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Donnerstag, 28. August 2025

Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin

 Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin

© Oberberg Klinik

Die Oberberg Fachklinik Fasanenkiez ist eine private Kinder- und Jugendpsychiatrie, daher können im Regelfall nur Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit einer privaten Krankenversicherung aufgenommen werden.

Aufgenommen werden Patienten im Alter von ca. 6-21 Jahren,  behandelt wird das gesamte Spektrum an psychischen und psychosomatischen Erkrankungen mit der Ausnahme von akuter Eigen- und/oder Fremdgefährdung.

Die Klinik ist unterteilt in 3 Stationen:

Station Grün: 14-21 Jahre, es gibt die Möglichkeit am DBT Programm teilzunehmen
Station Blau: 8-21 Jahre, meistens aber eher bis ca. 16 Jahren, es gibt die Möglichkeit auf Englisch behandelt zu werden und richtet sich daher auch an internationale Patienten
Station Orange: 6-21 Jahre, Schwerpunkte sind Essstörungen sowie psychische Erkrankungen bei Kindern, die Station ist außerdem barrierefrei

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, es gibt auch die Möglichkeit teilstationär aufgenommen zu werden, dann wird aus einem Doppelzimmer tagsüber ein Dreibettzimmer. 

Die Einsenderin wurde auf Station Grün für 4 Monate behandelt.

Der Tag startet um 08.00 Uhr mit dem Frühstück, um 12.15 Uhr gibt es Mittagessen, um 18.30 Uhr ist Abendessen und ab 22.00 Uhr ist Zimmerzeit.  Am Wochenende sind die Mahlzeiten individuell. 

Therapien: Einzeltherapie (4x 25 Minuten), Ernährungstherapie,Kunsttherapie,Sporttherapie,Ergotherapie, Musiktherapie, Yoga, Open Staff (eine Art Visite), Patient*innenrat, Sozialberatung und jeder Patient kriegt individuell zwei Gruppentherapien verordnet wie z.B Skillsgruppe, Selbstwertgruppe, Wahrnehmungsgruppe oder Achtsamkeitsgruppe 

Sein Handy darf man durchgängig haben und kann jederzeit in den Ausgang gehen außerhalb von Therapien und Mahlzeiten. Jedes zweite Wochenende kann man für eine Nacht Zuhause übernachten, an Feiertagen gibt es individuell Absprachen. 

Die Aufenthaltsdauer ist individuell, während die Einsenderin dort war war von 1-9 Monaten alles dabei, die Einsenderin hat auf ihre Aufnahme ca. 1 Monat gewartet, aber auch das ist individuell. 

Die Einsenderin schreibt:

Insgesamt mochte ich die Klinik sehr gerne, da sie sehr realitätsnah ist. Da ich es aus anderen Kliniken kannte, dass man dort sehr abgeschirmt war, dies war bei dieser Klinik nicht der Fall. Dort war man direkt in der Stadt und konnte auch jederzeit raus. Außerdem war das Therapieangebot sehr gut, wenn auch meiner Meinung nach etwas wenig. Die Therapeuten waren sehr nett, und auch das Pflegepersonal war insgesamt freundlich und bemüht, wobei es dort wie auch sonst überall ein paar Schwarze Schafe gab.  Mein einziges Manko ist, wie auch in anderen Oberberg Kliniken dass ich sehr häufig das Gefühl habe, nur das Geld wegen dort angenommen zu werden und nur ein zahlender Kunde zu sein und nicht wirklich ein zu behandelnder netter Mensch ,da es sehr viel um wie wird das jetzt gezahlt? Wer macht das jetzt wie? ging.Grundsätzlich würde ich aber dennoch wiederkommen. 

© Dietrich Kühne

© Dietrich Kühne

© Dietrich Kühne

© Dietrich Kühne

© Oberberg Klinik


© Einsenderin

Montag, 12. Mai 2025

Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth

 Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth

© Oberberg Kliniken





Die Oberberg Fachklinik in Hürth ist eine Privatklinik für Psychotherapie und Psychiatrie und behandelt Privatpatienten und Selbstzahler. Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren mit jeglichen Krankheitsbildern die in einem offenen Setting behandelbar sind wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Trauma, ADHS, Burn-Out, Essstörungen, Suchterkrankungen etc.
Die Einsenderin wurde wegen einer Borderline-PS, Traumafolgestörung und ADHS behandelt.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, alle Zimmer werden aber als Einzelzimmer belegt.
Stationen gibt es nicht, die Zimmer sind über die ganze Klinik verteilt und man ist eine große Gemeinschaft. Es gibt 53 Betten sowie tagesklinische Betten.

Jeder Patient hat 3x wöchentlich Einzeltherapie (2x 50 Min., 1x 25 Min.) sowie 1-2 Gespräche mit dem behandelnden Arzt/Psychiater. (Jeder hat einen Bezugstherapeuten und Bezugsarzt). Den restlichen Therapieplan kann man sich im Prinzip individuell zusammen stellen, es gibt verschiedene Gruppenangebote und Fachtherapien. Einige Gruppenangebote sind offen also man jeder Zeit selber entscheiden ob man an dem Tag hin geht oder nicht, manche Gruppenangebote sind geschlossen und man muss sich über seinen Therapeuten dafür anmelden. Es gibt z.B SKT, eine psychodynamische Gruppe, eine Gruppe für junge Erwachsene, Depressionsbewältigungsgruppe, Angstbewältigungsgruppe, Emotions-Regulationstraining, Achtsamkeitstraining oder eine Suchtgruppe als Beispiele. Als Fachtherapien gibt es zum Beispiel verschiedene Kunst- und Ergotherapie Angebote, Tiergestützte Therapie mit einem Therapiehund, Therapeutisches Yoga und verschiedene Sportangebote (Walking, Wirbelsäulengymnastik, PMR, Fitness).
Wie viele Therapien man hat und wie voll der Tag ist hängt daher auch sehr von einem selber ab. Einmal wöchentlich gibt es außerdem eine feste Chefarzt Visite.

Jeder Patient entwickelt bei der Aufnahme zusammen mit dem Team einen individuellen Therapievertrag, der ggf. bei Verstößen zu Pausen oder sogar Abbruch führen kann.

