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Montag, 17. Februar 2025

Uniklinikum Dresden - Erwachsenenpsychiatrie - Station PSY-S4

 Uniklinikum Dresden - Erwachsenenpsychiatrie -  Station PSY-S4

Versorgungsgebiet: Dresden - Innere Altstadt Pirnaische Vorstadt Seevorstadt Johannstadt-Nord Johannstadt-Süd Blasewitz Striesen-Ost Striesen-Süd Striesen-West Tolkewitz/Seidnitz-Nord Gruna


Im Uniklinikum Dresden gibt es im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie 4 Stationen sowie zwei Tageskliniken, eine davon für junge Erwachsene dazu findet ihr schon einen Beitrag auf unserer Seite.

Station PSY-S1: Akutstation (geschlossen geführt)
Station PSY-S2: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Psychosen
Station PSY-S3: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Suchterkrankungen
Station PSY-S4: Allgemeinpsychiatrie mit dem Schwerpunkt Affektive Störungen

Die Einsenderin wurde auf Station PSY-S4 behandelt.

Aufgenommen werden auf Station PSY-S4 Patienten ab 18 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf affektiven Störungen (Depressionen und Bipolare Störungen), es sind aber Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern dort. Es gibt max. 30 Behandlungsbetten in Zwei- und Dreibettzimmern. Die Zimmer haben Fernseher. Es gibt den Zugang zu einer Dachterrasse. Die Psychiatrie befindet sich in einem Altbau, weshalb es Gemeinschaftsbäder auf dem Flur gibt. Im kommenden Jahr (2026) wird die Psychiatrie aber in ein neues extra gebautes Gebäude umziehen, wo sich vieles ändern soll.

Bei den Mahlzeiten kann man sich selber zusammenstellen was man möchte und beim Mittagessen wählen zwischen Vollkost, Leichte Vollkost, Vegetarisch oder Kindermenü. Um 07.00 Uhr steht man auf, um 07.30 Uhr gibt es eine Morgenrunde und anschließend Frühstück, um 11.30 Uhr Mittagessen und um 17.30 Uhr Abendessen. 3x die Woche gibt es ein Kuchenangebot.

Jeder kriegt einen individuellen Therapieplan, gerade wenn man nur zur Krise da ist hat man sehr wenig Programm. An welchen Gruppen man teilnimmt wird individuell angeordnet.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Laufgruppe, verschiedene Gruppentherapien (Depressionsbewältigungsgruppe, Bipolar-Gruppe, Suchtgruppe, Psychosegruppe, Stresstoleranzgruppe), Frühsport (2x die Woche).

Dienstags ist immer Oberarztvisite.

Ausgang wird inviduell entschieden, aber meistens kann man unter der Woche nur aufs Gelände und nur am Wochenende ggf. vom Gelände runter. Sein Handy darf man durchgängig haben, es gibt kostenloses WLAN.

Die Einsenderin schreibt:

Ich fand die Station okay, Aber es ist Mehr ein aufbewahrungsort, nicht Therapie und kommt stark auf die patientengruppe an. 
 

 

Montag, 12. Juni 2023

Helios Klinikum Aue - Station E4

 Helios Klinikum Aue - Station E4

(C) Einsenderin

Im Helios Klinikum Aue werden in der Psychiatrie Erwachsene ab 18 Jahren behandelt.

Es gibt 4 Stationen:

Station E3:  Allgemeine psychiatrische geschützte Station
Station E4: Allgemeine psychiatrische offene Station mit Schwerpunkt affektive Erkrankungen
Station E5: Suchtstation
Station für Psychotherapie

Die Einsenderin wurde auf der Station E4 behandelt aufgrund einer PTBS und Depressionen. Aufgenommen werden dort Erwachsene ab 18 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf affektiven Erkrankungen wie Depressionen, es werden aber auch Patienten mit Krankheitsbildern wie Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, PTBS, Psychosen oder Zwangsstörungen behandelt. Die Station wird offen geführt, alle Patienten müssen also soweit absprachefähig sein, dass sie keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung mitbringen. Man kann sowohl geplant auf der Station aufgenommen werden, als auch im Notfall über die Vorstellung in der Notaufnahme.

Jeder Patient erhält einen individuell zusammen gestellten Therapieplan.

Mögliche Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Skills-Training, Psychoedukation, Entspannungsverfahren, Bewegungstherapie, Sporttherapie, Rückentraining, Gartentherapie

Für Patienten mit einer therapieresistenten Depression wird EKT angeboten.

