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Montag, 1. Mai 2023

Seepark Klinik Bad Bodenteich - Rehabereich - Kinder- und Jugendpsychosomatik

 Seepark Klinik Bad Bodenteich - Rehabereich - Kinder- und Jugendpsychosomatik

(C) MediClin

Die Seepark Klinik Bad Bodenteich ist eine psychosomatische Klinik, aufgeteilt in einen Akutbereich für Essstörungen (da haben wir euch bereits sowohl den Jugend- als auch den Erwachsenenbereich vorgestellt) sowie eine Rehaklinik, aufgeteilt in den Erwachsenenbereich, Jugendbereich sowie Kinder- und Elternbereich.

In der Kinder- und Jugendpsychosomatik im Rehabereich werden Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren aufgenommen mit den verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbildern wie Depressionen, Schulangst, Somatoforme Störungen  (z.B. Kopf – und Bauchschmerzen), Zwangsstörungen, Angststörungen, Essstörungen, Störungen des Sozialverhaltens sowie Adipositas.

Bei jüngeren Kindern, die gemeinsam mit ihren Eltern anreisen werden außerdem ADHS, Interaktionsstörungen zwischen Eltern und Kind und Probleme mit Einnässen behandelt.

Es gibt etwa 40 Betten. Die Patienten sind aufgeteilt in 3 Gruppen: J1 (alle bis 14 Jahre), J3 (Essstörungen), J4 (Patienten ab 14 Jahren mit allen anderen Krankheitsbildern.)
Die Einsenderin wurde in der Gruppe J3 behandelt.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad. Die medizinische Zentrale teilen sich die Jugendlichen mit den Erwachsenen.

Bei Essstörungen wird wie im Akutbereich auch mit einem Stufenplan gearbeitet, wo der Ausgang, die Bewegung, eventuelle Fahrstuhlbenutzungsplicht etc. geregelt wird.
Die Mahlzeiten sind begleitet. Es gibt 6 Mahlzeiten am Tag. Das Ziel ist es 500-700 g die Woche zuzunehmen, schafft man das nicht wird der Essplan erhöht. Jeden Dienstag ist wiegen, anschließend "Wiegerunde" , da muss man vor allen aus der Gruppe sein Gewicht sagen, die Stufe in der man sich befindet, wie der Bewegungsdrang dran ist etc.

Die Klinik arbeitet Verhaltenstherapeutisch.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Ernährungsberatung, Einkaufstraining, Lehrküche, Tanztherapie, Entspannungsverfahren, Sport- und Bewegungstherapie

Es ist möglich Schulunterricht in der Klinik zu bekommen.

Man hat sein Handy durchgängig und kann jederzeit raus außerhalb der Therapien. (außer man Ausgangsbeschränken aufgrund der Gewichtsstufe)

Die Einsenderin schreibt:

Pro: man hat viele Freiheiten und dauerhaft sein Handy, die Reinigungskräfte waren sehr süß

Kontra: die Pflege war selten verfügbar (oft in der Übergabe oder beschäftigt), bei Krisen haben wir Patienten uns viel untereinander helfen müssen weil die Pflege überfordert schien, das Eiweißbrot war oft schimmelig, der Therapeut der J3 war nicht wirklich hilfreich, zu wenig Pflege Personal für viel zu viele Patienten, habe als minderjährige Medikamente bekommen ohne dass meine Eltern informiert wurden, Ärzte sprechen oft schlechtes Deutsch, im Bad waren Silberfische

Ich würde die Klinik bzw. den Rehabereich nicht empfehlen, es hat bei mir alles viel schlimmer gemacht. Haben uns original gegenseitig selber mehr therapiert als der Therapeut es gemacht hat. Der hat nur mehr Wunden aufgerissen.






(C) Fotos: Einsenderin

Dienstag, 29. November 2022

Schön Klinik Bad Bramstedt - Station C3

 Schön Klinik Bad Bramstedt - Station C3

Die Schön Klinik Bad Bramstedt ist eine psychosomatische Klinik für Jugendliche und Erwachsene und besteht aus einem Reha- und Akutbereich. Aus dem Akutbereich haben wir euch bereits mehrere Stationen vorgestellt, heute geht es um eine der drei Rehastationen, die Station C3.

Aufgenommen werden dort Patienten ab 18 Jahren mit der Hauptdiagnose ADHS und/oder Depressionen. Es gibt 25 Behandlungsplätze in Einzelzimmern. Die Patienten sind in zwei Gruppen eingeteilt, in denen die Therapien statt finden.