Als Unterstützung kann man auch Medikamente bekommen.

Sein Handy kann man durchgängig haben. Beurlaubungen z.B über den Tag oder fürs Wochenende sind auch möglich und werden individuell abgesprochen, die Klinik achtet sehr darauf dass man einen Bezug zum "Leben außerhalb der Klinik" behält und auch aus der Klinik aus Dinge ausprobiert die einem später im Alltag helfen können, die Einsenderin berichtet, dass sie z.B im Rahmen ihrer Therapie probiert hat nicht-schädliche-Strategien zu entwickeln die trotzdem Adrenalin auslösen und dann für einen Tag beurlaubt wurde um ins Phantasialand zu gehen und das zu testen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich finde die Klinik extrem gut, unteranderem durch das selbständige Aussuchen der Gruppe, das miteinander der Mitpatienten etc.
Ich kenne keinen der nicht mit seinem Therapeut zufrieden ist.  Kontra gibt es kaum, außer vielleicht das man das Zimmer nicht abschließen kann.




© Oberberg Kliniken


Montag, 6. November 2023

LVR Klinik Essen - Wahlleistungsstation

 LVR Klinik Essen - Wahlleistungsstation

(C) LVR Essen

In der Erwachsenenpsychiatrie der LVR Klinik Essen gibt es verschieden Stationen:

Station P1: Psychosen aus dem endogenen Formenkreis
Station P2: Gerontopsychiatrie
Station P3: Akutstation
Station P4: Psychotherapiestation Schwerpunkt Persönlichkeits- und Traumafolgestörung
Station P5: Psychotherapiestation Schwerpunkt Affektive Störungen und Angststörungen
Komfortstation

In diesem Beitrag geht es um die Komfortstation.

Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren, die privatversichert sind, privat zusatzversichert sind oder den Aufenthalt, als Selbstzahler bezahlen. Behandelt werden jegliche psychische Krankheitsbilder (auch Suchterkrankungen) bis auf Essstörungen sowie akute Eigen- und Fremdgefährdung.

Es gibt EInzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad, jeder Patient hat einen eigenen Kühlschrank im Zimmer sowie einen eigenen Fernseher. Es gibt verschiedene Aufenthaltsräume sowie einen Balkon.

Die Station bietet besondere Serviceleistungen wie kostenlose Tageszeitungen, eine extra Auswahl an Essen, Säfte werden aufs Zimmer gebracht, die Bettwäsche und Handtücher werden regelmäßig gewechselt etc.

Therapien: Einzeltherapie, verschiedene Gruppentherapien (u.a Depressionsgruppe, Allgemeine Gruppe), Morgenspaziergang, Ergotherapie, Bewegungsangebote, Tischtennis, Softball, Neurofeedback, Akupunktur, PMR, Musiktherapie

Außerdem gibt es regelmäßige Oberarzt - und Chefarztvisiten.

Man hat freien Eintritt in den Grugapark und die Grugatherme (Spa-, Fitness- und Wellnesseinrichtung).

Die Aufenthaltsdauer auf Station ist sehr individuell, während die Einsenderin auf Station war waren es zwischen 4 Wochen und 3 Monaten. Die Ausgangsregeln werden individuell nach Krankheitsbild und Patient entschieden, wenn man stabil ist bekommt man aber relativ schnell freien Ausgang, Patienten die für einen Entzug da sind haben oft zunächst eine Ausgangssperre / beschränkten Ausgang. Sein Handy hat man durchgängig, es gibt kostenloses WLAN.

Am Wochenende ist es möglich Zuhause zu übernachten, das darf man selbst entscheiden (außer es spricht etwas medizinisch dagegen).

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die Pflege, die Servicekräfte sind super lieb, die Ausstattung, viel Privatsphäre möglich wenn man sie braucht

Ich würde die Station auf jeden Fall weiterempfehlen.

(C) LVR Essen

 

Montag, 14. August 2023

Klinik am Leisberg - Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin - Kinder- und Jugendpsychiatrie

 Klinik am Leisberg - Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin
- Kinder- und Jugendpsychiatrie

(C) Klinik am Leisberg

 Die Klinik am Leisberg ist eine Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin und ist aufgeteilt in den Kinder- und Jugendbereich, den Bereich für junge Erwachsene sowie die allgemeine Erwachsenenabteilung. Es gab bereits eine Einsendung, da wir jedoch eine erneute mit einigen aktuellen Informationen bekommen haben, haben wir beide Einsendungen nun zusammen gefasst und einen neuen Post erstellt. Beide Einsenderinnen wurden im Jugendbereich behandelt.

Da die Klinik wie oben beschrieben eine Privatklinik ist, ist es im Normalfall nur als Privatpatient möglich aufgenommen zu werden.

Behandelt werden in der Jugendabteilung Jugendliche von ca. 12-18 Jahren mit Essstörungen, Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, ADHS, Posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline Störungen sowie reaktive Störungen. Es muss ein Mindestmaß an Absprachefähigkeit und Freiwilligkeit bei den Jugendlichen vorliegen, da die Klinik offen geführt wird.

Die Patienten sind eingeteilt in kleine Gruppen von bis zu max. 12 Patienten, mit diesen hat man gemeinsam seine Gruppen.

Die Abteilung für die jungen Erwachsenen sowie Erwachsenen befindet sich im Erdgeschoss, die obere Etage ist für die Jugendlichen. Es gibt i.d.R Mehrbettzimmer, machmal kann man auch ein Einzelzimmer bekommen, die Zimmer haben Telefon, Dusche/WC und eine Schreibtischecke, alle Zimmer haben einen Balkon. Es gibt diverse Aufenthaltsräume, eine eigene Küche, ein Spielzimmer, ein Studierzimmer mit Computern etc.
Gegessen wird gemeinsam mit den Erwachsenen im Speisesaal. Die Therapieräume sind für Jugendliche und Erwachsenen die gleichen. Es gibt neben dem Dienstzimmer ein Krisenzimmer, wo man wenn man sich vorübergehend nicht von z.B suizidalen Gedanken distanzieren kann übernachten kann, wenn man länger nicht absprachefähig ist oder einen Suizidversuch unternimmt wird man verlegt in eine Klinik mit einer geschlossenen Station.

