sehr wohl gefühlt. Eine gewisse Stabilität ist schon gut, da ja die Wochenenden zuhause verbracht werden. Dafür ist man nicht ganz so in dieser Klinik-„Blase“.
 
(C) Einsenderin

 

Mittwoch, 13. Juli 2022

Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Station B4/2

 Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf -  Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Station B4/2

Versorgungsgebiet: den Landkreis Bautzen, den Weißeritzkreis, den überwiegenden rechtselbischen Teil des Landkreises Sächsische Schweiz inkl. des Nordostens von Dresden und den östlichen Teil des Landkreises Meißen.

(C) SKH Arnsdorf


In der Erwachsenenpsychiatrie am Klinikum Arnsdorf gibt es 10 Stationen mit 185 Betten.

Station B4/4 und Station B4/5: Schwerpunkt Depressionen
Station B4/1: geschützte Station
Station B4/2: offene Akutstation
Rehabilitationsstation
Stationen A 6/3 und Station A6/1: Suchtmedizin
Station B12/1 und B12/2: Gerontopsychiatrie

Die Einsenderin wurde auf der Station B4/2 behandelt.

Aufgenommen werden dort Patienten ab 18 Jahren mit jeglichen allgemeinpsychiatrischen Krankheitsbildern, die in einem offenen Setting behandelbar sind.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer. Manche davon sind Barrierefrei. Außerdem gibt es zwei Überwachungszimmer (Einzelzimmer) mit Schreibe zum Dienstzimmer.

Um 06.30 Uhr wird man geweckt, um 07.00 Uhr ist Morgensport, anschließend ist um 07.15 Uhr Frühstück. Um 12.00 Uhr gibt es Mittagessen, um 18.00 Uhr Abendessen. 22.00Uhr ist Nachtruhe.

Bei Essstörungen wird mit Sonden gearbeitet.

Therapien: 50Min./W. Einzelgespräch, Ergotherapie auf Station, Arbeitstherapie auf dem Gelände, Morgenspaziergang, Bewegungstherapie, Pilates, Kognitives Training, Spiele/Beschäftigung, 1x/W. Oberarztvisite, Sportgruppe, Nordic Walking,1x/Woche Zimmervisite, 1x/W. Patientenforum, Sozialer Dienst, PMR, Yoga, Musiktherapie und Psychoedukation

Man hat normalerweise den ganzen Tag bis 22 Uhr Ausgang, außerhalb der Therapien. Dieser kann jedoch begrenzt oder gestrichen werden. Sein Handy darf man durchgängig haben. Man kann Sichtkontakt bekommen. Viertelstündig, halbstündig und stündlich.

Die Einsenderin schreibt:
Ich würde diese Station nicht weiter empfehlen. Ich wurde von der Pflege nicht ernst genommen. Ich bekam keine Hilfe, wenn ich darum bat, wurde oft weggeschickt, wurde nicht vor mir selbst geschützt, wurde mir selbst überlassen und ich wurde die ganze Zeit unter Druck gesetzt, so schnell wie möglich erwachsen werden zu müssen. (Ich war 18.) Von mir wurde genauso viel Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verlangt wie von den älteren Erwachsenen. (30 aufwärts) Ordentlich kommuniziert wurde mir mir auch nicht.

Pro: Ein Pfleger, meine Therapeutin, ich lernte meine beste Freundin kennen

(C) Einsenderin

Montag, 4. April 2022

Kinder- und Jugendpsychiatrie Uniklinikum Leipzig - Tagesklinik

Kinder- und Jugendpsychiatrie Uniklinikum Leipzig
- Tagesklinik

(C) dpa

In der KJP der Uniklinik in Leipzig gibt es zwei Kinderstationen, zwei Jugendstationen, eine psychosomatische Station sowie eine Tagesklinik.

Die Einsenderin wurde in der Tagesklinik behandelt aufgrund Depressionen und Anorexie.

In der Tagesklinik gibt es 10 Behandlungsplätze für Kinder und Jugendliche mit 18 Jahren mit den verschiedensten psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern, die in einem tagesklinischen Setting behandelbar sind.

Die Tagesklinik findet von Montag-Freitag statt und startet um 07.30 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Die Wochenenden und Feiertage werden Zuhause verbracht. 

Anorexie Patienten müssen innerhalb einer Woche 300-2000 g zunehmen um im Trichter zu sein. Man wird 2x wöchentlich gewogen. Bei zu niedrigem Gewicht kriegt man einige Therapien gestrichen.

Therapien: 1x w. 50 Min. Einzeltherapie, 2x w. Gruppentherapie, Ergotherapie, Nordic Walking, Klettern

Außerdem besuchen alle Patienten i.d.R die Klinikschule.

Die Einsenderin schreibt:

Leider wurde nur an dem körperlichen gearbeitet und nicht an der Ursache der Essstörung. Weshalb ich nach meiner Entlassung wieder rückfällig geworden bin. Ich hatte eine super tolle Therapeutin die leider die Station wechseln musste die anderen Therapeuten konnte man vergessen. Meine Depressionen haben sich weiter verschlechtert. Die Pfleger waren alle sehr gut! Das tolle waren die Mitpatienten.