Der Tag beginnt mit einer Morgenrunde, vorher sollte man bereits gefrühstückt haben und teilweise gibt es vorher schon ein physiotherapeutisches Angebot. Alle Patienten treffen sich zentral für die Morgenrunde auf der Station. Jemand nennt ein paar Fakten zum Tag , es folgt eine Achtsamkeitsminute, neue Patienten werden begrüßt oder alte verabschiedet, wenn Entlassungen anstehen. Im Anschluss kommt das Ärzte und Therapeuten Team. Falls Termine ausfallen/verschoben werden, wird das dort bekannt gegeben. Ebenso kann es passieren, dass die Ärzte/Therapeuten einen Patienten sprechen möchten, dass wird an dieser Stelle auch verkündet. Zum Schluss wird der Bedarf der Patienten abgefragt. Es gibt jeden Tag die Möglichkeit das Gespräch mit den Therapeuten/Ärzten zu suchen! Anschließend beginnen die Therapien. Meist endet der Therapietag gegen 15/16 Uhr.

Therapieangebote: 1x w. Einzeltherapie, Gruppentherapie (2x die Woche), SKT, Indikationsgruppe (insgesamt 4 Termine, dort erhält man Informationen über sein Krankheitsbild), verschiedene Physiotherapien (da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Qigong, HIIT, Fazientraining, Wassergymnastik), 2x Bewegungstherapie (unterschiedlichste Spiele in der Sporthalle oder auch draußen), 1x Laufen (Ziel ist es 3 Runden einer 700m langen Runde durch den Wald zu schaffen. Das Tempo ist dabei egal), 1x Achtsamkeitstraining, 1x PME, Ergotherapie (5 Termine pro Aufenthalt, also 1-2x wöchentlich), Biofeedback (1-2x während des Aufenthalts), ggf. Ernährungsberatung, ggf. Selbsthilfegruppe für ADHS-Patienten

Bis auf wenige Physiotherapien und die Indikationsgruppe "Depressionen" finden alle Therapien stationsintern statt. Bewegungstherapie und Laufen kann nach Absprache gegen andere Angebote getauscht werden. Einmal in der Woche treffen sich die beiden Therapiegruppen um die Themen für die nächsten Gruppentherapien zu besprechen. Einmal in der Woche gibt es auch eine Stationsrunde. Dort werden unterschiedliche Ämter verteilt. (die meisten Ämter erfüllen 2 Zwecke erstens etwas sinnvolles zum Stationsablauf bei zu tragen (z. B. Blumen gießen, neue Patienten begrüßen und durch die klinik führen, die Morgenrunde strukturieren,...), zum anderen können sie Therapieaufgaben darstellen (z.B. weil man vor der Gruppe reden 'muss').)

Es besteht immer die Möglichkeit die Therapien zu verlassen. Allerdings sollte man sich bei einer Person des Ärzte/Therapeutenteams auf Station melden.

Ab 16/17.00 Uhr sind die Patienten alleine auf Station, es gibt kein Pflegepersonal, die Medizinische Zentrale ist dann Ansprechpartner, dort gibt es auch für Notfälle jederzeit einen Arzt und man holt dort seine Medikamente ab.

Vor Aufnahme muss ein Antrag auf Rehabilitation gestellt werden. Die Aufenthaltsdauer ist auf 5 Wochen ausgelegt, im Gegensatz zu anderen Rehaeinrichtungen wird hier i.d.R nicht verlängert.

Nach den Therapien und am Wochenende kann man die Klinik problemlos verlassen.

Die Einsenderin schreibt:

Der Patientengruppe kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Viele Erkenntnisse und Erfahrungen konnen zwischen den Therapien mitgenommen werden (das wird auch VOM Chefarzt so kommuniziert) . Das setzt allerdings voraus, dass man sich auf die Gruppe einlassen kann und sich nicht ausschließt, in den man sich permanent zurück zieht. Insgesamt gibt es in der Klinik bzw auf der Station sehr wenig Zwang und viel Selbstverantwortung selbst etwas herauszufordern. Zum einen weil die Therapeuten einen nicht aktiv herausfordern (das aber natürlich unterstützen, wenn Patienten darum bitten). Gleichzeitig bieten die verschiedenen Ämter ein großartiges Übungsfeld.
Auch in den Gruppentherapien ist es wichtig, dass man es schafft sich einzubringen und eigene Themen zu benennen...
Grundsätzlich kann ich die Klinik voll empfehlen. Die Lage ist super, die Klinik ist gut gepflegt und die Therapeuten sind großartig. Die Therapeuten lassen einen nicht 'alleine' auch wen viel Wert auf Eigenverantwortung gelegt wird. Da ist Offenheit nur sehr wichtig. Es gab einmal die Situation in der meine Therapeutin sagte:" Dann machen sie in der Situation xy!" und ich sagte, dass ich das nicht kann. Daraufhin versicherte sie mir, dass sie in der Situation auf mich achten würde und mich im Zweifelsfall dabei unterstützen würde yx zu machen.