Es kommen sowohl Verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologisch und psychoanalytische Ansätze zum Einsatz, das wird individuell auf den Patienten und sein Krankheitsbild angepasst. Für Traumapatienten werden auch Verfahren wie EMDR oder imaginative Traumatherapie nach Reddemann angeboten.

Therapien: 3x w. Einzeltherapie (50 Min.), Gruppentherapie, Reittherapie, Tiertherapie, Kunsttherapie, AB Gruppe (Anorexie/Bulimie/Binge eating - gemeinsam mit den Erwachsenen) Musiktherapie, Soziales Kompetenztraining, Essstrukturgruppe, Entspannungsverfahren, Körpertherapie, Tanztherapie, Dramatherapie, Lebensfreude-Gruppe, Erlebnispädagogische Angebote wie z.B Hochseilgarten

Es gibt eine Klinikschule, die stundenweise besucht werden kann.
Jeder Patient erhält einen Bezugsbetreuer mit dem man auch einmal wöchentlich ein Feedbackgespräch führt und seine Woche reflektiert. Zweimal mal in der Woche ist Gruppenabend (dieser geht 1,5 Stunden), hier wird ganz unterschiedliches unternommen wie z.B eine Nachtwanderung, etwas gemeinsam spielen, Musik hören, Film schauen oder Wii spielen, das wird mit der Gruppe abgestimmt, außerdem wird einmal im Monat wird ein Ausflug gemacht mit der ganzen Station zum Beispiel in den Kletterpark, Tierpark, Europa-Park etc.

Manchmal bringt der Chefarzt seinen Hund mit auf Station mit dem man dann gemeinsam spazieren gehen kann.

Die Patienten bleiben durchschnittlich 9-12 Wochen auf Station.

Die Klinik liegt im grünen aber man ist zu Fuss in 15 Minuten in der Stadt, es wird dort viel Wert darauf gelegt, nach der Entlassung gut zurecht zu kommen. Alle 14 Tage ist es möglich am Wochenende nach Hause zu fahren.

Die Klinik kann man sich vorher anschauen und es wird alles genau besprochen und auf den einzelnen zugeschnitten.

Tendenziell gibt es in der ganzen Klinik WLAN, für Jugendliche gibt es aber bestimmte Handyzeiten und Regeln für den Umgang mit den WLAN. Man kann alle 14 Tage das Wochenende heim, an den anderen Wochenenden gibt es Ausflüge etc.

Einsenderin 1 schreibt:

Positiv:
Tolles Konzept, gutes Essen, tolles und umfangreiches Therapie Angebot, nette Betreuer, Einzel, maximal Doppelzimmer, schönes Gelände

Negativ:
Paar Betreuer sind nicht so nett/ nehmen einen nicht so ernst, Handyzeiten, teilweise wird etwas zu wenig darauf geachtet ob sich die Patienten überhaupt an Regeln halten

Einsenderin 2 schreibt:

Ich war schon mehrmals in dieser klinik und ich kann wirklich nur positiv darüber sprechen man wird hier wirklich wahrgenommen es werden auf deine persönlichen Probleme eingegangen und man versucht immer eine Lösung mit dir zusammen zu finden auch in sehr schweren Zeiten ist immer jemand da man fühlt sich aufgehoben und sicher man fühlt sich verstanden und man wird akzeptiert jeder Betreuer/Pfleger hat einen anderen character so dass es immer einen geben wird mit dem man wirklich gut reden kann in dieser klinik sind alle super nett zueinander und man kann an seinen Problemen arbeiten die klinik Arbeiter sehr viel mit freiwillgkeit und einem starken Willen das heisst wenn du dort bist und dir eigentlich gar nicht sicher bist ob du Hilfe möchtest bist du dort falsch der Chefarzt wird wenn er dies bemerkt auch auf dich zu kommen und offen mit dir darüber reden ich kann die klinik wirklich nur weiter empfehlen!!!


(C) Einsenderin

Montag, 24. April 2023

Privatklinik Kitzberg Klinik Bad Mergentheim - Jugendbereich

 Privatklinik Kitzberg Klinik Bad Mergentheim - Jugendbereich

(C) Kitzberg Klinik

Die Kitzberg Klinik ist aufgeteilt in in das psychotherapeutische Zentrum (für gesetzliche Patienten), welches aufgeteilt ist in einen Akut-Psychosomatischen Bereich für Erwachsene, einen Rehabereich für Erwachsene, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie eine Eltern-Kind Psychosomatik sowie die Privatklinik (für Privatversicherte und Selbstzahler) der Kitzberg Klinik, welche ebenfalls aufgeteilt ist in eine Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie für Erwachsene, eine Eltern-Kind Psychosomatik sowie eine Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Die Einsendeirn wurde in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Privatklinik behandelt. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie für gesetzliche Patienten haben wir euch bereits in der Vergangenheit vorgestellt.

Aufgenommen werden Jugendliche von etwa 3-18 Jahren, bis zu einem gewissen Alter werden die Eltern mitaufgenommen. Behandelt werden sämtliche Krankheitsbilder der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit der Ausnahme von psychotischen Krankheitsbildern, Suchterkrankungen, akute Eigen- und/oder Fremdgefährdung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Traumafolgestörungen, Essstörungen (-> nennt sich A/B-Programm), Bindungsstörungen, emotionale Störungen, Angststörungen, dissoziative Störungen sowie somatoforme Störungen.

Die Privatklinik hat ein eigenes Gebäude. Es gibt insgesamt 39 Behandlungsplätze. Es gibt 6 Stockwerke, in den unteren beiden befindet sich ein Logopädiezentrum welches nichts direkt mit der Klinik zu tun hat, in Etage 3 befindet sich eine Waschküche, mehrere Aufenthaltsräume, die Büros der Therapeuten, die Kunsttherapie, die Bewegungstherapie, ein Multifunktionsraum sowie die Klinikschule. In Etage 4 sind überwiegend die Erwachsenen untergebracht, manchmal Kinder gemeinsam mit ihren Eltern sowie weitere Therapeutenbüros, in Etage 5 sind die Jugendlichen untergebracht, das Pflegebüro, eine Teeküche mit kleinem Kühlschrank sowie ebenfalls Therapeutenbüros. In Etage 6 ist der Speisesaal, der gemeinsam von den Jugendlichen sowie Erwachsenen genutzt wird.