Samstag, 30. Oktober 2021

Tagesklinik für junge Menschen am Zentrum für seelische Gesundheit Uniklinik Dresden

 Tagesklinik für junge Menschen am Zentrum für seelische Gesundheit Uniklinik Dresden

(C) Einsenderin

 n der Tagesklinik für junge Menschen werden Jugendliche und junge Erwachsene von ca. 17-25 Jahren aufgenommen. Behandelt werden die verschiedensten Krankheitsbilder, solange diese in einem offenen tagesklinischen Setting gut behandelbar sind. Die Tagesklinik existiert seit 2019.

Die Einsenderin wurde aufgrund dependenter- u. emotional- instabilen (Borderline-) Persönlichkeitsanteilen behandelt.

Man kann sowohl zur Diagnostik als auch zu einer Motivationstherapie aufgenommen werden. Durchschnittlich sind die Patienten 5-6 Wochen in der Tagesklinik, max. kann man 12 Wochen bleiben.

Die Therapien finden von Montag bis Freitag von 08.00 - 15.30 Uhr statt. Die Nachmittage / Abende sowie das Wochenende werden im häuslichen Umfeld verbracht.

Therapien: 2x Einzeltherapie (je 50 Min.), Achtsamkeitsgruppe (täglich), Entspannungsgruppe (1x w.), Visite (1x w.), Kunsttherapie, Musiktherapie, , 1x pro Woche Skillsgruppe (nicht für alle), 2x pro Woche Fertigkeitentraining, 1x pro Woche Problemlösegruppe, jeden Montag Wochenzielgruppe, 1x pro Woche Gruppe- gesunder- Schlaf, 1x pro Woche Ressourcengruppe, Kochgruppe

Die Einsenderin schreibt:

Pro: sehr nettes, hilfsbereites und rücksichtsvolles Team,
ich wurde immer ernst genommen, ich fande die meisten Therapien sehr sinnvoll und mir hat der Aufenthalt sehr geholfen, da ich auch eine super Bezugstherapeutin hatte
Drei Monate nach der Entlassung gibt es nochmal einen Nachsorgetermin bei seinem Bezugstherapeuten, man beschäftigt sich mit der Gruppe

Kontra: im Aufenthaltsraum fanden oft Therapien statt, sodass die Patienten, die Freizeit hatten keine richtige Rückzugsmöglichkeit hatten, da keine Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Es ist kein Therapeutenwechsel möglich, wenn man mit seinem Therapeuten nicht zurecht kommt, die Achtsamkeit ist keine wirkliche Achtsamkeit sondern eher eine Phantasiereise, man hat oft lange Pausen zwischen den Therapien

Die Einsenderin schreibt sie würde die Tagesklinik weiterempfehlen.


(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

Freitag, 15. Oktober 2021

Zentrum für psychische Gesundheit Weißer Hirsch Dresden - Psychosomatik und Psychotherapie

 Zentrum für psychische Gesundheit Weißer Hirsch Dresden - Psychosomatik und Psychotherapie

Versorgungsgebiet: OA Loschwitz Seidnitz/Dobritz, OA Leuben, OA Prohlis

© Sven Ellger

In der Psychiatrie Weißer Hirsch gibt es verschiedene Stationen:

Station P1 - Akutpsychiatrie
Station P2 - Allgemeine Psychiatrie
Station P3 - Gerontopsychiatrie
Station P4 - Psychotherapie
Station P5 - Suchtstation
Station P6 - Depressionsstation
Psychosomatik Station

Die Einsenderin wurde auf der Psychosomatik Station behandelt.

Aufgenommen werden Patienten mit den verschiedensten psychischen Erkrankungen wie z.B Depressionen, Angststörungen, Schmerzstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Dissoziative Störungen, Essstörungen, Traumafolgestörungen, Zwangserkrankungen, Somatisierungsstörungen oder Verhaltensstörungen.

Die Patienten sind in Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmern untergebracht.
(1 Einzelzimmer, 2x Dreibettzimmer, ansonsten Doppelzimmer)
Es gibt eine Patientenküche, wo man sich auch selber was kochen kann.

Die Patienten sind in 4 Settings / Behandlungsgruppen eingeteilt:
Gruppe 1: Gemischtes Setting (u.a Essstörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen)
Gruppe 2: Angststörungen, Depressionen, Zwangsstörungen
Gruppe 3: Traumafolgestörungen und Dissoziative Störungen
Gruppe 4: Schmerzstörungen und Somatisierungsstörungen

Die Einsenderin wurde in Gruppe 1 behandelt. Jede Gruppe hat ihren eigenen Aufenthaltsraum, auch die Mahlzeiten und Therapien finden in den jeweiligen Gruppen statt. Je nach Gruppe unterscheidet sich der Therapieplan. Jede Gruppe hat zwei zuständige Therapeuten.