 

(C) Foto: Einsenderin

 

Dienstag, 28. Juni 2022

Reha-Klinik Hüttenbühl

Reha-Klinik Hüttenbühl 
 
(C) Einsenderin

Die Reha-Klinik Hüttenbühl ist eine psychosomatische Rehaklinik und behandelt Patienten ab 18 Jahren mit den verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbildern wie Somatisierungsstörungen, Angststörungen, Zwangserkrankungen, Affektive Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen. Es gibt einen besonderen Behandlungsschwerpunkt auf (Komplexen) Posttraumatischen Behandlungsstörungen sowie dissoziativen Störungen (insbesondere auch dissoziativen Identitätsstörungen). Nicht aufgenommen werden Patienten mit einer Suchterkrankung,  psychotischen Symptomen oder eigengefährdenem Verhalten.

Es gibt 4 verschiedene Stationen mit ausschließlich Einzelzimmern.
Die Einsenderin wurde auf Station 4 behandelt, wo ausschließlich Patienten mit (K)PTBS und ggf. dissoziativen (Identitäts)störungen behandelt werden.

Alle Patienten werden in eine Bezugsgruppe eingeteilt (8-12 Personen), innerhalb dieser Gruppen hat man dann gemeinsam die Gruppentherapien.

Es gibt ein Schwimmbad in der Klinik.

Jeder Patient hat ein Postfach über das er jede Woche seinen individuellen Wochenplan erhält.

Die Klinik arbeitet mit tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Ansätzen und arbeitet mit einem Modell, welches aus Modulen besteht: Achtsamkeit, Kreativität, Bewegung und Psychotherapie.

Therapieangebote: Achtsamkeit, Bewegungsgruppe, Körpertherapie, AquaFitness, Walkingtraining, Kreativtherapie, Back- und Kochwerkstatt, Musiktherapie, Gruppentherapie, Einzelpsychotherapie, Ernährungsberatung, Nichtrauchertraining, Hydrojet, Fango, Orthopädische Trainingsgruppe, Psychoedukation mittels Vorträgen, etliche Freizeitangebote (Intuitives Bogenschießen, Tonarbeit, Kreativer Tanz, Qi Gong etc.)

Sein Handy darf man immer haben und man kann außerhalb der Therapiezeiten kann man bis 23 Uhr rausgehen.

Als Voraussetzung für die Aufnahme muss man unterschreiben, dass man für die Therapiezeit keine Drogen oder Alkohol konsumieren wird, sich nicht selbstverletzen wird sowie keinen Suizidversuch begehen wird. (bei SVV/ Suizidversuchen wird die Behandlung beendet)

Die Aufenthaltsdauer beträgt je nach Kostenzusage etwa 5-8 Wochen.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: Extremst freundliches und kompetentes Personal von der Putzfrau bis zum Ärztlichen Direktor, Essen ist sehr lecker, Vielfalt an Therapien/Aktivitäten, Schöne Lage (Schwarzwald) aber nicht abgelegen, Angenehmer Umgang zwischen Mitpatienten (man ist automatisch per “Du”), Schönes Gebäude und Klinik-Gelände, Cooler und gut ausgestatteter Fitnessraum

Kontra: teils zu viele Termine, manchmal ein bisschen zu viel Modul Bewegung, manche Patienten fanden sie hatten zu wenige Einzelgespräche, das können wir aber nicht bestätigen (Anmerkung: wir da die Einsenderin unter einer DIS leidet), manchmal sind die Vorträge etwas langweilig

Wir würden die Klinik allen empfehlen, die wirklich an dem Kern ihrer Probleme arbeiten wollen. Es ist eine sehr intensive Therapie und man muss es wollen und sich darauf einlassen. Wir sind extrem zufrieden, es war sehr heilsam und eine gute Erfahrung, dass es auch solche Kliniken gibt


(C) qualitätskliniken.de

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

 

Samstag, 22. Januar 2022

Medicalpark Klinik Chiemseeblick

 Medicalpark Klinik Chiemseeblick

(C) Medicalpark Klinik

Die Medicalpark Klinik Chiemseeblick ist eine Fachklinik für Psychosomatik und hat einen Akut- sowie Rehabereich.

Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren mit Depressiven Störungen, Burn-Out, Angst- und Zwangsstörungen, Schmerzstörungen, ADHS oder PTBS.


Es gibt 263 Betten, die sich über mehrere Stationen verteilen, im Rehabereich gibts ausschließlich Einzelzimmer, im Akutbereich überwiegend Doppelzimmer.

Es gibt ein Schwimmbad und einen Fitnessraum.

Es gibt sehr viele verschiedene Therapien, jeder Patient bekommt einen individuellen Therapieplan je nach Krankheitsbild.

Therapien: Einzeltherapie (1x die Woche), 2x wöchentlich Gruppentherapie, Achtsamkeitsgruppe, man kann zwischen Musik Kunst und Tanz und zwischen PMR und autogenes Training auswählen, das hat man auch 1x wöchentlich. Dann gibt es noch jede Menge Sport, zb. Frühsport, Nordic Walking, Wandern, Outdoorsport, Pilates, Wirbelsäulengymnastik, Wassergymnastik, Aquajogging, Balance Training, Stretching, Wärmetherapie, Elektrotherapie und Massage, ggf. Depressionsbewältigungsgruppe oder SKT

Laut Homepage wird außerdem therapeutisches Segeln angeboten.

Die Einsenderin schreibt:

Ich würde die Klinik nicht Weiterempfehlen, außer man hat nur leichte Depressionen und möchte sich einfach nur erholen/entspannen und Urlaub machen. Ernsthafte Psychologische Behandlung erhält man hier nicht. Es ist hier eher wie Urlaub, auch viele Patienten sehen es als Urlaub an und wollten auch gar nichts anderes. Das ist blöd für die anderen, die wirklich Behandlung benötigen, zb. ich mit PTBS. Die Psychologinnen die die Einzelgespräche machen kommen frisch von der Uni, sind dementsprechend noch keine ausgebildeten Therapeuten und haben wirklich keine Ahnung von irgendwas. Die Einzelgespräche kann man sowieso vergessen, und der Rest ist eben hauptsächlich Sport. Man hat noch wöchentlich ein Kurzgespräch mit entweder einem Oberarzt oder dem stationsleitenden Psychotherapeuten, die sind wirklich sehr kompetent, aber das sind eben nur ca 15-minütige Gespräche in denen es hauptsächlich um den Behandlungsplan geht. Die Klinik und die Umgebung ist wirklich wunderschön und ich hatte auch eine tolle Zeit hier, aber das ist wirklich nur etwas für Leute die eine Auszeit haben möchten, wer Behandlung braucht, ist hier leider falsch.

(C) Medicalpark Klinik

(C) Medicalpark Klinik


 

Dienstag, 12. Oktober 2021

Habichtswald Klinik

Habichtswald Klinik

(C) Habichtswald Klinik

 Die Habichtswald Klinik ist aufgeteilt in zwei Bereiche: in die Habichtswaldprivatklinik, wo Privatpatienten aufgenommen werden sowie die Habichtswaldrehaklinik, wo Kassenpatienten für eine Rehabilitationsmaßnahme aufgenommen werden. Es ist allerdings alles ein Gebäude. Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren mit verschiedenen psychosomatischen Krankheitsbildern wie z.B Angststörungen, Depressionen oder Somatoforme Störungen. In der Privatklinik werden außerdem ADHS sowie Essstörungen behandelt. Außerdem gibt es in beiden Klinikteilen spezielle Behandlungssetting für komplexe Traumafolgestörungen, Mediensucht sowie junge Erwachsene. Die Einsenderin wurde als Privatpatientin in der Gruppe JET (junge Erwachsene, 18-28 Jahre) behandelt.

Die Klinik ist aufgebaut wie ein Hotel, jeder hat ein Einzelzimmer, die Privatklinikpatienten haben besondere Zimmer z.B auch mit eigenem Fernseher. Es gibt keine richtigen Stationen, man ist aber in Behandlungsgruppen / Behandlungssettings eingeteilt, wie die Einsenderin eben in der Gruppe der jungen Erwachsenen, die Behandlungsgruppen essen getrennt von einander, haben unterschiedliche Therapien etc., weshalb es nicht viele Überschneidungspunkte mit Patienten anderer Gruppen gibt. Die Behandlungssettings sind gemeinsam mit Reha- sowie Privatpatienten belegt.