Die Einsenderin schreibt:

Bin akut vor ein paar Tagen hier gelandet weil ich nicht wusste wie ich weiter machen sollte. Hatte massive Symptome von Depressivität bis hin zu Suizidgedanken auch Versuchen. Bis jetzt habe ich nur sehr gute Erfahrungen gemacht, die wollen mir hier wirklich helfen und ich muss dazu sagen das ich echt bereit bin mir helfen zu lassen.

 



(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 13. März 2023

Schön Klinik Bad Arolsen - Privatstation Haus Hofgarten - Team 3 Depressionen und Angststörungen

Schön Klinik Bad Arolsen - Privatstation Haus Hofgarten
Team 3 Depressionen und Angststörungen

(C) Einsenderin

Die Schön Klinik Bad Arolsen ist eine psychosomatische Klinik und behandelt Jugendliche sowie Erwachsene auf verschiedenen Stationen und Behandlungsteams. Es gibt Stationen für gesetzliche Patienten, als auch für private Patienten. Einige Behandlungsteams (Essstörungen, Trauma) sowie Stationen (Jugendstationen) haben wir euch bereits vorgestellt, heute geht es um das Team 3 der Privatstation im Haus Hofgarten, wo Erwachsene ab 18 Jahren behandelt werden, die unter Depressionen und/oder Ängsten leiden sowie ggf. Begleiterkrankungen.

Es gibt überwiegend Einzelzimmer sowie 3 Doppelzimmer (da kommt es u.a auf den Versicherungsstatus an, ob man eine Ein-Bett-Versicherung hat oder nicht). Während die Einsenderin dort war war die jüngste Patientin auf der Station 18, die älteste etwa 65.

Der Tag startet mit dem Frühstück (entweder um 07.00, 07.30 oder 08.00, jedem Patienten wird mit seinem Therapieplan ein Essensslot zugewiesen, an den er sich halten muss), anschließend gibt es um 08.30 Uhr eine Visite mit den Co-Therapeuten, Therapeuten und Ärzten. Mittagessen ist entweder um 12.00, 12.30 Uhr oder 13.00 Uhr, Abendessen um 17.30, 18.00 oder 18.30 Uhr. Alle 3 Mahlzeiten werden in Büffet-Form serviert.

Es wird rein verhaltenstherapeutisch gearbeitet.

Jeder Patient erhält einen individuell zusammen gestellten Therapieplan, sprich nicht jede der folgenden aufgeführten Therapien hat dann auch jeder Patient.

Therapien: Einzeltherapie (2x 50 Min.), Basisgruppe Psychotherapie, PMR, Achtsamkeit, Indikativgruppe Angst, Indikativgruppe ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), Indikativgruppe KVT (Kognitive Verhaltenstherapie), Kunsttherapie, Musiktherapie, Muskelaufbautraining, Wirbelsäulengymnastik, Physiotherapie, Walking, Basis-Sporttherapie (dort geht man i.d.R Spazieren), Gruppentherapie Soziale Kompetenzen, Einzelgespräch mit der Co-Therapie (wie ein Bezugspflegegespräch), Chef-/Wahlarzt Einzeltherapie, Genusstherapie, Sozialberatung, Indikativgruppe EIS (Emotional-Instabile Symptomatik), Bewegungstherapie

Alle 2 Wochen findet am Wochenende eine Wochenendgruppe statt sowie je nach Erkrankung eine Patientengruppe, wo man sich mit Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild trifft und sich gegenseitig austauscht (wie eine Art Selbsthilfegruppe). Ansonsten gibt es am Wochenende keine Angebote außer die Mahlzeiten, bis 10.00 Uhr muss man sich außerdem einmal an der medizinischen Zentrale gemeldet habe.

Manche der Therapien finden in einem anderen Gebäude statt (in der Großen Allee).

Sein Handy darf man durchgängig haben, nur während der Mahlzeiten und Therapien darf man es nicht benutzen. In den Ausgang kann man jederzeit außerhalb der Therapien gehen, die Türen sind von 06.00 - 22.30 Uhr geöffnet.

Man bleibt etwa 6-8 Wochen in der Klinik.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: top Therapeuten und Ärzte, nette Mitarbeiter, Co-Therapeuten sind unter der Woche von 07.30 - 16.00 Uhr auf Station, jeder bekommt einen Bezugscotherapeuten für z.B Skillstraining oder Expositionen, modernisierte Zimmer, umfangreiche Behandlung auch bei körperlichen Erkrankungen, gutes Essen

Kontra: begrenzte Behandlungszeit (klassisch für die SK), 2 Klassen Gesellschaft (starke Unterschiede zwischen dem Angebot für Kassen- und Privatpatienten) 

 

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin





 

Montag, 2. Januar 2023

Medizinische Hochschule Hannover - Station 51a

 Medizinische Hochschule Hannover - Station 51a

Versorgungsgebiet: Teile der Stadt Hannover

(C) MHH

In der MHH gibt es in der Erwachsenenpsychiatrie verschiedene Stationen:


Station 50b: geschlossene Station
Station 53a und 53b: allgemeinpsychiatrische Krisenstationen
Station 51a: Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen
Station 52: Persönlichkeitsstörungen, DBT Behandlung

Außerdem gibt es Stationen in der Gerontopsychiatrie und im Suchtbereich.