Der Schwerpunkt in allen Gruppen liegt auf der tiefenpsychologischen und interaktionellen Gruppentherapie.

Therapien: 1x w. Einzeltherapie, 3x w. Gruppentherapie (je 75 Min.), 1× Visite in der Gruppe, 2× Körpertherapie, 1× Kunsttherapie, 1× Imagination, 1× PMR, 1× Musiktherapie, 1× Walken/joggen, Skillsgruppe

Laut Homepage gibt es als weitere Angebote (teils in den anderen Settings) noch weitere Angebote wie Essgruppe, Angstgruppe, Schmerzgruppe, Genusstraining, Yoga sowie Achtsamkeit.

Jeder Patient hat außerdem einen Bezugspfleger, mit dem man regelmäßig Gespräche hat.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Die Klinik liegt direkt an
der Heide, gute Anbindung zu Einkaufsmöglichkeiten & sehr viel Platz um seinen Kopf frei zu machen. Also ich hatte sehr große Angst in die Klinik zu gehen, weil ich davor immer nur in der Uniklinik war und ich Probleme mit neuen Umgebungen habe. ABER... diese Klinik/ Station ist der Wahnsinn, wirklich. Das komplette Therapeuten Team ist sehr kompetent, verstänisvoll, einfühlsam. Aber das allergrößte Lob bekommt die Pflege! Noch nie habe ich so ein krasses Team erlebt wie dieses. Total Familiärer Zusammenhalt, 24/7 für einen da, sehr sehr sehr lieb und verständnisvoll. Ich war wegen Essstörung, Schwerer Depressionen, PTBS, Borderline da und in den 8 Wochen welche ich da war, habe ich so viel erreichen können. Ich fühle mich sehr gestärkt und habe Hoffnung, dass ich es schaffen kann. Seit meiner Entlassung gehe ich die Pflege noch recht oft besuchen, weil sie es einfach verdient haben. Sie leisten so tolle Arbeit.
Ein riesen Lob an diese Station. Und an alle: traut euch und meldet euch an, es lohnt sich!!

Dienstag, 12. Oktober 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Helios Parkklinikum Leipzig

Kinder- und Jugendpsychiatrie Helios Parkklinikum Leipzig

Versorgungsgebiet: Nordsachsen, Stadt Leipzig (Stadtteile Alt-West, Nordwest, Ost, Süd, Südost, West), aus dem LK Leipzig: Belgershain, Bennewitz, Böhlen, Borna, Borsdorf, Brandis, Deutzen, Elstertrebnitz, Espenhain, Frohburg, Grimma, Groitzsch, Großpösna, Kitzscher, Kohren-Sahlis, Lossetal, Machern, Markkleeberg, Markranstädt, Naunhof, Neukieritzsch, Otterwisch, Parthenstein, Pegau, Regis-Breitingen, Rötha, Tallwitz, Trebsen/Mulda, Wurzen, Zwenkau 

(C) Helios


In der Kinder- und Jugendpsychiatrie Helios Leipzig gibt es verschiedene Stationen:

Kinderstation
TSI (Teen Spirit Island, Suchtstation für Jugendliche)
Jugendstationen 1 und 2

Der Einsender wurde auf der Jugendstation (J1) behandelt, daher beziehen sich die Therapien etc. nur auf diese Station.
Die Jugendstation ist vom räumlichen her eine Station mit zwei Flügeln, Station / Flügel 1 (J1) wird geschlossen geführt und behandelt Patienten in akuten Krisensituationen, Station 2 (J2) offen und nimmt Therapiepatienten auf. Aufgenommen werden Jugendliche von 14-18 Jahren mit jeglichen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters, abgesehen von Suchterkrankungen (diese werden auf der TSI Station behandelt). Es gibt einen Behandlungsschwerpunkt auf Essstörungen und Traumafolgestörungen.

Auf beiden Seiten gibt es nur Doppelzimmer mit eigenem Bad, abgesehen von einem Einzelzimmer, welches als Time-Out Raum genutzt wird.

Die Patienten sind in 4 Gruppen unterteilt, auf der J1 in die Intensivgruppe (Patienten mit stärkerer Überwachung) und Sozialtherapeutische Gruppe, auf der J2 in die Orientierungsgruppe und die Psychotherapeutische Gruppe. Der Therapieplan richtet sich je nach Gruppe.

Auf der J1 wird man um 06.30 Uhr geweckt, um 07.00 Uhr gibt es Frühstück, anschließend eine Morgenrunde und dann Therapien oder Klinikschule. 2x täglich gibt es einen Zimmerundgang, wo geguckt wird ob man aufgeräumt hat. Um 13.00 Uhr ist Mittagsversammlung, anschließend bis 14.30 Uhr Mittagspause. 15:30 ist Vesper, wo man sich Süßigkeiten aus seiner Box nehmen kann. Süßigkeiten im Zimmer sind nicht erlaubt.
18 Uhr ist Abendbrot. 18:45 - 19:30 ist Abendgestaltung

dessen Teilnahme Pflicht ist.
Ab 19:30 werden Eigenberichtshefte geschrieben, in denen man alle seine Gedanken reinschreiben. Dieses wird vom Therapeuten regelmäßig gelesen. 19:30 bis 20:30 ist Telefonzeit, außer Dienstag und Donnerstag (Wer Besuch hatte). 21:30 ist Nachtruhe.

