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Montag, 16. Januar 2023

Zentrum für Essstörungen Zürich

 Zentrum für Essstörungen Zürich

(C) Universitätsspital Zürich

Das Zentrum für Essstörungen gehört zum Universitätsspital in Zürich und behandelt Erwachsene ab 18 Jahren mit jeglichen Formen von Essstörungen.

Es gibt 16 Behandlungsplätze, die Patienten werden in zwei zufällige Gruppen eingeteilt.

Es gibt zwei Einzelzimmer für Privatpatienten, ansonsten alles Doppelzimmer.

Es wird mit einem 4 Phasen Konzept gearbeitet:

Phase 1: gewichtsunabhängig: die ersten zwei Wochen des Aufenthalts, in denen man 2x30 Min. in Begleitung von Mitpatient*innen nach draussen darf.

Phase 2: gewichtsunabhängig: automatisch nach zwei Wochen kommt man da hinein und hat freien Ausgang (ausser Bewegungsdrang ist ein grosses Problem)

Phase 3: ab einem bestimmten BMI kommt man in diese Phase und es werden einige Therapien ermöglicht (1x Körpertherapie zusätzlich draussen, 1x Abendessen kochen, 1x Physiotherapie), ausserdem kann man 1x beim Mittagessen und 1x beim Abendessen auswärts essen, wenn man das möchte und am Wochenende darf man 24h nach Hause

Phase 4: bei einem bestimmten BMI 2x Mittag- und Abendessen auswärts, WE: 2x 24h nach Hause --> diese Phase gilt als Stabilisierungsphase und dauert normalerweise 4 Wochen

Jeder hat 1x wöchentlich Körperwahrnehmungstherapie, jeden Tag Gruppentherapie, 2x 50 Min. Einzeltherapie, 1x wöchentlich Ernährungsberatung, Psychoedukation, Kunsttherapie und Ergotherapie, 1x Arztvisite, 2x wiegen (wobei nur eins für die Zunahme entscheidend ist)

Die Richtmenge ist immer:
Frühstück: 2 St. Brot + 1 Kleines Brötchen mit 2 Pk. Butter, 1x Marmelade, 1 St. Käse und ein kleiner O'saft
Mittagessen: 1 kleine Suppe, 1 kleiner Salat, eine Hauptspeise und ein kleines Dessert (meistens ein kleiner Pudding oder eine Frucht)
Abendessen: eine normale Portion (abwechselnd Salat mit 1 Brötchen oder warmes Essen mit kleinem Salat) + teilweise ein Dessert (gleich wie am Mittag)
Dazu gibt es drei Zwischenmahlzeiten

Das Essen wird immer in der Gruppe gegessen und es wird einem selbst überlassen, wie viel man isst, aber natürlich sollte alles aufgegessen werden. Man muss wöchentlich eine Gewichtszunahme von 700g erreichen, damit man in der Klinik bleiben darf. Wenn man dies 3x nicht erreicht, muss man gehen. Deshalb basiert das Konzept auf sehr viel Eigenverantwortung.

Ab einem gewissen BMI kann man wenn man möchte in die Tagesklinik wechseln.

Die Einsenderin schreibt:

mir persönlich hat es leider nicht wirklich geholfen, aber ich kenne einige, die es dort gepackt haben und es für sie viel verändert hat





(C) Fotos: Universitätsspital Zürich, refurnished+, Wellmann Architekten

Donnerstag, 15. September 2022

Clienia Littenheid - Station Park A

 Clienia Littenheid - Station Park A

(C) Clienia

 Die Clienia Klinik in Littenheid in der Schweiz bietet unterschiedliche Stationen sowohl für Kinder- und Jugendpsychiatrie (dazu gibt es bereits einen Beitrag) als auch für Erwachsene.