In der JET Gruppe werden junge Erwachsene von ca. 18 - 28 Jahren aufgenommen, die Krankheitsbilder sind dabei ganz unterschiedlich, der Schwerpunkt liegt auf Adoleszenzkrisen und der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben im jungen Erwachsenenalter (z.B Einstieg in Ausbildung / Beruf, ggf. Auszug)

Therapien: Einzeltherapie (Rehapatienten 1x die Woche, Privatpatienten 2x die Woche), 2x Gruppentherapie, 1x Körpertherapie in der Gruppe, 1x Kunsttherapiegruppe, 1x ärztliche Visite, 1x ärztliches Einzel, 2x Sportgruppe / Gymnastik

Außerdem werden individuell für jeden Patienten noch Sachen angeboten wie z.B Yoga, Qi Gong, Rückengymnastik, Entspannungsverfahren, Massagen, ggf. Ernährungsberatung

Laut Homepage wird außerdem
ein Stressbewältigungs- und Achtsamkeitstraining angeboten.

Die Therapien unterscheiden sich von Behandlungsgruppe zu Behandlungsgruppe, die Traumapatienten z.B haben andere Therapien.

Es gibt einen Fitnessraum, die Kurhessen-Therme (eine Thermal-Sole-Badeanlage) ist durch einen Lichtgang mit der Klinik verbunden und kann von den Patienten kostenlos benutzt werden.

Sein Handy hat man durchgängig, außerhalb der Therapien kann man jederzeit in den Ausgang, um 22.00 Uhr wird die Klinik abgeschlossen.

Pro: Schöner Park direkt neben der Klinik, gut besetztes Pflegepersonal, wo man jederzeit Hilfe bekommen konnte, die Therapeuten haben einen ernst genommen und sind auf einen auf Augenhöhe eingegangen

Kontra: keine Krankheitsbild spezialiserte Therapie in der jung-Erwachsenen Gruppe, es drehte sich hauptsächlich um die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben, z.B Traumata oder Essstörungen konnten in dem Setting nicht gut bis gar nicht aufgefangen werden, es ist eher alles in Richtung Reha mit vielen "Anwendungen" auch wenn man als Akutpatient kommt, bei stark ausgeprägten Krankheitssymptomen nicht zu empfehlen

Die Einsenderin würde die Klinik bedingt empfehlen, es gäbe einige gute Angebote, insgesamt sei es aber bei allen etwas schwierigeren Krankheitsbildern nicht hilfreich und hätte ihr langfristig leider gar nichts gebracht.

Samstag, 9. Oktober 2021

Rehaklinik Bad Glotterbad

Rehaklinik Bad Glotterbad

(C) Rehaklinik Glotterbad


Die Rehaklinik Bad Glotterbad ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie und Innere Medizin und bietet Rehabilitationsbehandlungen für Erwachsene an.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren mit verschiedenen psychosomatischen Krankheitsbildern wie z.B chronische Schmerzen, Burnout-Syndrom, Angsterkrankungen, Depressionen oder Zwangsstörungen, es gibt besondere Behandlungsangebote für Essstörungen (Bulimie und Binge Eating), posttraumatische Belastungs- und Persönlichkeitsstörungen sowie Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Außerdem werden internistische Störungen behandel, die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können wie z.B Diabetis, Asthma oder Allergien.

Es gibt drei verschiedene Häuser mit verschiedenen Stationen, alle Stationen sind Krankheitsbild- und Altersmäßig durchmischt. Jeder Patient hat ein Einzelzimmer mit eigenem Fernseher, viele Zimmer haben einen eigenen Balkon. Die Klinik hat einen eigenen Fitnessraum, ein Schwimmbad und eine Sauna, die kann man jederzeit nutzen.

Vor Aufnahme muss ein Reha-Antrag gestellt werden.

Die Einsenderin hat am DBT-Programm teilgenommen (die Klinik ist zertifizierte DBT Klinik), wie lange man in der Rehaklinik bleibt ist unterschiedlich, die Einsenderin war 8 Wochen da. Es sind max. 8 Teilnehmer im DBT Programm. Die Klinik ist außerdem zertifizierte Traumatherapie Klinik (auch KPTBS und ggf. eine Dissoziative Identitätsstörung wird behandelt).