Therapien: Einzeltherapie, Sporttherapie, Ergotherapie, Gruppentherapie, Sozialtherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Schwimmen, Fitness

Am Montag ist Oberarztvisite. Es besteht die Möglichkeit die Klinikschule zu besuchen.

Handys sind auf der J1 verboten. Ausgang richtet sich je nach Zustand, Einzelausgang ist aber eher selten. Donnerstag, Samstag und Sonntag kann man Besuch bekommen.

Am Wochende geht man mit PED in den Billiardraum, in die Schwimm- und Turnhalle.

Pro: Therapeuten alle sehr verständnisvoll, tolerant, hilfsbereit und echt sehr liebevoll
Einige lustige, verständnisvolle Pfleger
Manche stecken viel Arbeit rein, damit es einem besser geht, interessieren sich für einen
Große Turnhalle

Kontra: es gibt einige sehr inkompetente Pfleger. Ich bin Transgender und wurde von 1-2 Schwestern ständig misgendert und sie haben sich keine Mühe gegeben. Deshalb hatte ich eine sehr starke Panikattacke auch wegen anderen unprofessionellen, un sensiblen Kommentaren einer bestimmten Schwester und ich würde gezwungen im Gruppenraum mit den anderen zu sein, obwohl ich eine wirklich starke Panikattacke hatte, allerdings hat es sie nicht interessiert und es ist dadurch nur noch schlimmer geworden.
Das hatte ich meiner Betreuerin erzählt, meine WG hat sich beschwert und meine Therapeutin warf mir nur Manipulation vor. Die Regeln sind allgemein sehr streng und

man hat wenig Freiheiten. Mir wurde sehr viel zugemutet und aufgetragen, trotz meiner hohen Belastung und das nur weil ich schon mehrmals da war.

Ich bin mir unsicher, ob ich diese Klinik empfehlen kann. Vor allem der letzte Aufenthalt hat bei mir manche Probleme verschlimmert.
An sich ist es keine schlechte Klinik, aber es gibt einfach manche Pfleger, die einem das Leben zur Hölle machen, wenn sie einen nicht mögen. Viele haben auch 2 Gesichter und können plötzlich wirklich super unsensibel und verletztend werden.

Die Therapie sind allerdings ganz gut und vor allem die Einzelgespräche mit meiner ersten Therapeuten haben mir sehr geholfen.



(C) Fotos: Einsender


Freitag, 8. Oktober 2021

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba - Jugendreha

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba
- Jugendreha

(C) Kinder- und Jugendreha im Netz

Die MEDIAN Klinik Bad Gottleuba ist eine Rehabilitationsklinik für Kinder, Jugendliche, ihre Familien sowie Erwachsene. Es gibt den Erwachsenenbereich ab 18 Jahren mit einer Orthopädie Abteilung, Herz- Kreislauferkrankungen, Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen sowie der Psychosomatik. Die Familienklinik für Kinder bis 12 Jahren mit ihrer Familie mit den Schwerpunkt Psychosomatik sowie den Kinder- und Jugendrehabereich mit dem Schwerpunkt Psychosomatik.

Der Kinder- und Jugendrehabereich ist aufgeteilt in zwei Häuser. In Haus 9 werden Kinder von ca. 5-13 Jahren aufgenommen, im Haus 10 Jugendliche ab ca. 14 Jahren - 18 Jahren, die Altersgrenzen sind nicht starr, sodass manchmal auch 12 und 13 jährige ins Haus 10 kommen und junge Erwachsene bis einschließlich 20 Jahren auch noch aufgenommen werden können.

Die Klinik liegt im Wald. Die Familienklinik und die Kinder- und Jugendklinik (Häuser 9 und 10) sind unterirdisch miteinander verbunden.

Die Einsenderin wurde in Haus 10 behandelt.

Aufgenommen werden Jugendliche mit z.B ADHS, Adipositas, Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen, soziale Ängste, Anpassungsstörungen, Depressionen oder Schwierigkeiten im Umgang mit chronischen Erkrankungen.

Die Jugendlichen sind aufgeteilt in zwei Gruppen, Gruppe 10/1 mit dem Schwerpunkt Adipositas und der Gruppe 10/2 wo alle sonstigen Erkrankungen behandelt werden. Pro Gruppe können max. 15 Jugendliche aufgenommen werden.