Im Erwachsenenbereich gibt es am Standort Littenheid folgende Stationen:

Panorama B: Depressionen sowie akute Krisen bei Menschen 60+
Panorama C: Traumatherapie
Panorama D: Privatstation
Park A: Schwerpunkt Depressionen und Angststörungen
Park B: Commitment-Therapie (ACT) und Recovery- und Empowerment-Konzept
Park C: Akute Krisen (geschlossen geführt)
Park D: Akute Krisen mit dem Schwerpunkt Suchterkrankungen (geschlossen geführt)
Pünt Mitte: Schwerpunkt Depressionen, Burn-Out, Ängste und Abhängigkeitserkrankungen
Pünt Nord: Psychotherapiestation für junge Erwachsene bis 35 Jahren, DBT Behandlung möglich
Pünt Süd: Störungsspezifische Traumatherapie

Die Einsenderin wurde auf Station Park A behandelt. Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, die unter Depressionen und/oder einer Angststörung leiden.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad.

Die Station arbeitet nach dem Recovery-Ansatz und legt den Schwerpunkt auf Interpersonelle Psychotherapie (IPT).

Therapien: Einzeltherapie, Interpersonelle Gruppentherapie, Psychoedukation Depression, Milieugesprächsgruppe, SKT, Ohrakkupunktur, Ergotherapie Stein, Körpertherapie, PMR, Malen, Musiktherapie, QiGong, Werken, Achtsamkeit, Balance, Kognitives Training, Aktivitätengruppe

Nach der Aufnahme hat man ein Gespräch, wo einem die angebotenen Therapien vorgestellt werden und man kann relativ frei auswählen welche man gerne wählen möchte.

Vor Aufnahme findet kein Aufnahmegespräch statt, man füllt das Zuweisungsformular an oder ruft dort an und kommt dann auf die Warteliste.

Ein Aufenthalt dauert ca. 4-6 Wochen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich weiß nicht genau ob ich die Klinik weiterempfehlen würde. Ein großer Vorteil ist, dass man auch ohne Zuzahlung ein Einzelzimmer bekommen kann. Außerdem liegt die Klinik sehr schön in der Natur (es gibt aber auch keinen Laden etc. in der Nähe). Ich war etwas überfordert damit, die Therapien frei wählen zu müssen und hatte am Anfang dann kaum Therapien. Und die ersten Nächte habe ich mich sehr erschrocken, dass alle 2 Stunden die Pflege ins Zimmer kommt. 

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

 

Montag, 7. Februar 2022

Kinder- und Jugendpsychiatrie Universitätsklinikum Bern - Station Phönix


Kinder- und Jugendpsychiatrie Universitätsklinikum Bern - Station Phönix

(C) Uniklinikum Bern

Die KJP in Bern hat 9 Stationen an zwei Standorten:

Notfallzentrum (geschlossen geführt, Standort Bern)
Station Levante (Kinder von 5-13 Jahren, Standort Bern)
Station Mistral (Kinder von 5-13 Jahren, Standort Bern)
Station Luna (Jugendliche von 12-18 Jahren, Standort Bern)
Station Transit (Jugendliche von 14-18 Jahren, Standort Bern)
Station Tremola (Jugendliche von 14-18 Jahren, Standort Bern)
Station Phönix (Jugendliche von 14-18 Jahren, DBT-A Angebot)
Station für Essstörungen (Standort Bern, Standort Bern)
Station Olvido (Jugendliche von 14-18 Jahren mit psychotischen Erkrankungen, Standort Berner Oberland)


Die Einsenderin wurde auf Station Phönix behandelt:
 
Auf Station Phönix gibt es 9 Behandlungsplätze für Jugendliche von ca. 14-18 Jahren, der Schwerpunkt liegt auf Krankheitsbildern die mit Symptomen einer emotional-instabilen Persönlichkeitsentwicklung einher gehen wie z.B Emotionsregulationsschwierigkeiten, Selbstverletzendes Verhalten, Stimmungsschwankungen, Beziehungsschwierigkeiten oder starke Anspannungszustände.

Es gibt ein Doppelzimmer, ansonsten Einzelzimmer.

Therapien: Einzeltherapie, Achtsamkeitsgruppe, Skillstraining, Bezugspersonengespräche, verschiedene ergänzende Fachtherapien (z.B Kunsttherapie, Körpertherapie), Sport, Metall-Atelier

Alle Patienten besuchen jeden Tag die Klinikschule. Für die Eltern gibt es eine begleitene Elterngruppe.