Die Einsenderin wurde auf der Station 51a behandelt.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, schwerpunktmäßig mit Depressionen, Angst- oder Zwangserkrankungen.

Es gibt Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbädern auf dem Flur, es sind maximal 12 Patienten gleichzeitig auf Station. Die Station hat einen kleinen eigenen Außenbereich, wo man z.B Rauchen kann.

Teilnahme am Frühstück und Abendessen ist Pflicht, einmal die Woche kann man sich zum Abendessen entschuldigen lassen.

Jeder Patient erhält einen individuellen Therapieplan. Die Station arbeitet Verhaltenstherapeutisch.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapien (z.B Depressionsgruppe, SKT), Ernährungsberatung, Genuss- und Aktivitätstraining, PMR, Stresspräventionstraining, Ergotherapie, Spazieren gehen, Bewegungstherapeutische Angebote

Es werden gemeinsame Ausflüge unternommen z.B in den Zoo.

Außerhalb der Therapien kann man jederzeit in den Ausgang. Um 22.00 Uhr muss man zurück auf Station sein. Am Wochenende muss man eine Nacht zuhause übernachten.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die Patienten waren zum großen Teil jung, die Pfleger und Therapeuten waren alle recht nett

Contra: Abendbrot Pflicht, dass man jedes Wochenende nachhause musste


(C) MHH



Freitag, 11. November 2022

Klinik Königshof Krefeld - Station Theresia

 Klinik Königshof Krefeld - Station Theresia

Versorgungsgebiet: die Krefelder Stadtbezirke Kempener Feld/ Baackeshof, Benrath-Süd, Forstwald, Benrath-Nord, Fischeln, Hüls

(C) Foto: Ruffert Ingenieure

Die Klinik Königshof in Krefeld ist eine Erwachsenenpsychiatrie und behandelt Erwachsene ab 18 Jahren auf verschiedenen Stationen (u.a mehrere allgemeinpsychiatrische Stationen, eine Privatstation, eine psychosomatische Station, eine Suchtstation). Die Einsenderin wurde auf Station Theresia behandelt.


Auf Station Theresia liegt der Schwerpunkt auf depressiven Erkrankungen. Die Station liegt im Altbau im 1.Stock. Es gibt 2- und 3-Bett Zimmer. Insgesamt ist die Station relativ alt und nicht gerade modern eingerichtet, allerdings ist es sauber. Die Station wird offen geführt.

Am Aufnahmetag findet ein Gespräch mit der Stationspsychologin statt, danach folgt eine kurze körperliche Untersuchung bei der Stationärztin. Anschließend findet noch ein kurzes Gespräch mit der Oberärztin statt. Von der Pflege wird ein EKG durchführt und es werden Blutdruck und Gewicht gemessen. Auch am Aufnahmetag darf man die Klinik schon alleine für mehrere Stunden verlassen.

Jeder bekommt einen individuellen Therapieplan.

Mögliche Therapien: Einzeltherapie, Bewegungstherapie, Psychoedukation Depressionen, Ergotherapie, Frühsport, Entspannungsgruppe, Gesprächsgruppe, Visite

Aufgrund von Corona werden die Mahlzeiten alleine auf dem Zimmer gegessen. Es wird nicht kontrolliert, ob man sich Frühstück oder Abendessen holt und beim Mittagessen kann man sich auch abmelden.

Sobald man sein Zimmer verlässt ist das tragen einer FFP2-Maske Pflicht.

Die Wartezeit ist mit ca. 4 Wochen relativ kurz.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Pro:
- viele verschiedene Therapien
- einmal pro Woche kann man sich ganz vom Abendessen abmelden und darf bis 20:50Uhr unterwegs sein
- schon am ersten Wochenende Tagesbeurlaubungen
- gute Ärztinnen

Kontra:
- viel Selbstständigkeit gefordert
- für Menschen mit schwerer Depression wird direkt viel Aktivität und Eigenständigkeit erwartet
- hat man als weitere Diagnose noch eine Essstörung ist diese Station vollkommen ungeeignet, da es keinen interessiert was, wie viel oder ob man überhaupt etwas isst
- kein WLAN auf der Station
- enges Badezimmer, in dem man fast Platzangst bekommt

Ich kann die Station bedingt empfehlen. Bei mittelschweren Depression oder auch Angststörungen kann ein Aufenthalt unter Umständen gut helfen. Bei sehr schweren Depressionen und weiteren schweren Diagnosen (z.B. Anorexie, Bulimie, Borderline, komplexe Ptbs) kann ich persönlich die Station nicht empfehlen, da man sehr auf sich alleine gestellt ist und der Rahmen in der die Behandlung stattfindet eher locker ist und die Therapien (zumindest bei mir) nicht sehr tiefgehend wirken.