Es gibt überwiegend Einzelzimmer, einige Doppelzimmer sowie Familienzimmer für Eltern-Kind Behandlungen. Jedes Zimmer besitzt einen Fernseher, ein Bad mit eigener Dusche, die meisten Zimmer haben auch Balkone und es gibt Kostenloses WLAN. Die Klinik verfügt über ein Schwimmbad und eine Lehrküche.

Die Klinik hat ein sehr offenes Konzept und es basiert vieles auf Absprache und Vertrauen.

Man trägt sich von Tag zu Tag selber in die Essensliste ein und kann wählen zwischen vegetarischer Kost oder Vollkost. Im Speisesaal stehen jederzeit Säfte, Kaffee, Tee, Obst, Joghurts und manchmal Kuchen zur Verfügung.

Für Patienten mit einer Essstörung, die im sogenannten A/B-Programm sind gibt es begleitete Mahlzeiten sowie anschließende Sitzzeit.

Therapien: Einzeltherapie, Bezugsgruppe, Bewegungstherapie, Körpererfahrung (für Patienten im A/B-Programm), PMR, Reittherapie, Ernährungstherapie, A/B-Gruppe, SKT, Emotionsregulationsgruppe, Walk&Talk, Empowerment Move and Slow Down,

Ab Mai 2023 startet auch ein Bezugspflege System und man hat 1x die Woche für ca. 25 min ein Gespräch. Morgens besuchen alle Jugendlichen die Klinikschule. Patienten unter 14 ohne Eltern verbringen den Tag bis 17 Uhr im Kinderzentrum (unter der Leitung von pädagogischen Mitarbeiterinnen gibt es unterschiedliche Angebote und die Kinder werden beaufsichtigt).

Sein Handy darf man tagsüber haben, voraussgesetzt man hat an allen Therapien teilgenommen (man hat eine Art "Therapiebuch", wo die Therapeuten unterschreiben, dass man teilgenommen hat oder sich abgemeldet hat). Je nach Alter variiert die Uhrzeit wann es abends abgegeben werden muss, bei der Einsenderin war es mit 17 Jahren um 21.30 Uhr. Freitags und Samstags darf man es auch über Nacht behalten. Einen Laptop oder ein iPad darf man ebenfalls mitbringen, beides darf man durchgängig haben, außer man hat an der Morgenhygiene nicht teilgenommen (dazu zählt Teilnahme am Frühstück, Medikamente abholen, zur Morgenrunde erscheinen und zur Klinikschule gehen), wenn eins davon verpasst wurde muss man es wie das Handy über Nacht abgeben.

Man kann in Therapiefreier Zeit immer Raus gehen, man trägt sich in einem Zettel aus und später wieder ein wenn man wieder da ist. Man darf bis 20 Uhr raus.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: gehen auf einen ein, wenn es einem mal nicht gut geht. Reden einem Mut zu. Struktur im Alltag. Viele Freiheiten. 3x Therapie die Woche

Kontra: manche Pfleger sprechen kaum Deutsch






(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 31. Oktober 2022

LIMES Schlossklinik in Tetrow

LIMES Schlossklinik in Tetrow
- Privatklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
 
(C) Einsenderin

Die LIMES Schlossklinik ist eine Privatklinik und nimmt Patienten ab 18 Jahren auf mit Depressionen, Burn-Out, Traumafolgestörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Somatoformen Störungen, chronischen Schmerzen, Psychosen, ADHS, Schlafstörungen oder Long-Covid. Nicht behandelt werden Essstörungen.

Die Klinik ist aufgebaut wie ein Hotel, die Patienten haben über das Haus verteilt großzügige Einzelzimmer (meist mit noch einem Extrazimmer, wo der Besuch mit Schlafen kann (soweit therapeutisch abgesprochen) mit eigenem Bad. Um die Klinik herum ist ein großer Golfplatz sowie ein See. Wenn man alleine nicht in einem Schlafen kann kann es in Ausnahmen auch Doppelzimmer geben.

Morgens und Abends gibt es Essen in Büffetform, Mittags kann man wählen zwischen Vollkost und Vegetarisch. Ansonsten stehen Obstkörbe bereit, es gibt einen kleinen Shop mit dem Nötigsten/Snacks

Es wird sehr ganzheitlich gearbeitet.

Therapien: Einzeltherapie (je nach Vertrag, 1-3x 50 Min. die Woche), Gruppentherapie (1x 90 Min.), Frühsport (3x die Woche), viele verschiedene Sportangebote (Aqua, Rückenschulung, Tanzen, Bogenschießen, Stand-Up Paddling, Slackline, Golf), Musik- und Kunsttherapie, Physiotherapie, man kann bei Bedarf Einzelstunden in z. B. Kunst, Musik, Ergo dazubuchen, bei Bedarf: Akkupunktur, Lymphdrainagen, Massagen

Für Traumapatienten wird Traumatherapie angeboten.

Es gibt ein eigenes Schwimmbad und eine Turnhalle, die einem zur freien Verfügung steht. Außerdem gibt es einen Fahrradverleih.

Das Durchschnittsalter war während die Einsenderin dort war ca. 40-50 Jahre, es waren einige Mütter mit Kindern dort.