Der Aufenthalt auf Station dauert in der Regel 14 Wochen.

Sein Handy darf man durchgängig haben. Am Wochenende kann (muss) man nach Hause.
Außerhalb der Therapien kann man jederzeit in den Ausgang, man kann auch ab und zu auswärts essen gehen etc.

Das Essen ist gut, am Abend kocht meist jemand von den Patienten, es gibt keine veganen Optionen.

Die Einsenderin schreibt:

Also ich bin noch nicht lange hier und es ist auch meine erste Klinik, deshalb kann ich wie nicht gross sagen wie gut sie ist und ob ich die empfehlen würde
Aber man hat viele Freiheiten und ich fühl mich dort ziemlich wohl und die Betreuer sind größtenteils sehr nett und gut.

(C) Uniklinikum Bern

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

Dienstag, 19. Oktober 2021

Integrierte Psychiatrie Winterthur - Jugendpsychiatrie

 Integrierte Psychiatrie Winterthur / Schweiz
- Jugendpsychiatrie


(C) Einsenderin

In der KJP Winterthur / Schweiz gibt es zwei Stationen für Jugendliche:

Akutstation: Jugendliche ab dem 14.Lebensjahr mit akuten psychischen Erkrankungen
offen geführte Psychotherapiestation: Jugendliche v. 14-17 Jahren

Außerdem gibt es eine Therapiestation für junge Erwachsenen von ca. 17 - 25 Jahren.

Die Einsenderin wurde auf der Akutstation und Psychotherapiestation behandelt.

Auf der Akutstation werden Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr aufgenommen in akuten Krisen mit Eigen- oder Fremdgefährdenen Verhalten oder psychotischen Symptomen
Außerdem werden Patienten mit Suchterkrankungen aufgenommen.

Es gibt Doppelzimmer.

Auf der Therapiestation für Jugendliche von 14-17 Jahren aufgenommen mit jeglichen psychischen Störungsbildern, die in einem offenen Rahmen behandelbar sind wie z.B Depressionen, Ängste, Zwänge, Traumafolgestörungen, sich entwickelnden Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, ADHS etc.

Nicht behandelt werden dort Suchterkrankungen:

Auch hier gibt es Doppelzimmer.

Die Therapiestation hat einen eigenen Therapiehund, der tagsüber immer auf der Station ist.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Bewegungstherapie, Gruppentherapie, Kunsttherapie, Achtsamkeitsverfahren, Übungen zur Spannungsregulation nach DBT-A, tiergestützte Therapie

Meistens bleiben die Patienten ca. 8 Wochen auf Station.

Sein Handy darf man von 09.45 - 22.00 Uhr haben.
Der Ausgang ist in Stufen aufgeteilt, wenn man keinen Ausgang hat darf man in Begleitung rauchen.

Die Einsenderin schreibt:

Viele empfinden es als zu locker, da die Pflege sehr selten wirklich reagiert, bzw wenn sie es tun wird man einfach mit sicherer Kleidung etc. Isoliert. Verglichen zum Sonnenhof oder zur PUK, ist viel weniger Unterstützung vorhanden.
Besonders die therapiestation ist weniger kompetent. Suizidalität wird nicht richtig ernst genommen und wenn die keine Lust mehr haben muß man manchmal gehen.
Ich würde es eigentlich eher niemandem empfehlen, da sie auch keine speziellen Therapien wie DBT oder so anbieten, was ich schade finde.


(C) IPW

(C) Einsenderin

(C) Bild: Karin Hofer / NZZ




Mittwoch, 13. Oktober 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Clienia Klinik Littenheid, Schweiz

 Kinder- und Jugendpsychiatrie
Clienia Klinik
Littenheid, Schweiz

(C) Clienia

In einer unseren ersten Beiträge ging es bereits um die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Clienia Klinik Schweiz. Da wir den Post aber sehr kurz gehalten hatten, werden wir heute nochmal einen ausführlicheren Post teilen - mit der damaligen Erfahrungen der Einsenderin.

Die Clienia Klinik hat verschiedene Standorte in der Schweiz mit Angeboten für psychisch krankte Erwachsene, Kinder, Jugendliche als auch Senioren.