(C) psychiatrietogo

(C) Einsenderin

Donnerstag, 15. September 2022

Clienia Littenheid - Station Park A

 Clienia Littenheid - Station Park A

(C) Clienia

 Die Clienia Klinik in Littenheid in der Schweiz bietet unterschiedliche Stationen sowohl für Kinder- und Jugendpsychiatrie (dazu gibt es bereits einen Beitrag) als auch für Erwachsene.

Im Erwachsenenbereich gibt es am Standort Littenheid folgende Stationen:

Panorama B: Depressionen sowie akute Krisen bei Menschen 60+
Panorama C: Traumatherapie
Panorama D: Privatstation
Park A: Schwerpunkt Depressionen und Angststörungen
Park B: Commitment-Therapie (ACT) und Recovery- und Empowerment-Konzept
Park C: Akute Krisen (geschlossen geführt)
Park D: Akute Krisen mit dem Schwerpunkt Suchterkrankungen (geschlossen geführt)
Pünt Mitte: Schwerpunkt Depressionen, Burn-Out, Ängste und Abhängigkeitserkrankungen
Pünt Nord: Psychotherapiestation für junge Erwachsene bis 35 Jahren, DBT Behandlung möglich
Pünt Süd: Störungsspezifische Traumatherapie

Die Einsenderin wurde auf Station Park A behandelt. Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, die unter Depressionen und/oder einer Angststörung leiden.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad.

Die Station arbeitet nach dem Recovery-Ansatz und legt den Schwerpunkt auf Interpersonelle Psychotherapie (IPT).

Therapien: Einzeltherapie, Interpersonelle Gruppentherapie, Psychoedukation Depression, Milieugesprächsgruppe, SKT, Ohrakkupunktur, Ergotherapie Stein, Körpertherapie, PMR, Malen, Musiktherapie, QiGong, Werken, Achtsamkeit, Balance, Kognitives Training, Aktivitätengruppe

Nach der Aufnahme hat man ein Gespräch, wo einem die angebotenen Therapien vorgestellt werden und man kann relativ frei auswählen welche man gerne wählen möchte.

Vor Aufnahme findet kein Aufnahmegespräch statt, man füllt das Zuweisungsformular an oder ruft dort an und kommt dann auf die Warteliste.

Ein Aufenthalt dauert ca. 4-6 Wochen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich weiß nicht genau ob ich die Klinik weiterempfehlen würde. Ein großer Vorteil ist, dass man auch ohne Zuzahlung ein Einzelzimmer bekommen kann. Außerdem liegt die Klinik sehr schön in der Natur (es gibt aber auch keinen Laden etc. in der Nähe). Ich war etwas überfordert damit, die Therapien frei wählen zu müssen und hatte am Anfang dann kaum Therapien. Und die ersten Nächte habe ich mich sehr erschrocken, dass alle 2 Stunden die Pflege ins Zimmer kommt. 

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

 

Montag, 8. August 2022

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Berlin - Station P4

 Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Berlin - Station P4

Pflichtversorgung für den Bezirk Lichtenberg

(C) KEH

In der Erwachsenenpsychiatrie im KEH Berlin gibt es mehrere Stationen sowie Tageskliniken:


Station P1: psychotische Erkrankungen
Station P2: Schwerpunkt affektive Störungen, chronische Abhängigkeitserkrankungen, Doppeldiagnosen, akute psychische Krisen
Station P3: Abhängigkeitserkrankungen
Station P4: Schwerpunkt depressive Erkrankungen sowie Angststörungen
Station P5 und P6: psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter

Die Einsenderin wurde auf der Station P4 behandelt.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren schwerpunktmäßig mit Depressiven- und/oder Angststörungen. Außerdem werden Patienten mit z.B Persönlichkeitsstörungen oder Somatisierungsstörungen und Anpassungs- und Belastungsstörungen aufgenommen.

Es gibt 1-4 Bettzimmer, der hintere Teil der Station ist ein geschützter Frauenbereich mit 1x Vierbettzimmer und 2x Zweibettzimmer, sowie einem Aufenthalts- und Esszimmer nur für Frauen.