Therapien (im DBT Programm): 2x die Woche Einzeltherapie, Kunsttherapie, Körpertherapie, Achtsamkeitsgruppe, Skillsgruppe, Infogruppe, Bezugsgruppe, PMR, Akupunktur, verschiedene Sportangebote (z.B Gymnastik, Wandern, Therapeutisches Klettern)

Bei Bedarf können die Einzeltherapiestunden auch erhöht werden.

Für Patienten mit anderen Krankheitsbildern gibt es auch Angebote wie z.B tiefenpsychologische Einzeltherapie, Musiktherapie, Schmerzbewältigungsgruppe, Stressbewältigungsgruppe, Angstgruppe, Depressionsgruppe, Schmerzgruppe, Stabilisierungsgruppe für Traumapatienten, Ernährungstherapie, Essstörungsgruppe oder Diabetisgruppe. Für Traumapatienten wird auch Traumatherapie angeboten.

Die Einsenderin schreibt:

Da das eine Reha ist, muss man schon stabil sein. Es gibt zwar einen Therapievertrag, aber die Verantwortung liegt bei einem selbst, auch das Medikamentenmanagement. Bei Bedarf können aber jederzeit Absprachen getroffen werden. Man kann nach den Therapiestd. hingehen wohin man möchte und ist da komplett frei. Ein großes Plus sind die Behandler dort. Super nettes und empathisches Personal, was von Verständnis für einen geprägt ist. Außerdem ist in mein Zimmer nie einer reingekommen. Auf jeder Station befinden sich DBT geschulte Pfleger, die sich viel Zeit nehmen. Contra wäre vielleicht, dass man stabil sein muss, weil die eigene Station nicht immer besetzt ist. Das hat mir wiederum aber geholfen.




(C) Fotos: Einsenderin

Freitag, 8. Oktober 2021

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba - Jugendreha

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba
- Jugendreha

(C) Kinder- und Jugendreha im Netz

Die MEDIAN Klinik Bad Gottleuba ist eine Rehabilitationsklinik für Kinder, Jugendliche, ihre Familien sowie Erwachsene. Es gibt den Erwachsenenbereich ab 18 Jahren mit einer Orthopädie Abteilung, Herz- Kreislauferkrankungen, Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen sowie der Psychosomatik. Die Familienklinik für Kinder bis 12 Jahren mit ihrer Familie mit den Schwerpunkt Psychosomatik sowie den Kinder- und Jugendrehabereich mit dem Schwerpunkt Psychosomatik.

Der Kinder- und Jugendrehabereich ist aufgeteilt in zwei Häuser. In Haus 9 werden Kinder von ca. 5-13 Jahren aufgenommen, im Haus 10 Jugendliche ab ca. 14 Jahren - 18 Jahren, die Altersgrenzen sind nicht starr, sodass manchmal auch 12 und 13 jährige ins Haus 10 kommen und junge Erwachsene bis einschließlich 20 Jahren auch noch aufgenommen werden können.

Die Klinik liegt im Wald. Die Familienklinik und die Kinder- und Jugendklinik (Häuser 9 und 10) sind unterirdisch miteinander verbunden.

Die Einsenderin wurde in Haus 10 behandelt.

Aufgenommen werden Jugendliche mit z.B ADHS, Adipositas, Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen, soziale Ängste, Anpassungsstörungen, Depressionen oder Schwierigkeiten im Umgang mit chronischen Erkrankungen.

Die Jugendlichen sind aufgeteilt in zwei Gruppen, Gruppe 10/1 mit dem Schwerpunkt Adipositas und der Gruppe 10/2 wo alle sonstigen Erkrankungen behandelt werden. Pro Gruppe können max. 15 Jugendliche aufgenommen werden.

Im Haus 10 (Jugendhaus) gibt es 9 Dreibettzimmer, 1 Krankenzimmer mit zwei Betten und 2 Vierbettzimmer. Das Jugendhaus ist auf 4 Etagen verteilt. Im Keller sind 3 Dreibettzimmer (Jungs) mit eigenem kleinen Bad , der Essen Raum der Gruppe 2, einen kleinen Balkon auf dem in Sommer immer gegessen wird (früh, Vesper und Abend). Außerdem ist im Keller der Verbindungsflur zu Haus 11 und Haus 9 (wo die Schwimmhalle ist). In der ersten Etage ist das Betreuerzimmer, das Krankenzimmer und 3 Dreibettzimmer (Jungs) mit eigenem kleinem Bad. Außerdem noch der Bewegungsraum und eine Terrasse auf der meist am Abend Spieleabende statt. In der zweiten Etage ist das Therapeutenzimmer der Gruppe 1 und  außerdem die ganzen anderen Zimmer. Es gibt ein Gemeinschaftsbad mit 6 Toiletten, 2 Duschen und 12 Waschbecken.