Im Haus 10 (Jugendhaus) gibt es 9 Dreibettzimmer, 1 Krankenzimmer mit zwei Betten und 2 Vierbettzimmer. Das Jugendhaus ist auf 4 Etagen verteilt. Im Keller sind 3 Dreibettzimmer (Jungs) mit eigenem kleinen Bad , der Essen Raum der Gruppe 2, einen kleinen Balkon auf dem in Sommer immer gegessen wird (früh, Vesper und Abend). Außerdem ist im Keller der Verbindungsflur zu Haus 11 und Haus 9 (wo die Schwimmhalle ist). In der ersten Etage ist das Betreuerzimmer, das Krankenzimmer und 3 Dreibettzimmer (Jungs) mit eigenem kleinem Bad. Außerdem noch der Bewegungsraum und eine Terrasse auf der meist am Abend Spieleabende statt. In der zweiten Etage ist das Therapeutenzimmer der Gruppe 1 und  außerdem die ganzen anderen Zimmer. Es gibt ein Gemeinschaftsbad mit 6 Toiletten, 2 Duschen und 12 Waschbecken.

Unter der Woche werden die Jugendlichen 06.30 Uhr geweckt. 07.15 Uhr gibt es Frühstück. 12.10 Uhr gibt es Mittagessen, Montag und Dienstag 15Uhr Vesper und Mittwoch bis Sonntag gibt es 14.30Uhr Vesper. Die Schlafenszeiten sind nach Alter gestaffelt. Bis 15 Jahre ~ 21Uhr, ab 16 Jahre ~ 21.30Uhr, unter 14 ~ 20.30Uhr und am Wochenende für alle 22.15Uhr.

Am Wochenende darf man ausschlafen und muss erst zum Mittagessen 12.30Uhr erscheinen. Damit die Wochenenden nicht zu langweilig werden, wird etwas unternommen, z.B. einkaufen, spazieren, Spiele spielen, wandern, Lagerfeuer machen,...

Es gibt für jede Gruppe einen Gemeinschaftsraum. Es gibt ein Schwimmbad mit Sauna, einen Fitnessraum, einen Ball-/Sportraum und einen Tischtennisraum.

Jede Gruppe hat eine eigene zuständige Psychotherapeutin. Die Klinik arbeitet verhaltenstherapeutisch, ergänzt durch Elemente aus der Erlebnispädagogik.

Therapien: 1x pro Woche Gruppentherapie (je 45 - 50 Minuten), 1x pro Woche Entspannung, 1x pro Woche Ergotherapie, 1x pro Woche Schmerzgruppe, wandern, Mittagsrunde, Fitnesstraining, 2x pro Woche Aquafitness, 1x pro Woche Visite,1x pro Woche Action, 1x pro Woche Rückenschule, Ernährungsberatung, individuelle Einzelgespräche (man kann jederzeit um ein Gespräch bitten)

Jugendliche, die noch die Schule besuchen haben Klinikschule. Jeden Tag 1 - 3 Stunden. Jugendliche, die die Schule bereits abgeschlossen haben, haben jeden Tag 45 Minuten SAG (Schulabschlussgruppe) mit dem Sozialarbeiter.

Mittwochnachmittag geht es dann mit der gesamten Gruppe in der man ist nach Dresden shoppen, oder nach Bad Schandau etc. Das wird individuell in der Gruppe festgelegt.

Sein Handy darf man tagsüber durchgängig haben, Nachts zum Schlafen muss man es inkl. Ladekabel abgeben, die Handys werden dann von der Pflege geladen.
Es gibt kostenpflichtiges WLAN.

Eine Reha dauert im Normalfall 6 Wochen.

Einsenderin 1 schreibt:

Ich war 6 Wochen wegen psychosomatischen Störungen dort und es hat mir sehr gefallen. Die Erzieher sind alle sehr nett und man kann sich immer an sie wenden. Sie haben immer ein offenes Ohr für die Jugendlichen. Man wird liebevoll behandelt und alle sind bemüht einem zu helfen. Mir haben die Therapien geholfen aber nicht so sehr wie ich wollte. Aber ich bin körperlich fitter geworden, könnte gute soziale Kontakte knüpfen und hatte eine geregelte Tagesstruktur. Mir hat diese Reha gut getan.

Einsenderin 2 schreibt:

Pro: nette empathische Betreuer, gutes Essen, gute Lage, die Gruppenstimmung ist super, achten immer darauf, daß es einem gut geht

Contra: Wenn man einmal was gegen die Reha hat wird einem mit Verlängerung gedroht
Alles in allem, war ich super zufrieden dort

Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik Radebeul

Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik Radebeul

(C) SKH Arnsdorf

Die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Radebeul gehört zur Kinder- und Jugendpsychiatrie in Arnsdorf.

Es gibt 10 Plätze für Kinder und Jugendliche von ca. 6-17 Jahren.
Behandelt werden jegliche Krankheitsbilder die in einem tagesklinischen Setting behandelbar sind, der Schwerpunkt liegt auf Schulproblemen, ADHS, Störungen des Sozialverhaltens und Depressionen.

Aktuell geht die Tagesklinik von 07.45 - 14.45 Uhr, außerhalb von Corona länger. (07.45 - 16.15) Jeder Patient wird mit dem Taxi gebracht und auch wieder abgeholt.