Unterhalb der Woche wird man um 7 Uhr geweckt und um 8:20 beginnt die Morgenrunde. Zwischen 7:00 und 8:20 hat man Zeit sich fertig zumachen, seine Medikamente zu holen, Vitalzeichen messen zu lassen und zu Frühstücken. Am Wochenende kann man ausschlafen.

Der Schwerpunkt der Station ist verhaltenstherapeutisch, insbesondere der Akzeptanz- und Commitmenttherapie.

Therapieangebote: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Pilates, PMR, Kochgruppe, Skilltraining, Wahrnehmungstraining, Konfrontationstraining, Biofeedback, Meditation. Weitere Therapien nach Bedarf, zum Beispiel Physiotherapie

Die Therapien sind verpflichtend wenn man ohne Entschuldigung fernbleibt gibt es beim ersten Mal eine Verwarnung und beim zweiten Mal wird man entlassen oder auf eine andere Station verlegt. Wenn man sich vor der Therapie entschuldigt oder einen Mitpatienten bittet einen zu entschuldigen passiert aber nichts.
Man kann in der Visite auch besprechen, dass man bestimmte Therapien gar nicht mitmachen will weil sie einem nicht gut tun. (Die Meditationstherapie fiel vielen z.B. schwer weil man da relativ lange ruhig sitzen muss.) Von Therapieende bis 19 Uhr sind therapeutische Außenübungen. Man kriegt dafür mit seinem Wochenplan zusammen einen Zettel wo man für jeden Tag eintragen kann was man machen will. Diese Sachen müssen beitragen zur Heilung da die Krankenkasse das sonst nicht genehmigt. Da kann man eigentlich alles eintragen was die Genesung nicht beeinträchtigt. Zum Beispiel einkaufen gehen, Familie treffen, in den Tierpark gehen…

In Ausnahmefällen kann man auch beantragen länger als 19 Uhr weg zubleiben. Zum Beispiel wenn man ins Kino geht und der Film dauert länger oder so.
Am Wochenende kann man los sobald man wach ist, muss aber auch um 19 Uhr wieder zurück sein. Vor dem Ausgang wird immer besprochen ob man Bedarfsmedikation braucht, man kann immer auf Station anrufen und mit ihnen sprechen wenn es einem nicht gut geht.
Wenn man zu spät aus dem Ausgang kommt ohne auf Station Bescheid zugeben, dass man sich Verspätung kann es auch eine Verwarnung geben.

Im Gelände spazieren gehen darf man bis 22 Uhr.

Kurz vor der Entlassung gibt es Belastungserprobungen wo man zuhause schläft, meist am Wochenende. Da geht man dann Samstag früh ganz normal los und kommt Sonntag Abend wieder. Wenn es einem zu viel wird kann man jederzeit abbrechen und zurück zur Station.

Diese Freiheiten muss man sich allerdings erst verdienen. I.d.R. startet der Ausgang mit 3x30 Minuten im Gelände. Wenn das gut klappt wird es von Tag zu Tag gesteigert. Evtl. darf man Ausgänge außerhalb des Geländes anfangs nur in Begleitung mit Angehörigen/Freunden machen.

Viele Patienten wechseln nach ihrem stationären Aufenthalt in eine der drei Tageskliniken. Wenn man sich nicht sicher ist ob der Schritt von Station in die Tagesklinik zu groß ist gibt es auch die Möglichkeit Tagespatient auf Station zu werden.
Da kommt man dann morgens auf Station und macht ganz normal die Therapien mit, nach Therapie Ende darf man gehen. Man muss aber beachten, dass Tagespatienten auf Station keinen richtigen Rückzugsort haben, man hat nur die Aufenthaltsräume.

Die Aufenthaltsdauer ist unterschiedlich, bei Krisen wenige Tage bis zu mehreren Monaten.

Die Einsenderin schreibt:

Eigentlich kann ich ausschließlich nur positives über die Station sagen. Sie ist bei Patienten auch sehr beliebt, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Das Essen ist aber leider wirklich sehr schlecht, zum Teil ungenießbar. Am besten bringt man sich selber essen mit bzw. kauft sich was in den Ausgängen. Kühlschränke sind in den Aufenthaltsräumen vorhanden und die Schwestern machen einem auch essen warm wenn man danach fragt. Es gibt sonst auch viele Lieferdienste die ins Krankenhaus liefern.
Mittwochs gibt es noch eine Kochtherapie wo man freiwillig mitmachen kann. Da gibt es dann zum Glück wenigstens einmal die Woche gutes Essen. Ich kann die Station definitiv empfehlen.  Die Qualität der Tagesklinik hat meiner Meinung nach ihrem Umzug 2019 sehr nachgelassen. Es ist aber in jedem Fall hilfreich nicht von dieser Schutzblase die eine stationäre Behandlung bietet sofort wieder ins kalte Wasser geschmissen zu werden.
Ausserdem kann man wenn man in der Tagesklinik merkt, dass einem das zu viel ganz problemlos wieder auf Station aufgenommen werden. Ohne Wartezeiten oder Ähnliches, man bespricht das in der Tagesklinik mit seinem zuständigen Arzt und wird dann von seiner Bezugspflegekraft wieder auf Station gebracht. Ich war auf jeden Fall schon viermal auf der Station und war immer zufrieden. Aus Kinder- und Jugendpsychiatrie Zeiten kenne ich noch das Sankt Joseph Krankenhaus in Tempelhof. Und in meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin hab ich auch etwa. 5 psychiatrische Klinik kennenlernen dürfen. Tatsächlich konnte keine mit dem KEH mithalten.