Am Standort Littenheid befindet sich die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Clienia Klinik. Das weitläufige Klinikgelände ist aufgebaut wie ein kleines Dorf, es gibt verschiedene Stationsgebäude der KJP, Erwachsenenpsychiatrie sowie der Privatklinik, dazu gibt es ein Café, einen kleinen Einkaufsladen, einen Fitnessraum und verschiedene Sportmöglichkeiten.

Jede Station ist in einem eigenen Farbkonzept gestaltet und hat ein Maskottchen.

In der KJP gibt es verschiedene Stationen:

Linde A - geschlossen geführte Krisen- und Therapiestation für Jugendliche von 12-17 Jahren
Linde B - geschlossen geführte Krisen- und Therapiestation für Jugendliche von 12-17 Jahren
Linde C - Kinderstation bis 10 Jahren
Linde D - Therapiestation für Jugendliche ab 14 Jahren, DBT-A und DBT-T Angebot
Linde E - Jugendliche ab 12 Jahren, Krisen- und Therapiegruppe, offen geführt
Linde F - Kinderstation von 9-15 Jahren
Linde G - offene Psychotherapiestation für Jugendliche ab 14 Jahren

Behandelt werden in der Klinik alle Krankheitsbilder des Kindes- und Jugendalters, auf der Linde D werden Jugendliche mit Störungen der Emotionsregulation sowie Traumafolgestörungen behandelt.

Je nach Station gibt es Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmer.

Es kommt kombiniert Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie als auch Systemische Therapie zum Einsatz.

Jeder Patient erhält einen individuellen Wochenplan mit Schule, Therapien,
Mahlzeiten und pädagogische Angebote.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Kreativ- und Gestaltungstherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Fitness, Koch- und Backgruppe,

Auf der Linde D gibt es Angebote wie die Skillsgruppe, eine Achtsamkeitsgruppe sowie SKT.

Es gibt eine Klinikschule.

Sein Handy darf man tagsüber durchgängig haben und muss es zur Nacht abgeben.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: das Klinikgelände, es gibt sehr gute Therapieangebote, gute Klinikschule

Negativ: teilweise schlechte Mitarbeiter








 







(C) Fotos: Clienia Klinik

Kinder und Jugendpsychiatrie, Klinik Sonnenhof, Ganterschwil in der Schweiz

 Kinder und Jugendpsychiatrie, Klinik Sonnenhof, Ganterschwil in der Schweiz

(C) referenz-objekte.ch


In der Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinik Sonnenhof gibt es drei Stationen, aufgeteilt in je zwei Behandlungsgruppen:

Station 1: Kinderstation bis 13 Jahre, Gruppen Mars und Pluto
Station 2: Gruppen Neptun und Jupiter, ca. 14-16 Jahre
Station 3: Gruppen Saturn, ca. 15-18 Jahre und Merkur, ca. 13-18 Jahre - DBT-A Gruppe

Die beiden Gruppen sind durch einen Mittelraum voneinander getrennt, i.d.R kann man von einer Gruppe in die andere laufen, wenn die eine Gruppe nicht gerade Isolations-/Reizabschirmungspatienten (Krisenpatienten) hat.

Behandelt werden jegliche Krankheitsbilder des Kindes- und Jugendalters. In der DBT-A Gruppe werden Jugendliche mit Symptomen wie Emotionsregulationsschwierigkeiten, Selbstverletzendem Verhalten oder Impulsivität aufgenommen.


Im Erdgeschoss vom Gebäude befinden sich Büros der Sationsleitungen, Untersuchungszimmer, Besprechungszimmer für z.B Elterngespräche und der Pausenraum des Pflege Personals oder wie die Patienten sagen, der Teamer. Im EG befinden sich zudem zwei Garderoben Zimmer, wo die Patienten Geschlechter getrennt ein Spinnt besitzen, in dem Jacken und Schuhe verstaut werden, wenn man das Gebäude betritt zieht man also seine Straßenschuhe aus und geht dann in Hausschuhen weiter. Im Treppenhaus müssen Hausschuhe getragen werden, auf Station sind Hausschuhe freiwillig. Im ersten Stock ist dann Station 1, im zweiten Station 2, im dritten Station 3.