Unter der Woche werden die Jugendlichen 06.30 Uhr geweckt. 07.15 Uhr gibt es Frühstück. 12.10 Uhr gibt es Mittagessen, Montag und Dienstag 15Uhr Vesper und Mittwoch bis Sonntag gibt es 14.30Uhr Vesper. Die Schlafenszeiten sind nach Alter gestaffelt. Bis 15 Jahre ~ 21Uhr, ab 16 Jahre ~ 21.30Uhr, unter 14 ~ 20.30Uhr und am Wochenende für alle 22.15Uhr.

Am Wochenende darf man ausschlafen und muss erst zum Mittagessen 12.30Uhr erscheinen. Damit die Wochenenden nicht zu langweilig werden, wird etwas unternommen, z.B. einkaufen, spazieren, Spiele spielen, wandern, Lagerfeuer machen,...

Es gibt für jede Gruppe einen Gemeinschaftsraum. Es gibt ein Schwimmbad mit Sauna, einen Fitnessraum, einen Ball-/Sportraum und einen Tischtennisraum.

Jede Gruppe hat eine eigene zuständige Psychotherapeutin. Die Klinik arbeitet verhaltenstherapeutisch, ergänzt durch Elemente aus der Erlebnispädagogik.

Therapien: 1x pro Woche Gruppentherapie (je 45 - 50 Minuten), 1x pro Woche Entspannung, 1x pro Woche Ergotherapie, 1x pro Woche Schmerzgruppe, wandern, Mittagsrunde, Fitnesstraining, 2x pro Woche Aquafitness, 1x pro Woche Visite,1x pro Woche Action, 1x pro Woche Rückenschule, Ernährungsberatung, individuelle Einzelgespräche (man kann jederzeit um ein Gespräch bitten)

Jugendliche, die noch die Schule besuchen haben Klinikschule. Jeden Tag 1 - 3 Stunden. Jugendliche, die die Schule bereits abgeschlossen haben, haben jeden Tag 45 Minuten SAG (Schulabschlussgruppe) mit dem Sozialarbeiter.

Mittwochnachmittag geht es dann mit der gesamten Gruppe in der man ist nach Dresden shoppen, oder nach Bad Schandau etc. Das wird individuell in der Gruppe festgelegt.

Sein Handy darf man tagsüber durchgängig haben, Nachts zum Schlafen muss man es inkl. Ladekabel abgeben, die Handys werden dann von der Pflege geladen.
Es gibt kostenpflichtiges WLAN.

Eine Reha dauert im Normalfall 6 Wochen.

Einsenderin 1 schreibt:

Ich war 6 Wochen wegen psychosomatischen Störungen dort und es hat mir sehr gefallen. Die Erzieher sind alle sehr nett und man kann sich immer an sie wenden. Sie haben immer ein offenes Ohr für die Jugendlichen. Man wird liebevoll behandelt und alle sind bemüht einem zu helfen. Mir haben die Therapien geholfen aber nicht so sehr wie ich wollte. Aber ich bin körperlich fitter geworden, könnte gute soziale Kontakte knüpfen und hatte eine geregelte Tagesstruktur. Mir hat diese Reha gut getan.

Einsenderin 2 schreibt:

Pro: nette empathische Betreuer, gutes Essen, gute Lage, die Gruppenstimmung ist super, achten immer darauf, daß es einem gut geht

Contra: Wenn man einmal was gegen die Reha hat wird einem mit Verlängerung gedroht
Alles in allem, war ich super zufrieden dort

Dienstag, 5. Oktober 2021

Fontane-Klinik - Psychosomatische Fachklinik Berlin-Brandenburg

 Fontane-Klinik - Psychosomatische Fachklinik Berlin-Brandenburg

(C) Fontane Klinik

 Die Fontane Klinik ist eine psychosomatische Rehaklinik und behandelt Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Familien. Die Klinik ist aufgeteilt in die drei Bereiche: Abhängigkeitserkrankungen, Allgemeine Psychosomatik sowie Kinder- und Jugendpsychosomatik. Die Einsenderin wurde in der Abteilung Allgemine Psychosomatik behandelt. Behandelt werden dort Erwachsene ab 18 Jahren mit Krankheitsbildern wie Depressionen, Burn-Out, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Persönlichkeitsstörungen, Bipolare Störungen und Psychosen, außerdem gibt es einen besonderen Behandlungsschwerpunkt auf Essstörungen. Je nach Krankheitsbild wird man in eine Behandlungsgruppe / Bezugsgruppe eingeteilt mit je 12 Patienten.