Donnerstag, 19. Mai 2022

Schön Klinik Tagesklinik München

 Schön Klinik Tagesklinik München

Neben den stationären Angeboten der Schön Klinik gibt es in München auch eine Tagesklinik der Schön Klinik. Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren schwerpunktmäßig mit Essstörungen, Depressionen und Burn-Out. Manche Patienten kommen zuvor aus stationärer Behandlung und setzen dort ihre Behandlung fort, manche Patienten kommen direkt vom ambulanten Setting in die Tagesklinik.

Die Tagesklinik findet von Montag bis Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr statt, die Abende und Wochenenden werden Zuhause verbracht.

Die Einsenderin wurde u.a wegen einer Essstörung in der Tagesklinik behandelt.
Für Essstörungspatienten gibt es zwei Behandlungsgruppen mit je ca. 6 Patienten.

Montags und Donnerstags werden alle Essstörungspatienten gewogen, der Montag ist der Stichtag sprich dieses Gewicht zählt für seine Gewichtskurve. Es gibt einen Trichter in dem man sich befinden muss (jede Woche 500g Zunahme). Wenn man nicht im Trichter ist, bei der Zunahme, dann gibt es Konsequenzen. Zum Beispiel Essplan Erhöhung (Essenssteigerungen können sein  150% RM zum Frühstück, die VormittagsZM, die NachmittagsZM oder am Abend nochmal eine ZM), Anwesenheitspflicht (kein Ausgang während der TK) oder eine Verlegung ins stationäre Setting nach vorheriger Absprache. Wenn man im Normalgewicht ist, ist es das vorrangige Ziel sein Gewicht zu halten, wobei die Klinik i.d.R eine Zunahme bis zum BMI von 20 anstrebt bei allen Patienten. Es gibt 3 verschiedene Phasen von Essensbegleitung:
Phase 1: Komplett begleitet
Phase 2: Frühstück wird 2x die Woche begleitet, Mittagessen in Begleitung (gemeinsam mit Gruppe 1)
Phase 3: Mittagessen wird selbstständig gekauft und gegessen

Der Tag in der TK startet mit einem gemeinsamen Frühstück, man hat die Wahl zwischen Müsli oder Brot/Brötchen. ZMZ müssen eigenverantwortlich eingenommen werden. Mittags gibt es eine warme Mahlzeit (ggf. aus der Lehrküche), Abendessen und ggf. eine Abend Zwischenmahlzeit müssen Zuhause eingenommen werden. Jeder mit einem BMI von <18  hat Kaffee/ Kuchen am Nachmittag verpflichtend. Da gibt es unterschiedliches. Mal Eis, Kekse, Gummibärchen, Nüsse, Kuchen, Breze, Brotzeit, ... .

Therapien: Allgemeine Gruppe, ACT (Akzeptanz- und Commitment Therapie), EBT (Essstörungsbewältigungstherapie), Depressionsbewältigungsgruppe, Yoga, SKT,
2x pro Woche Kunst,  Bewegungstherapie, Skillsgruppe, Wochenendvorbesprechung, WEnachbesprechung, Zielegruppe, Gewichtsbesprechung (bei einem Gewichtszunahmevertrag), Lehrküche, PMR (progressive Muskelentspannung) Ernährungseinzel und Einzeltherapie, Oberarzvisite

Die Aufenthaltsdauer ist sehr unterschiedlich und wird individuell an den Patienten angepasst und beträgt ca. zwischen 6 Wochen bis 6 Monaten. Die Wartezeit auf einen Platz ist meistens etwa 8-12 Wochen.

Die Einsenderin schreibt:

Die Klinik ist sehr gut. Es wird individuell auf einen eingegangen und das Personal ist sehr freundlich, hilfsbereit und kompetent.
Aber man hat viel Eigenverantwortung.
Man MUSS wirklich wollen. Die Therapeuten sind sehr engagiert.
Bei den Cotherapeuten sind einige sehr kompetent.