Man kann relativ akut aufgenommen werden, die Einsenderin hatte angerufen und wurde einen Tag später aufgenommen.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die Anlage, sowie die Zimmer, das Essen, die verschiedenen Sportangebote/Therapien

Contra: manche Kommentare von Therapeuten, die sehr unangebracht/unprofessionell rüberkamen, es wurde vorher gesagt, dass viele in meinem Alter (18) momentan dort sind, dem war nicht so, ich war die Jüngste und das Durchschnittsalter lag deutlich drüber, es war daher etwas schwierig Anschluss zu finden

Man muss denke ich für die Klinik relativ stabil sein, da alles auf freiwilliger Basis geschieht, man bestimmt selbst zu welchen Therapien man hingeht und muss im Stande sein, sich selbst Hilfe zu holen. Die Klinik liegt sehr in der Pampa, 5-6 km weiter ist jedoch ein kleiner Ort mit Geschäften
 
(C) LIMES Schlossklinik

(C) LIMES Schlossklinik

 
(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

 

Dienstag, 18. Oktober 2022

EOS-Klinik - Essstörungsbereich

 EOS-Klinik - Essstörungsbereich

(C) Foto: EOS

Die EOS-Klinik ist eine Privatklinik in Münster und ist auf die intensive Psychotherapie komplexer psychischer Störungen spezialisiert. Behandelt werden 34 Patienten ab 16 Jahren. Da es eine Privatklinik ist, können im Regelfall nur Privatversicherte Patienten aufgenommen werden sowie teilweise mit privater Zusatzversicherung.

Die Klinik ist aufgeteilt in drei Behandlungsbereiche: Den DBT-Bereich (dazu gibt es bereits einen Post, es können aber auch z.B Patienten mit einer PTBS dort aufgenommen werden), einen allgemeinen Bereich (für z.B Zwangsstörungen, Ängste, Depressionen, ADHS) sowie den Essstörungsbereich (vorwiegend Patient:innen mit Anorexie).
Heute geht es um den Essstörungsbereich.

Aufgenommen werden dort Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren.
Alle Patienten haben ein Einzelzimmer.

Das Essstörungskonzept besteht aus 2 Phasen. Jeder mit Essstörung (und einem BMI unter 18) kommt bei Aufnahme in den Phase 1. Patienten mit Essstörung werden dienstags und freitags gewogen und anschließend gibt es eine Visite bei der besprochen wird ob man eine Planerhöhung braucht. Die Anzahl der Kalorien ist für jeden unterschiedlich. Wenn man mehr als 1,2 kg (Ziel sind 1200 g) in einer Woche zunimmt, bekommt man einen Punkt, den man z.B. für mehr Ausgang oder ein Wochenende Zuhause (ab BMI 16,5) einlösen kann. Es gibt 5 oder 6 Mahlzeiten (man darf es sich aussuchen). Bei den Zwischenmahlzeiten hat jeder eine bestimmte Menge, die man sich nehmen soll und darf dabei selbst aussuchen. Dienstags und freitags werden die Essenspläne für die nächsten Tage geschrieben.

Das begleitete Essen ist gestaffelt:
Begleitetes Essen: Man sitzt mit Therapeuten am Tisch.
Halbfreies Essen: Der Therapeut kontrolliert nur noch ob man sich alles geholt hat.
Freies Essen: Der Therapeut kontrolliert es nicht mehr.

Es gibt keinen Mindest-BMI, doch die Anzahl der Gruppen- und Einzeltherapien, sowie Regelungen richten sich nach dem BMI.

Bis zu einem BMI von 16,5 hat man 2x 25 Minuten Einzeltherapie, danach 2x 50 Minuten. Bei einem BMI von 18 kommt man in Phase 2 und hat jeden Tag 50 - 100 Minuten Einzeltherapie. Bis zu einem BMI von 18 liegt der Schwerpunkt der Therapie auf der Normalisierung des Essverhaltens sowie der Gewichtsstabilisierung

Gruppenangebote: 4x Morgenrunde, 2x Anorexiebewältigungstraining, 2x Skillsgruppe, 1x Körperbildgruppe, 1x CBASP-Gruppe, 1x Anorexiegruppe, 1x Kochgruppe, 1x Achtsamkeit, 1x KID-Gruppe, 1x Faszientraining, 1-2x Atemtherapie, 2x Visite

Nach dem Mittagessen gibt es immer einen gemeinsamen Spaziergang. Am Samstag und Sonntag, sowie nach dem Abendessen gibt es gemeinsame, verpflichtende Aktivitäten.

Ab einem BMI von 13 hat man 30 Minuten begleiteten Ausgang und mit Punkten kann man diesen verlängern oder unbegleitet haben. Das Handy hat man durchgängig und Beurlaubungen sind ab einem BMI von 16,5 mit 2 Punkten erlaubt. Zusätzlich hat man ab einem BMI von 12 Gartenzeit.

Ab einem BMI von 18 kann man theoretisch bei Bedarf z.B in den DBT-Bereich wechseln.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: sehr individuell, kein Fresubin, kompetentes Personal, Belohnungssystem

Kontra: Personalmangel in der Essgruppe, keine Allgemeine Gruppentherapie

Ich kann die Klinik definitiv weiterempfehlen!
 
(C) Foto: Einsenderin 
(C) Foto: EOS-Klinik


 

Montag, 26. September 2022

Traumazentrum Durbach

 Traumazentrum Durbach

(C) Traumazentrum Durbach

Das Traumazentrum Durchbach ist eine Privatklinik, spezialisiert auf Traumafolgestörungen. Teilweise können auch gesetzlich versicherte Patienten aufgenommen werden, die Verwaltung der Klinik unterstützt einem dabei.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, die unter einer (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung, Anpassungsstörung, dissoziativen Störungen (auch Dissoziative Identitätsstörung), Persönlichkeitsstörungen oder traumabasierten Angststörungen oder Depressionen leiden.

Jede*r Patient*inn hat ein Einzelzimmer mit Bad und Balkon, es gibt eine kleine Küche mit Mikrowelle, Kühlschrank und Kaffeemaschine. Die Station ist auf zwei Etagen eingeteilt, auf denen sich auch die Zimmer der Verwaltung, Ärztin und der drei Therapeutinnen befinden.. Bei diesen kann man jederzeit klopfen. Es gibt 15 Plätze. Die Klinik hat ein eigenes Schwimmbad.

Die Klinik arbeitet rein verhaltenstherapeutisch u.a auf Basis von DBT. Mit jedem Patienten wird ein individueller Behandlungsvertrag erstellt, welcher angepasst wird je nach Patient bezogen auf Selbstverletzung, Dissoziation und andere Kompensationsmechanismen.