Jede Woche überlegt man sich Ziele für die Woche, die man erreichen möchte, je nach dem ob man diese schafft oder nicht kriegt man Punkte in seinem Punkteplan.

Therapien: 1-2x w. Einzeltherapie, 2x. Ergotherapie, für Jugendliche ab 12/13 Jahren: SKT, Sport, Konzentrationstraining, für Kinder: Muschelgruppe, Konzentrationstraining, Sport

Jeden Tag besucht man für 1-4 Stunden in Kleingruppen die Klinikschule. 1x w. wird man gewogen und der Blutdruck für gemessen
Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, das Mittagessen wird oft von der Pflege mit den Patienten gemeinsam gekocht und auch dafür eingekauft.

Kurz vor der Entlassung bzw. als Vorbereitung auf die Entlassung ist es möglich, als sogenanntes Belastungstraining die Heimatschule / Ausbildungsstätte zu besuchen, um wieder in den Alltag zu finden.

Sein Handy muss man bei Ankunft in der Tagesklinik für den Tag abgeben.

Die Einsenderin schreibt, dass die Tagesklinik nicht komplett schlecht ist und sie okay ist, sie aber ihr leider nicht grossartig weiterhelfen konnte.


(C) RUDLOFF.LANDSCHAFTSARCHITEKTUR

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Rodewisch

 Kinder- und Jugendpsychiatrie Rodewisch

Versorgungsgebiet: Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis

(C) SKH Rodewisch


In der KJP Rodewisch gibt es 4 Stationen:

Station B 8/1: Kinder von 3-10 Jahre
Station B 8/2: Jugendstation, 13-18 Jahre
Station B 8/3: Kinder- und Jugendstation, ca. 8-13 Jahre
Station A15: Sucht- und Sozialtherapiestation (Jugendliche mit Suchterkrankungen)

Die ersten drei Stationen sind all gemeinsam in einem Gebäude, die Suchtstation für Jugendliche hat ein eigenes Gebäude.
Die Einsenderin wurde auf Station B 8/2 behandelt. Aufgenommen werden dort Jugendliche von 13-18 Jahren, mit sämtlichen Erkrankungen des Jugendalters (mit der Ausnahme von Suchterkrankungen), sowohl in Krisensituationen als auch für längere Therapieaufenthalte. Wenn ein Patient mit Beschluss auf Station ist wird die Station geschlossen geführt, ansonsten in der Regel offen.


Es gibt Drei-Bett Zimmer sowie einen Krisenraum. Es gibt einen Snoezelraum für Snoezeltherapie.

Bei Essstörungspatienten gibt es teils sehr strenge Regeln wie z.B durchgängige Liegezeit auf dem Zimmer, Rollstuhlpflicht, Badbegleitung etc.

Die Einzel- und Gruppentherapie ist tiefenpsychologisch ausgerichtet.

Therapien: Einzeltherapie (1x w.), Gruppentherapie (1x w.), Reittherapie, Ergotherapie, Sport und Bewegung, PMR, Skillstraining, Kunstgruppe, soziales Kompetenztraining und Beschäftigungstherapie, Snoezeln


Außerdem gibt es eine Klinikschule und es finden Aktivitäten durch den PED statt wie z.B eine Kochgruppe.

Es gibt 3 verschiedene Stufen, die rote, gelbe und grüne, nach denen sich die Freiheiten und Regeln richten, in der grünen Stufe z.B be kommt man 10 Minuten sein Handy und Ausgang. Ausgang bekommt man auch je nach Plan und Alter. Man darf 4 Anrufe die Woche bekommen. Samstag und Sonntag darf man von 10.00 - 13.00 Uhr Besuch bekommen.

Ansonsten gibt es das Handy nur in Beurlaubungen.

Ab der 3. Woche darf man jedes 2. Wochenende nach Hause sonst immer nur einen Tag.

Die Einsenderin schreibt: Ich war zur Krise dort und es gab sehr viele Trigger auf Station, die mich negativ beeinflusst haben. Bei mir hat es alles eher weiter verschlechtert, da die Pflege vieles auch nicht mitbekommen hat und man daher
sein Problemverhalten relativ frei ausleben kann. Dazu gibt es sehr strenge Regeln und man hat sehr wenige Freiheiten. Die Therapeuten und Pfleger waren zwar wirklich nett, aber insgesamt würde ich es eher nicht empfehlen.

(C) Fotos: SKH Rodewisch

Samstag, 2. Oktober 2021

Uniklinikum Dresden - Psychsomatik

 Uniklinikum Dresden - Psychsomatik

(C) Schulz + Uhlemann Architekten


In der Uniklinik Dresden gibt es in der Abteilung für Psychosomatik (Haus 18) zwei Stationen:

Station PSO-S1: Schwerpunkt Krisenintervention sowie Traumafolgestörungen
Station PSO-S2: Allgemeine Psychosomatik (u.a Essstörungen)

Zur Station PSO-S1:

Auf der Station PSO-S1 werden schwerpunktmäßig Traumafolgestörungen (PTBS, komplexe PTBS, Dissoziative Störungen, traumaassoziierte Angst- oder Persönlichkeitsstörungen), außerdem gibt es die Möglichkeit zu einer allgemeinen psychosomatischen Krisenintervention.