 

Montag, 9. Mai 2022

Zentrum für Integrative Psychiatrie Lübeck - Station B3.01

 Zentrum für Integrative Psychiatrie Lübeck
- Station B3.01

(C) ZIP Lübeck

 Im UKSH Lübeck gibt es mehrere psychiatrische und psychosomatische Stationen:
Station B2.01 - geschlossene Station
Station B3.01 - Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen
Station B3.11 - Privatstation
Station B7.01 - Suchterkrankungen
Station B8.01 - Psychotische Störungen
Station B6.01 - psychosomatische Station mit dem Schwerpunkt auf Essstörungen und somatoforme Belastungsstörungen, arbeitet nach dem Konzept der ACT

Die Stationen B2.01 und B6.01 haben wir euch bereits vorgestellt.
Heute geht es um die Station B3.01.

Auf der Station B3.01 werden Erwachsene ab 18 Jahren aufgenommen, die unter Angststörungen, Zwangsstörungen und/oder Depressionen leiden. Es gibt 2 Einzelzimmer, ansonsten Doppelzimmer, insgesamt gibt es um die 30 Plätze. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad.

Morgens und Abends gibt es immer dasselbe zur Auswahl; Brötchen mit Belag. Zum Mittag gibt es eine Auswahl zwischen 3 Gerichten, 1 davon ist Vegetarisch.

PatientInnen, die wegen Depression da sind, werden mithilfe der Metakognitiven Therapie (MCT) behandelt. Die Patienten werden durch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kommunikationsfähigkeit ergänzt. Im Laufe der Therapie gibt es Belastungstrainings in die häusliche und/oder berufliche Situation, um das ganze dann auch in den Alltag übertragen zu können.

Bei Angst- und Zwangsstörungen werden viele Expos und Übungen durchgeführt, bei denen die Betroffenen neue Einsichten und Bewältigungsstrategien im Kontext Zwang und Angst auslösender Situationen entwickeln; anfangs in Begleitung, im Verlauf immer eigenständiger.

Neben Einzeltherapien werden verschiedene Gruppentherapien (Metakognitive Therapie, MCT; Soziales Kompetenztraining; Erarbeitung aktivierender und tagesstrukturierender Handlungsspielräume) angeboten, außerdem gibt es Ergo- und Physiotherapie sowie die Informationsgruppe der Sozialberatung.

Man darf sein Handy 24/7 haben und bei Bedarf kann man am Wochenende SBT (selbstbelastungstraining) anmelden, wenn man nach Hause will.

Die Einsenderin schreibt:

Ich als Zwangspatientin, die Angst vor Kontamination hat würde ich die Station aufgrund der Hygiene und Sauberkeit sehr empfehlen! Das personal ist auch ganz nett und man hat viele Möglichkeiten in Kontakt zu treten.


(C) Einsenderin

(C) UKSH

Samstag, 22. Januar 2022

Schön Klinik Bad Arolsen - Station 6

 Schön Klinik Bad Arolsen - Station 6

(C) Stadt Bad Arolsen

Die Schön Klinik Bad Arolsen ist eine psychosomatische Klinik und hat eine Abteilung für Jugendliche sowie eine für Erwachsene. Der Erwachsenenbereich ist unterteilt in einen Privatbereich und einen für gesetzlich versicherte Patienten. Es werden die verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbilder behandelt, den Traumabereich (Station 111), die Essstörungsstation für gesetzliche Patienten (Station 7) sowie den Jugendbereich haben wir euch bereits in anderen Posts vorgestellt. Heute geht es um die Station 6.

Auf Station 6 werden Erwachsene ab 18 Jahren aufgenommen, der Schwerpunkt der Station liegt auf Depressionen, Tinnitus und ADHS.  Es gibt Doppelzimmer, bei medizinischer Indikation auch Einzelzimmer.

Die Einsenderin wurde aufgrund Depressionen und Tinnitus behandelt.

Der Tag fängt nach dem Frühstück meist mit der Visite an. Medikamente muss man morgens in der medizinischen Zentrale (MZ) holen. Es gibt 3 Mahlzeiten am Tag, z.Z gibt es durch Corona pro Mahlzeiten 30 minütige Slots zum Essen pro Mahlzeit, damit nicht zu viele Patienten sich gleichzeitig im Speisesaal aufhalten.