In der Erwachsenenpsychosomatik kriegt man i.d.R ein Einzelzimmer, bei Suchterkrankungen oder im Jugendbereich gibt es 2-3 Bett Zimmer.
Die Klinik liegt auf einem weitläufigen "Waldgelände" und ist verteilt auf verschiedene Häuser, sie verfügt über ein eigenes Schwimmbad, verschiedene Sporthallen, eine Gärtnerei, einen Tiergarten etc.

Neben den Pflichtterminen (2x wöchentlich Einzeltherapie und Morgenrunde) kann man sich einen individuellen Therapieplan aus verschiedenen Einzel- und Gruppentherapien zusammen stellen.

Bei Essstörungspatienten gibt es das Angebot von betreuten / therapeutischen Mahlzeiten.

Die Klinik hat eine Tiefenpsychologische, systemische Orientierung mit verhaltenstherapeutischen Elementen.

Mögliche Therapien: 2x w. Einzeltherapie, 2x w. Gruppentherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Körpertherapie, Yoga, Meditation, Akupunktur, Ergotherapie, Umgang mit Ängsten, Indikationsgruppen (Umgang mit Depressionen, Umgang mit chronischen Schmerzen, Psychosegruppe, Essstörungsgruppe, Stabilisierungstraining für Frauen), SKT, Physiotherapie, Bogenschießen, verschiedene Sportangebote (Badminton, Nordic Walking, Bewegung im Wasser, Ballspiele), Erlebnistherapie, ggf. Ernährungsberatung

Sein Handy darf man durchgängig haben, es gibt kein WLAN.

Ab 15.00 Uhr darf man das Klinikgelände verlassen und in die Stadt gehen.

Vor Aufnahme muss ein Antrag auf qualifizierte Medizinische

Rehabilitation gestellt werden. Ein Antrag im Psychosomatik Bereich umfasst i.d.R 6-8 Wochen.

Die Einsenderin schreibt sie kann die Klinik auf jeden Fall weiterempfehlen.

Samstag, 25. September 2021

Klinik Hochried - Kinder- und Jugendrehabereich

 Klinik Hochried
- Kinder- und Jugendrehabereich

(C) Klinik Hochried

Die Klinik Hochried in Murnau umfasst sowohl eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (Haus B) als auch einen Rehabereich für Eltern-Kind (Haus C) und Kinder und Jugendliche (Haus A). Im Haus A gibt es die Stationen A1 - A5, diese sind nach Alter sortiert. Die A1 ist bis 13 Jahre, die A2 bis 16 Jahre, die A3 von 16-18 Jahren. Die Häuser sind alle durch unterirdische Gänge miteinander verbunden.

Beide Einsenderinnen waren im Reha Bereich für Kinder und Jugendliche. Daher beziehen sich die folgenden Informationen nur auf den Reha Bereich. Behandelt werden dort sowohl Kinder- und Jugendpsychosomatische / psychiatrische Krankheitsbilder, Entwicklungsstörungen als auch somatische Krankheitsbilder wie z.B Epilepsie, Asthma, Adipositas oder Skoliose. Dort gibt es 1-2 Bett Zimmer.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, SKT, autogenes Training, Sport- und Bewegungstherapie Schwimmtherapie, Psychomotorik Wahrnehmung, Mototherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Gestaltungstherapie (Musik- und Kunst), Physikalische Therapien, Ernahrungstherapie mit Lehrküche, Qi Gong

Außerdem gibt es eine Klinikschule. Einmal die Woche ist Stadtausgang, am Wochenende kann man entweder Besuch bekommen oder es werden Ausflüge veranstaltet. Ausgang hat man 1 Stunde unter der Woche. Jeden Morgen und jeden Abend gibt es eine Sporteinheit.

Sein Handy durfte man unter der Woche von 14.00-20.30 Uhr haben, am Wochenende von 11.00-20.30 Uhr.

Pro: tolle Betreuer auf der A2 (unterstützen einem auch nach dem Aufenthalt), wunderschöne Lage, Sportprogramme

Kontra: Wenig Psychologengespräche, sehr strenges Programm bei Adipositas Patienten

Die andere Einsenderin schreibt sie würde die Klinik weiter empfehlen.


(C) Einsenderin

(C) Einsenderin