Die Therapie ist in drei Phasen aufgeteilt und geht 12 Wochen (es kann aber auch verlängert werden):
1) Stabilisierung (Frühwarnzeichen erkennen, Traumata Landkarte erarbeiten, Skillsketten erstellen, Problemverhalten analysieren)
2) Exposition (EMDR, NET, CPT, PE, Konfrontation)
3) Entlassvorbereitung (Terminen ausmachen, Wiedereingliederung planen, Notfallplan erstellen)

Manche Patienten machen bei ihrem ersten Aufenthalt ausschließlich Stabilisierung und bleiben in Stufe 1 und kommen für die weiteren Stufen zu einem Intervall-Aufenthalt wieder.

Therapien: Einzeltherapie (insgesamt 150 Min. die Woche), Bezugsgruppe, Traumainfo- und Traumaskillsgruppe, Bezugspflegegespräch, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Körperwahrnehmung, PMR, Imagination

Ab Stufe 2 kommen außerdem SKT, 5-Sinne Gruppe sowie Traumakunsttherapie dazu.

Die Ärzte können auch individuelle Therapien verordnen wie Wassergymnastik, Ergotherapie Einzel, Krankengymnastik, Akupunktur oder Sozialberatung.

Ausschlusskriterium für eine Aufnahme sind ein BMI von weniger als 17,5, aktive Abhängigkeit, verbale oder Körperliche Gewalt Gegenüber anderen (dazu zählt schreien, Türeknallen, Gewaltandrohung etc.) oder Selbstschädigungen, die operativ versorgt werden müssen oder lebensgefährlich sind.

Die Wartezeiten sind meistens recht kurz, ca. 1-4 Wochen.

Es ist möglich mit Assistenzhund aufgenommen zu werden, dieser darf in alle Einzeltherapien mit, bei den Gruppen hängt es ein wenig von den Mitpatienten ab. Es können auch Mütter mit Kindern aufgenommen werden bis max. 5 Jahren.

Die Klinik liegt mitten in der Natur, im Ort gibt es nur einen kleinen Edeka (15-20min Fußweg). Die nächst größere Stadt (Offenburg) erreicht man innerhalb von 20min mit dem Auto oder Bus.

Die Einsenderin schreibt:

Ich würde die Klinik weiterempfehlen. Ich hab eine kPTBS + DIS und oft sind Kliniken dann direkt abgewand, auch wegen der Selbstschädigung und hier geben die sich echt Mühe, dass man bleiben kann, versuchen Kompromisse zu finden, aber lassen dennoch nicht alles durchgehend. Aber man muss es wollen und darf nicht akut ein Problem haben (bis auf die PTBS), also bieten kein Programm für aktive Esstörungen an und auch bei Depressionen bei denen jemand nichts schafft und nur im Bett liegt wird es schwierig, aber sonst sind die echt gewillt zu helfen. Ein großes Manko ist das Essen und das die Pflege leider unterbesetzt ist (diese geben sich aber Mühe, den Mangel auszugleichen, indem jemand zb länger bleibt).


(C) Traumazentrum Durbach

(C) Traumazentrum Durbach

(C) Traumazentrum Durbach

Freitag, 26. August 2022

Schön Klinik Roseneck - Station A5

 Schön Klinik Roseneck - Station A5

(C) Einsenderin

Die Schön Klinik Roseneck ist eine psychosomatische Klinik und behandelt Jugendliche und Erwachsene an den beiden Standorten Prien und Rosenheim. Verschiedene Stationen haben wir euch bereits vorgestellt, heute geht es um die Station A5.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren mit allen Formen von Essstörungen. Da die Station eine Privatstation ist werden Patienten aufgenommen die privatversichert sind sowie Patienten mit einer privaten Zusatzversicherung,

Der "Mindest-BMI" für die Station ist der BMI 15, unter dem BMI 15 wird man auf der Komplex-Station aufgenommen.

Alle Patienten haben ein Einzelzimmer.

Alle Patienten werden 2x die Woche gewogen (Montags & Donnerstags), jeder muss eine Gewichtkurve führen, es gibt drei "Zunahmebereiche", wenn man über 1000 g die Woche zunimmt ist man im goldenen Bereich, bei 700-1000 g im grünen Bereich, bei allem darunter im roten Bereich. Das Ziel ist es bis zu einem BMI von 20 zuzunehmen.

Es gibt eine feste Richtmenge, die gegessen wird, die Richtmenge ist:
Frühstück: 2 Brötchen, 20g Butter, 4x Flächendeckender Belag
Mittagessen: 1 normale Portion mit Nachtisch, optional Suppe oder Salat
Abendessen: 3 Brote, 20 g Butter, 3x Flächendeckender Belag

Wenn man nicht genügend zunimmt und im roten Bereich landet, kann man 150% der Richtmenge bei einzelnen oder auch allen Mahlzeiten bekommen oder feste Zwischenmahlzeiten.

Es wird mit Phasentischen gearbeitet:
E-Tisch: betreut und Essen portioniert
G-Tisch :nicht betreut aber im gleichen Raum mit den Therapeuten und portioniert
F-Tisch: (wegen umbau) in einem anderen raum und nicht mehr begleitet und nicht mehr portioniert, aber noch feste Zeiten
Freier Bereich: alles frei

Die Klinik arbeitet verhaltenstherapeutisch orientiert.

Therapien: 2x 50min Einzeltherapie 1x 90min ACT-Gruppe, 2x 90min Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Lehrküche, GSK, Tisch Gruppe, Gestalten, Visite, 1x10min Chefarzteinzel, AGB, Sozial-Phobie-Gruppe, Indikationsgruppen (z.B DBG, Angstbewältigungsgruppe)

Sein Handy darf man durchgängig haben, es gibt WLAN.