Therapien: Tägliche Visite, 1x/ Woche Leitungsvisite, Indikativgruppe (100min./ Woche) je nach Schwerpunkt (Depression oder ADHS), Basisgruppe (2-3 mal/ Woche 50 oder 100 min.),
Infogruppen zum Tinnitus Untersuchungen (Fragebogendiagnostik alle 2 Wochen),
Einzel Therapie (1x/ Woche), GSK (nur bei Bedarf, 2x/ Woche 100min.)
PMR, Kunst Therapie, Musik Therapie, tiergestützte Therapie (Hund), Walking, Muskelaufbautraining, Ergometer Gruppe, Basis-Sporttherapie, Bewegungstherapie, Gleichgewichtstherapie (bei Schwindelsymptomatik), Praxisorientierte Wahrnehmungstherapie (für Tinnituspatienten), Achtsamkeit, Physiotherapie (bei Bedarf), Gespräche mit Co-Therapeuten bei Bedarf (auch mehrmals die Woche),
Wochenendgruppe (alle 2 Wochen samstags 50min.)

Typischerweise ist die Aufenthaltsdauer bei 6-8 Wochen

Das Handy darf man dauerhaft haben und auch der Ausgang ist nicht eingeschränkt, nur die Türen sind ab 22:30 Uhr zu, dann muss man von der MZ reingelassen werden.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: nette Therapeuten und Co-Therapeuten, hilfreiche Gruppen, viele Freiheiten, großteils nettes Pflegepersonal, viele Therapien, guter Zusammenhalt mit den Mitpatienten, gemütliche Zimmer (mit Fernsehern), gute Lage der Klinik (viele Ausflugsziele), bei Tinnitus und Schwerhörigkeit ist eine Hörgeräteanpassung möglich

Contra: wenige Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb der Therapien und abends, oft wenig Rücksicht auf mögliche Trigger bei der Zimmer Verteilung, ungleichmäßige Verteilung der Therapieangebote über die Woche, die Stationsärztin ist ziemlich zerstreut

Ich würde die Klinik weiterempfehlen, es geht mir zwar nach dem Aufenthalt noch nicht gut, aber es wurde viel angestoßen und ich habe mich dort sehr aufgehoben gefühlt.

(C) Einsenderin


(C) Wochenpläne: Einsenderin

Samstag, 9. Oktober 2021

Alexianer Krankenhaus Köln - Erwachsenenpsychiatrie - Station Anno

 Alexianer Krankenhaus Köln - Erwachsenenpsychiatrie - Station Anno

Versorgungsgebiet: Stadtbezirk 7 (Porz), Stadtbezirk 2 (Rodenkirchen) - Stadtteile Rodenkirchen, Rondorf, Meschenich, Hahnwald, Weiß, Immendorf, Godorf, Sürth

(C) Metallbau Jansen


Im Alexianer Krankenhaus Köln gibt es mehrere Stationen:

Station Thomas - allgemeinpsychiatrische Station
Station Rochus - allgemeinpsychiatrische Station
Station Lukas - allgemeinpsychiatrische Station
Station Augustinus - zur Behandlung akuter und schwerer psychischer Krisensituationen
Station Anno - Schwerpunkt Depressionen und Ängste

Die Einsenderin wurde auf der Station Anno behandelt. Station Anno behandelt Erwachsene ab 18 Jahren, der Schwerpunkt der Station liegt auf Depressionen und Ängsten, es werden aber auch andere Krankheitsbilder behandelt, ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgung von Patienten in der Adolesenz (jungen Erwachsenen). Es gibt 20 Behandlungsplätze.

Es gibt Doppelzimmer mit eigenem Bad. Die Station hat eine eigene Küche, einen Essraum, ein Wohnzimmer sowie einen Raucherraum.

Man wird um 07.15 Uhr geweckt, anschließend gibt es Frühstück und individuelle Therapien. Um 12.30 Uhr ist Mittagessen, um 17.30 Uhr Abendessen. Ab 23.00 Uhr ist Zimmerruhe.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Frauen Sport, Sport Outdoor, Morgenbewegung, störungsspezifische Gruppentherapien, Bewegungstherapie

Welche Therapien man besuchen möchte darf man sich größtenteils selber aussuchen.

Es wird eine Arbeitstherapie angeboten z.B in den Bereichen Gartenbau oder Holztherapie.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Aktuell ist der Ausgang durch Corona sehr eingeschränkt und man darf nur 1x wöchentlich für 4 Stunden die Klinik verlassen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich würde die Klinik nur empfehlen, wenn man wirklich stabil ist und nicht auf intensive Hilfe
angewiesen ist. Ich hatte innerhalb von 3 Tagen kein Gespräch (weder mit Arzt, Pflege noch
Therapeut) und wenn ich um Hilfe gebeten habe, wurde ich immer weggeschickt, ich solle mich um mich selber kümmern. Es wird einem das Gefühl gegeben, dass die keine Lust auf einen haben. Es wurde sich nicht gekümmert, ob man zum Essen geht, ob man aufsteht oder zur Therapie geht. Es war schrecklich dort.


(C) Einsenderin

(C) Metallbau Jansen