Die Patienten werden bei Aufnahme in 2 Gruppen eingeteilt, mit diesen zusammen hat man die Gruppentherapien. Es ist Platz für ca. 17 Patienten, es gibt ein Einzelzimmer, zwei Dreibettzimmer, ansonsten Doppelzimmer. Alle Zimmer haben eigene Bäder. Die Zimmer sind recht groß, geräumig und hell. Das gesamte Haus ist barrierefrei und somit auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Ein Kriseninterventionsaufenthalt dauert genau 4 Wochen, ein regulärer Traumatherapieaufenthalt dauert 8-10 Wochen, man kann um 2-3 Wochen verlängern.

Der Tag beginnt um 07:00Uhr mit Frühsport, dann gibt es Frühstück im dafür vorgesehenen Essenssaal. Hier essen Station PSO-S1 und Station PSO-S2 zusammen. Nach dem Frühstück beginnen die ersten Therapien. Gegen 11:30Uhr gibt es Mittagessen, danach stehen wieder Therapien an bis maximal 16:00Uhr. Gegen 17:30Uhr gibt es dann das Abendessen. Zum Frühstück und Abendessen gibt es Buffet. Für das Mittagessen kann man zwischen 4 Gerichten wählen: Vollkost, leichte Vollkost, vegetarisch und Kindermenü. Bei Allergien wird ein individuelles Menü zusammengestellt.

Die Pflege ist 24h vor Ort und immer ansprechbar. Zu den Therapieangeboten gehört auch die wöchentliche Pflegevisite. Hierbei hat man pro Woche ein ca 30min Gespräch mit einer Person vom Pflegepersonal.

Nach Bedarf und Krankheitsbild können Vereinbarungen wie Gewichtsvertrag, Anti-Selbstverletzungsvertrag, Anti-Suizidvertrag usw. geschlossen werden.

Alle angeordneten Therapien sowie die Mahlzeiten sind Pflichtveranstaltungen, außer man hat es anders abgesprochen. Bei mehrfachem Verstoß kann eine Entlassung folgen.

Es werden psychodynamische,
kognitiv-verhaltenstherapeu-tische und systemische Therapieansätze in Einzel- und Gruppenverfahren miteinander kombiniert. Für jeden Patienten wird aus unterschiedlichen Therapeutischen Elementen je nach Krankheitsbild ein individueller Therapieplan zusammen gestellt.

Therapien: 2x wöchentlich Gruppentherapien (90 Min.), 2x Einzeltherapie (je 60 Min.), Kunsttherapie (auch als Einzel möglich), Körpertherapie (auch als Einzel möglich), Walking, Skiltraining, Genussgruppe, Psychoedukation, Imaginationsgruppe, Plenum, Pflegevisite, ärztliche Visite.

Es wird mit verschiedenen Traumatherapeutischen Verfahren gearbeitet u.a EMDR oder IRRT. (je nach Krankheitsbild und Patient)

An den Wochenenden ist therapiefreie Zeit. Bis auf Samstag Vormittag, da gibt es für eingeteilte Pat. die Genussgruppe. Ab dem 4. Wochenende in der Klinik darf man jedes 2.Wochenende zur Belastungserprobung nach Hause (bedeutet mit Übernachtung). Ansonsten kann man noch für Samstag und/oder Sonntag Tagesurlaub beantragen.
All diese Dinge werden Freitags im Plenum besprochen. Hierbei sind alle Patienten, die Pflege und Therapeuten und Ärzte dabei.

Während der Therapien (also von 07:00Uhr bis 16:00Uhr) gibt es ein Handyverbot. Außerhalb dessen darf man seine Geräte (Handy, Tablet, Laptop,...) uneingeschränkt nutzen.

An dem Haus befindet sich ein kleiner Park. Das gesamte Uniklinik-Gelände ist sehr groß mit vielen schön angelegten Grünflächen. Auch gibt es direkt in Hausnähe einen Kiosk. Das Gelände darf von Mo-Fr ab 16:00Uhr verlassen werden, am Wochenende den gesamten Tag.
Zur Elbe sind es ca 10min Fußweg. Auch die Altstadt oder andere Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar.

Zur Station PSO-S2:

Auf der Station PSO-S2 werden allgemein psychosomatische Erkrankungen behandelt z.B Essstörungen, Angst- und Zwangserkrankungen, Depressionen, Somatoforme Störungen oder Persönlichkeitsstörungen 
Das Konzept ist wie das auf der PSO-S1, es gibt 2 Gruppen, wo man in eine eingeteilt wird, die Therapieangebote sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich nur an geringen Stellen (zum Beispiel gibt es hier Musiktherapie). Der Tagesablauf ist ebenfalls der selbe. Auch die Zimmeraufteilung und die Patientenanzahl sind auf beiden Stationen identisch. Die Gruppentherapie ist hier tiefenpsychologisch ausgerichtet.

Für essgestörte Patienten wird am Anfang des Aufenthalts ein Ess- und Gewichtsvertrag ausgehandelt, welcher meist recht streng ist. Man muss ab einem bestimmten BMI pro Woche ein bestimmtes Gewicht zulegen und vorgegebene Mahlzeiten essen. Man muss ein Esstagebuch führen. Es findet eine dauerhafte Essbegleitung durch das Pflegepersonal statt. Erst ab Phase 3 darf man ohne Begleitung an den normalen Tischen essen. Es wird jede Woche Dienstag und Freitag gewogen. Wer mehrmals die vorgegebene Zunahme nicht erreicht, wird entlassen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich kann die Uniklinik Dresden (Haus 18) und vor allem die PSO-S1 (Traumastation) sehr empfehlen. Voraussetzung ist allerdings, dass man an sich und den Krankheiten wirklich arbeiten will. Wer dazu nicht bereit ist, sollte nicht dort hin gehen, da hier sehr viel auf Eigenverantwortung gesetzt wird. ch war damals zur Behandlung meiner PTBS dort, nebenher wurde aber auch an meiner Essstörung und meiner Borderline-Störung gearbeitet. Ich habe das Konzept des EMDR kennengelernt, welches sehr hilfreich war. Meine Bezugstherapeutin war sehr einfühlsam, aufgeschlossen und geduldig mit mir, obwohl ich nur sehr langsam Fortschritte gemacht habe. Ich habe mich stets wohl und unterstützt gefühlt, vom gesamten Team der Station, egal ob Therapeuten, Ärzte oder Pflege.

Jedes meiner Probleme wurde ernst genommen und die Behandlung und Therapien auf mich abgestimmt, so hatte ich zum Beispiel die Körpertherapie zusätzlich als Einzeltherapie. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir persönlich die beiden Aufenthalte auf der PSO-S1 gut geholfen haben. Und wenn es um die Behandlung meiner Traumata geht, würde ich jederzeit wieder hingehen.



(C) Einsenderin

 

Mittwoch, 29. September 2021

St. Marienkrankenhaus Dresden - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

 St. Marienkrankenhaus Dresden
- Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie


Versorgungsgebiet: Dresden Klotzsche, Neustadt, Pieschen und Plauen.

(C) KTL Architekten


Es gibt 5 Stationen mit insgesamt 110 Betten:
Stationen A1 und A2: allgemeine geschlossen geführte Aufnahmestationen
Station A3: Abhängigkeitserkrankungen
Station B1: Psychotherapiestation
Station G1: Gerontopsychiatrie

Außerdem gibt es 3 Tageskliniken mit verschiedenen Schwerpunkten.
Die Einsenderin wurde auf den Stationen A1,A2 und B1 behandelt.

Die Patienten auf den Stationen kommen überwiegend aus dem Einzugsgebiet aus Dresden Nord und sind von ca. 18-60 Jahre alt. (Patienten über 60 werden auf der G1 behandelt) Behandelt werden alle Krankheitsbilder, der Schwerpunkt liegt bei Psychosen, Manisch-depressiven Störungen, Suchterkrankungen, Schizophrenie und wahnhafte Störungen.

Auf den A-Stationen gibt es überwiegend 3-Bett Zimmer, auf der B1 auch Zweibettzimmer.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie (Textil, Holz, Ton, Korbflechten, Gartenarbeit); Gruppentherapien (SKT, Skills, Essstörungen, Psychoedukation, Sucht und Rückfallprophylaxe, Depression, Genuss); Sportliche Therapien (Morgensport, Einzeltraining, Wandern, Nordic Walking, Tanz, Mannschaftssportarten, ferner gibt es physiotherapeutische Maßnahmen); Musikgruppe, Körpertherapie, Entspannungstherapien, Wachtherapie, Kunsttherapie, sozialtherapeutische Betreuung, medikamentöse Behandlung.

Ferner gibt es eine (katholische) Seelsorgerin und Ernährungsberatung ist möglich.

Das Handy darf man außer auf der A3 immer haben. Besuch kann man täglich am Nachmittag außerhalb der Therapien empfangen.

Pro: Kleines Haus (90 Betten), gutes und umfangreiches Therapieangebot, hochprofessionelle und sehr motivierte Ärzt*innen, schöner Park, Küche sehr flexibel und gut (vegane Ernährung möglich)

Contra: Kein WLAN im Haus, enge Zimmer

Die Einsenderin schreibt:

Ich würde mehrfach aus dem lebensgefährlichen Bereich der Essstörung rausgelotst, aber habe viel Hilfe in depressiven Phasen bekommen. Wurde gut und sicher auf hilfreiche Medikamente eingestellt. Und immer wieder als hilfesuchender Mensch gesehen.
Ich habe auch sehr viel Unterstützung durch die Sozialarbeiterin bekommen.






(C) Fotos: Einsenderin