Pro: Tische-System, sehr nette Therapeuten und Co-Therapeuten, Zimmer, Mitpatienten

Contra: Achten sehr auf das Gewicht, man bekommt schnell RM Steigerungen


(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

Donnerstag, 28. Juli 2022

Gezeiten Haus Schloss Eichholz - Traumaklinik

 Gezeiten Haus Schloss Eichholz - Wesseling bei Köln - Traumaklinik

(C) Einsenderin

 Die Gezeiten Haus Klinik "Schloss Eichholz" ist eine Privatklinik (aufgenommen werden können daher Privatpatienten, Selbstzahler sowie teilweise Patienten mit privater Zusatzversicherung) und besteht aus drei Abteilungen: der Kinder- und Jugendpsychiatrie (9-21 Jahre), der psychosomatischen Traumaklinik sowie einer Tagesklinik.

Die Einsenderin wurde in der Traumaklinik behandelt. Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, die durch ein traumatisches Erlebnis psychisch oder psychosomatisch erkrankt sind. Das äußert sich in Krankheitsbildern wie z.B (K)PTBS, dissoziativen Störungen (bis hin zur DIS), Depressionen, Angst- und Panikstörungen oder Somatoforme und psychosomatische Störungen.

Es gibt 19 Einzelzimmer sowie 6 Doppelzimmer (je nach Versicherungsstatus), einige Zimmer sind in einem Nebengebäude untergebracht, wo es auch Zimmer für Patienten mit (Assistenz-)Hund gibt. Die Klinik liegt eingebettet in ein großes Parkgelände.

Der Tag startet mit einer Qi-Gong Einheit, anschließend gibt es aktuell regelmäßige Corona-Tests (für geimpfte Patienten alle 2 Tage, für ungeimpfte jeden Tag), um 08.15 Uhr gibt es Frühstück. Die Vormittage und Nachmittage werden durch individuelle Therapien gestaltet, um 12.45 Uhr gibt es Mittagessen mit anschließender Ruhezeit. Um 17.20 Uhr findet ein gemeinsamer Tagesausklang statt, um 18.30 Uhr gibt es Abendessen.

Die Klinik verbindet Therapiemethoden der klassischen westlichen Medizin mit Methoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Als Traumakonfrontationsmethoden bietet die Klinik EMDR, Ego-State Therapie sowie Somatic Experience (ein körperorientierter Ansatz) an.

Therapien: Einzeltherapie (3x wöchentlich), verschiedene Gruppentherapien, Psychoedukationsgruppe, Achtsamkeitstraining, Tanz-, Musik und Gestaltungstherapie, Frauengruppe, TCM-Therapie: Qi Gong, Tuina, Akupunktur

(siehe Musterwochenplan, copyright dessen liegt beim Gezeitenhaus)

Es gibt auch einige "offene" Angebote wie begleitete Spaziergänge, therapeutisches Gärtnern, Spiele-Nachmittag etc.

Die Aufenthaltsdauer ist sehr individuell, viele Patienten machen eine Intervall-Therapie. Die aktuelle Wartezeit beträgt etwa 3 Monate.

Während Corona hatte meinen keinen Ausgang bzw. nur auf das Gelände, außerhalb Corona ist das anders. Man kann an den Wochenenden nach Absprache eine Nacht nach Hause. Handy darf man immer haben, soll es aber während den Therapien im Zimmer lassen und in den öffentlichen Bereichen nicht nutzen. Es gibt auch WLAN (aber nur zu bestimmten Zeiten).

Die Einsenderin schreibt:

Pro: Schönes Gebäude, Essen ist gut, vielfältiges Therapieangebot, Schöner park mit Hühnern, Parkmöglichkeiten, Kunsttherapie

Kontra: viel Ausfall an Therapien, Zimmer sollten erneuert werden, Schweigepflicht wurde mehrfach verletzt,  kritikunfähig , Therapeutenwechsel ohne Absprache, schlechte Kommunikation innerhalb der Pflege und zu den Patienten, es gibt keinerlei 'kontrollen' bzw die Pflege betritt niemals das Zimmer der Patienten, dadurch entsteht viel das Gefühl, Alleine gelassen zu werden bzw es kriegt keiner mit wenn was ist, man wird nicht richtig über die Kosten dort aufgeklärt, ausgefallene Therapien werden nicht nachgeholt müssen aber bezahlt werden, man wird nicht ausreichend vor Täterkontakten geschützt

Für mich persönlich hat es sich nicht gelohnt dort hin zu gehen und ich war 4 Monate dort. Das was mir versprochen wurde wurde nicht eingehalten und nicht das therapiert, weshalb ich dort war. Mir ging es danach schlechter als vorher, ich wurde auch entlassen ohne dass man sich darum gekümmert hat ob ich eine Anschluss Behandlung bekomme und wie meine weitere Situation aussehen soll. Die Klinikleitung hält sich gegenüber Familienangehörigen nicht an die Schweigepflicht und ist kritikunfähig.

Ich muss allerdings sagen, dass es auch Mitpatienten gab denen es dort gut geholfen hat und die zufrieden waren und es war ja auch nicht alles schlecht dort. Ich denke es kommt auch aufs Krankheitsbild ect an.
Es gab aber auch viele Patienten die ähnliche Probleme mit der Klinik hatten wie ich.
Ist also schwer zu sagen ob das positive oder das negative überwiegt.

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Gezeitenhaus
(C) Gezeitenhaus

Montag, 28. März 2022

Don Bosco Klinik - Station Gabriel

 Don Bosco Klinik - Station Gabriel

(C) Don Bosco Klinik, Alexianer

Die Don-Bosco Klinik ist eine private Kinder- und Jugendpsychiatrie in Münster, die Aufnahme ist i.d.R nur für privatversicherte Patienten möglich.

Es gibt 4 Stationen:

Station Helena: Kinderstation bis ca. 13 Jahren
Station Raphael: Jugendstation ab ca. 13 Jahren, Schwerpunkt Essstörungen, wird geschlossen geführt
Station Gabriel: Jugendstation ab ca. 14 Jahren
Station Sarah: Adoleszentenstation von ca. 16-22 Jahren

Station Raphael und Sarah haben wir euch bereits vorgestellt, heute geht es um die Station Gabriel.