Auf der Klinikgelände befindet sich ansonsten noch die Klinikschule, ein Basketballplatz und Fußballplatz, eine Sporthalle sowie ein Spielplatz.

Die Stationen sind alle ähnlich aufgebaut, es gibt 6 Einzelzimmer sowie ein Doppelzimmer pro Gruppe, jede Gruppe hat eine eigene Küche, einen separaten Aufenthaltsraum mit Fernseher und ein Essbereich, sowie das Pflegezimmer. Im Mittelraum gibt es ein Isolationszimmer, mit einer Gummimatratze und einer Kreidewand, dieser Raum wird auch als Reizabschirmungs Raum verwendet. Da in den Gruppen oft Notfallpatienten oder Patienten mit Beschluss sind werden die Stationen und Gruppen meistens geschlossen geführt, sprich die Türen sind verschlossen.


Wenn man wegen Eigen- oder Fremdgefährdung in die Isolation muss,ist die Tür zum Raum verschlossen und man hat spezielle Kleidung an, die Reisfest ist, so wie eine Spezielle Decke die Reisfest ist. Zudem wird man in Isolation, mit zwei Teamern auf Toilette begleitet, welche sich vor dem Raum befindet. Bei Akuter Eigengefährdung oder Fremdgefährdung gibt es auch ein Fixierbett. Wenn man in Reizabschirmung muss, darf man seine Klamotten anbehalten und normales Bettzeug haben, soiei ein Plüschtier oder ein Buch u.s.w, es wird individuell auf den Patienten angepasst, meistens mit einem Stufenplan. Ausserdem bleibt die Tür offen und man darf alleine aufs Klo gehen.

Wann man Abends aufs Zimmer muss ist je nach Alter unterschiedlich, von 14-15 Jahren um 21.30 Uhr, ab 16 Jahren um 22.00 Uhr.

Therapieangebote sind auf allen Stationen die Selben: 2x wöchentlich Einzeltherapie (45 Min.), Musiktherapie, tiergestützte Therapie, Sporttherapie, Körpertherapie, Elterngespräche, Gruppentherapien (wie z.B SKT, Improvisationsgruope), Ergotherapie

Auf der DBT-A Gruppe gibt es entsprechende DBT Therapien.

Außerdem besuchen alle Patienten die Klinikschule, wenn man als Notfall dort ist kriegt man ein Förderprogramm auf Station.

Es gibt verschiedene Handyzeiten und für die Jugendlichen freies WLAN, auf den Jugendstationen darf man jeden Abend Fernseh gucken, auf der Kinderstation gibt es 1x wöchentlich einen Filmabend.

Es gibt eine eigene Küche die für die drei Stationen das Mittagessen sowie Abendessen kocht, das Frühstück wird mit den Jugendlichen auf Station vorbereitet, am Wochenende kochen die Patienten gemeinsam mit der Pflege.

Es gibt verschiedene Ausgangsstufen:
- Kein Ausgang
- 1:1 Ausgang mit dem Pflegepersonal aufs Gelände
- begleiteter Ausgang auf dem Gelände mit anderen Patienten in Sichtweite der Pflege
- begleiteter Ausgang, das Gelände darf verlassen werden
- 30 Minuten Einzelausgang aufs Gelände
- Ausgang aufs Gelände, alle 30 Minuten bei der Pflege melden
- unbegleitet, man darf das Gelände verlassen und spricht individuelle Zeiten ab wann man zurück ist

Ab 16 Jahren darf man 6 Zigaretten am Tag rauchen.

Unter der Woche gibt es keine Besuchzeiten, wenn man am Wochenende nicht in die Beurlaubung fährt darf man dann in der Klinik besucht werden. Das erste Wochenende nach Aufnahme muss man immer in der Klinik bleiben, nur in der DBT-A Gruppe darf man bereits am ersten Wochenende nach Hause.

Die Einsenderin schreibt:

Also ich war 3 mal Stationär, 2x davon mit Beschluss. Ich selber fand die Klink nicht hilfreich, aber vielleicht hilft sie ja wem anders.

Pro:
- es gibt mega nette Pfleger und Sozialarbeiter.
- man darf sich vegetarisch ernähren.
- Abwechslung im Menüplan
- eigentlich gutes Essen

Kontra
-als Notfall gibt es nuf wenig Programm
-eventuell Änderungenbeim Ausgangsststus, bei SVV
-man wird gefilzt, wenn man neu ist
-nicht so konpetente Therapeuten
-man wird schnell von anderen getriggert



(C) Sonnenhof

(C) Sonnenhof

(C) Einsenderin

 

Mittwoch, 29. September 2021

Psychiatrische Dienste Aargau - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

 Psychiatrische Dienste Aargau - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Königsfelden (Schweiz)

(C) PDAG Alex Spichale

n der KJP Königsfelden gibt es drei Stationen:

Station 1: Akut- und Aufnahmestation
Station 2: Therapiestation
Station 3: Therapiestation

Station 1 wird geschlossen geführt, es gibt aber eine offene und eine geschlossene Seite, es gibt auf der geschlossenen Seite 3 Isolationszimmer und 3 Doppelzimmer mit Bädern auf dem Flur, außerdem gibt es einen eingezäunten / gesicherten Balkon. Auf der offenen Seite gibt es 5 Doppelzimmer. Aufgenommen werden Patienten in Krisensituationen, es gibt hauptsächlich Einzelgespräche und keine wirklichen anderen Therapien. Auf der offenen Seite kann man Ausgang in Begleitung bekommen.

Auf den beiden Therapiestationen werden Kinder und Jugendliche jeden Alters aufgenommen, behandelt werden im Prinzip alle Krankheitsbilder des Kindes und Jugendalters, wobei Essstörungen eher auf Station 3 behandelt werden. Es gibt jeweils 12 Einzelzimmer, 2 Küchen, 2 Aufenthaltsräume, 1 Auszeit/Time-Out Raum mit einem Boxsack und Gemeinschaftsbäder auf dem Flur.

Geweckt wird man um 07.30 Uhr, um 07.45 Uhr gibt es Frühstück, anschließend Schule und Therapien.
Die Zimmerzeiten Abends sind:
Von 6-10 Jahren: 19.30 Uhr
11-14 Jahre: 20.30 Uhr
ab 14 Jahren: 21.30 Uhr

Therapien: Einzeltherapie, Musiktherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie

Man hat i.d.R freien Ausgang aufs Klinikgelände für max. 1 Stunde am Stück. Am Wochenende kann von Samstag auf Sonntag nach Hause

Sein Handy darf man zu bestimmten Zeiten haben: von 12.30 - 13.45 Uhr,
wenn man 11-14 Jahre alt ist zusätzlich von 16.30 - 20.30 Uhr, wenn man über 14 Jahre alt ist von 16.30 - 21.30 Uhr.
Auf Station 1 variieren die Zeiten.

Pro: sehr nette Pfleger, die zuhören und wirklich helfen wollen, man wird ernst genommen, in der Klinikschule kann man am eigenen Schulstoff weiterarbeiten, an bestimmten Tagen wird mit den Pflegern zusammen für die Station gekocht, in den Schulferien werden Ausflüge unternommen (wie z.B Schwimmbad, Zoo, Eisbahn), die Wochenendbeurlaubung

Kontra: zu wenig Therapieangebot, die Therapien sind nicht wirklich gut, das Essen, die Handy

und Ausgangszeiten sind zu kurz, man wird zu viel mit Medikamenten vollgestopft, die Altersunterschiede sind zu groß, die Einsenderin war z.B als 17 jährige zusammen mit 6 jährigen auf einer Station (sie würde es besser finden wenn Kinder und Jugendliche getrennt sind auf den Stationen)

Sie schreibt:
Um ehrlich zu sein würde ich die Klinik eher nicht weiterempfehlen, ich habe zwar gelernt meine Erkrankung und mich besser zu verstehen, habe meine Erstdiagnose bekommen und war geschützt vor mir selbst aber wirklich geholfen hat es mir nicht. Besonders den Therapiebereich würde ich nicht empfehlen.


(C) Einsenderin

(C) erne-modultechnologie

(C) Einsenderin - der Krisenraum