Die Station hat ein eigenes Gebäude auf dem Gelände, auf dem Foto ist das Hauptgebäude der KJP abgebildet, wo sich Gabriel aber nicht befindet. Aufgenommen werden Jugendliche von ca. 14-18 Jahren, manchmal werden auch jüngere oder ältere Jugendliche aufgenommen. Der Behandlungsschwerpunkt der Schwerpunkt der Station liegt auf Krankheitsbildern, die mit einer emotional-instabilen Symptomatik einher geht, sowie auf Traumatisierungen und emotionalen Störungen. (z.B Depressionen).

Es gibt Mehrbettzimmer, für Patienten die eine Einzelbettversicherung haben auch Einzelzimmer. Es gibt 16 Betten. Die Station liegt in einem eigenen Haus auf einem sehr großen Gelände, wo sich noch andere Stationen befinden für Jugendliche und Erwachsene, außerdem vrschiedene Wohngruppen und Arbeitsstätten, die Reittherapie-Anlage, eine Gärtnerei, ein Café, eine Kirche, ein Fußballplatz, einen Sinnesgarten etc.

Der Schwerpunkt der Station liegt auf einem gruppentherapeutischen Konzept, es gibt die Behandlungsgruppen 3 und 4, Behandlungsgruppe 3 sind Patienten die an der MBT-A (mentalisierungsbasierte Psychotherapie für Adoleszente) teilnehmen, Gruppe 4 die Patienten, die an der DBT-A (Dialektisch-Behaviorale Therapie für Adoleszente) teilnehmen. Die Einsenderin hat an der DBT-A teilgenommen, weshalb sich das Therapieprogramm auf Gruppe 4 bezieht.

Therapien: Einzeltherapie (3x 50 Min.), Mototherapie, Ergotherapie, DBT-A Gruppe (3x die Woche), Reittherapie, Musikgruppe

Außerdem gibt es verschiedene Angebote auf Station direkt schreibt die Einsenderin.

Bei Selbstverletzungen muss man sich an den PED wenden und anschließend eine Verhaltensanalyse schreiben. Wenn man in akute Krisensituationen mit z.B Suizidalität gerät, kann man für ein paar Tage auf Station Raphael zur Stabilisierung verlegt werden, um dann seine Therapie auf Gabriel fortzusetzen. Bei zu ausgeprägter Essstörung muss man sich ggf. zunächst auf Raphael stabilisieren, bevor man auf Gabriel eine Therapie machen kann.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die PEDs, der Umgang mit SVV, Handynutzung erlaubt

Kontra: alte Bäder, keine Einzelzimmer außer man bezahlt die extra 



Montag, 28. Februar 2022

Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst - Abteilung für junge Erwachsene

Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
- Abteilung für junge Erwachsene

(C) Einsenderin

Die Oberbergklinik in Düsseldorf Kaarst ist eine Privatklinik (d.h Aufnahme i.d.R nur für privatversicherte Patienten möglich) und behandelt Erwachsene ab 18 Jahren.
Aktuell ist auch noch eine Kinder- und Jugendpsychiatrie vorübergehend im Gebäude untergebracht.

Es gibt eine extra Gruppe für junge Erwachsene von ca. 18-25 Jahre, in der die Einsenderin behandelt wurde, weshalb sich die folgenden Infos darauf beziehen.

In der Gruppe der jungen Erwachsenen sind ca. 6-9 Patienten, alle Patienten haben ein Einzelzimmer. Es gibt keine Stationen, sondern die Zimmer sind übers Gebäude verteilt also gemeinsam mit den Erwachsenen. In Zukunft soll die Abteilung für junge Erwachsene eine eigene Station bekommen, wenn die KJP wieder ausgezogen ist.
Die jungen Erwachsenen haben einen eigenen Aufenthaltsraum mit verschiedenen Spielen, Puzzeln etc.

Man kann sowohl vollstationär als auch teilstationär in der Gruppe der jungen Erwachsenen sein. Die teilstationären Patienten haben auch alle ein eigenes Einzelzimmer, wo sie sich tagsüber aufhalten können.

Behandelt werden im Prinzip alle Krankheitsbilder des jungen Erwachsenenalters wie z.B Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen oder Zwangsstörungen, wobei aber viel auf Eigenverantwortung basiert weshalb es mit Essstörungen im Untergewicht oder Erkrankungen die mit starkem oder häufigen Selbstverletzendem Verhalten einher gehen vielleicht eher schwierig dort ist.

Der Tag startet um 08.15 Uhr mit einer Morgenrunde, anschließend gibt es Frühstück (es gibt einen Speisesaal für alle Patienten mit Büffet-Form). Um 12.45 Uhr gibt es Mittagessen, um 18.30 Uhr Abendessen.

Therapien: 2x w. Einzeltherapie, 1x w. Arztgespräch (je nach Bedarf)., Gruppentherapie, Ergotherapie, Yoga & Entspannungsgruppe, Kunsttherapie, Kochgruppe (1x w), verschiedene Sportangebote (Laufgruppe, Spazieren gehen, Sportspiele, Pilates, Zirkeltraining), Achtsamkeitsgruppe, 2x w. Visite, Alpaka-Therapie

Teilweise kann man auch Hunde-Therapie oder Musiktherapie bekommen.

Es gibt einen Raum mit einem großen Fernseher, wo man abends gemeinsam einen Film gucken kann.

Bei Selbstverletzungen muss man eine Verhaltensanalyse schreiben.

Am Wochenende kann man nach Hause fahren für eine Nacht, es gibt Samstags und Sonntags Morgens immer eine kurze Visite mit dem diensthabendene Arzt für die Patienten die am Wochenende in der Klinik bleiben.

Sein Handy darf man durchgängig haben, man kann jederzeit in den Ausgang gehen (bis 22.00 Uhr Abends), muss sich nur kurz bei der Pflege abmelden.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die Zimmer, Patienten alle im ähnlichem Alter, die Alpaka-Therapie, die Hunde-Therapie, die Therapeuten der jungen Erwachsenen, die Bewegungstherapeutin der jungen Erwachsenen, das Essen, gut gefüllter Therapieplan

Kontra: teilweise die Pflege, die Klinik liegt in einer Art Industriegebiet (dafür ist man aber schnell in Düsseldorf), man muss einiges an Stabilität mitbringen, da eben sehr viel auf Eigenverantwortung basiert

(C) Verfuß

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin