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Montag, 16. Februar 2026

AWO Fachkrankenhaus Jerichow - Haus 19 obere Station (H19o)

 AWO Fachkrankenhaus Jerichow - Haus 19 obere Station (H19o)

Versorgungsgebiet: Landkreis Jerichower Land und für die östliche Region des Kreises Stendal


Das AWO Fachkrankenhaus Jerichow ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychosomatik und behandelt auf verschiedensten Stationen Erwachsene ab 18 Jahren.

Haus 4: Psychosomatik
Haus 5: Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundierte Einzel- und Gruppentherapie über einen Zeitraum von ca.12 Wochen)
Haus 8: Verhaltenstherapie für Menschen mit Intelligenzminderung und/oder geistiger Behinderung
Haus 11: Psychosomatik und Schmerztherapie (Schmerztherapie)
Haus 13: Affektive Störungen
Haus 14 unten: Krisenintervention (geschlossene Station)
Haus 14 oben: Suchtbehandlung ( Entgiftungsbehandlung)
Haus 15: Gerontopsychiatrie
Haus 19: Allgemeinpsychiatrie (2 Stationen)
Haus 102: Psychosomatik (tiefenpsychologisch in geschlossener Gruppe) 

Außerdem gibt es verschiedene Tageskliniken. 

Im heutigen Beitrag geht es um die Abteilung für Allgemeinpsychiatrie in Haus 19, um die obere Station, Station H19o.

Station H19o ist eine allgemeinpsychiatrische Krisen- und Akutstation. Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren mit Depressionen, Bipolaren Störungen, Schizophrenie, (Borderline)-Persönlichkeitsstörung, Angsterkrankungen, Anpassungsstörungen oder Somatoforme Störungen.

Die Station verfügt über 16 Betten in Doppelzimmern mit eigenem Bad, darunter ein barrierefreies Zimmer

Morgens stehen die Patient:innen eigenständig auf, der Tag beginnt gemeinsam mit Frühsport. Abends finden je nach Wochentag unterschiedliche Angebote statt, darunter therapeutische Wanderungen, Progressive Muskelrelaxation (PMR), Akupunktur oder freie Gestaltung. Die Patient:innen übernehmen verschiedene Wochen- und Stationsdienste, zum Beispiel Tischdienst, Patenschaft, Essensbestellung, Ordnungsdienst, Aufgaben innerhalb der Klientengruppe, die Organisation des Frühsports oder die Leitung der Patientenwochenaufgaben. Am Wochenende ist der Ablauf etwas entspannter. Das Frühstück ist bis 9 Uhr möglich, und um 10 Uhr findet eine therapeutische Wanderung statt.

Die Patienten sind aufgeteilt in 3 Behandlungsgruppen, in allen Behandlungsgruppen wird verhaltenstherapeutisch basiert gearbeitet, in Therapiegruppe 1 wird außerdem die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) genutzt, speziell für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung oder Emotionsregulationsschwierigkeiten. 

Therapieangebote: Einzel- und Gruppentherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Musiktherapie, Ergotherapie und Physiotherapie

Ergänzend werden Soziotherapie und Sozialarbeit unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes angeboten. Zusätzlich kommen Neurostimulationsverfahren wie die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) sowie die Elektrokrampftherapie (EKT) zum Einsatz.

Handys dürfen täglich von 6 bis 22 Uhr genutzt werden. Die Ausgangsregelungen werden individuell vereinbart und reichen von Hofausgang über Geländeausgang bis hin zu nicht eingeschränktem Ausgang. Beurlaubungen sind in der Regel ab der dritten Woche möglich, bei einer DBT-Behandlung ab der vierten Woche.

Die Einsenderin schreibt:

Die Fachklinik Jerichow liegt sehr ländlich und ruhig. Auf dem Klinikgelände befindet sich zudem ein Fitness-Parcours, der genutzt werden kann. Insgesamt ist die Station H19o empfehlenswert.

Hinweis: Das Patientenzimmer ist ein Beispielfoto und nicht explizit der beschriebenen Station zuzuordnen. 




Dienstag, 12. Oktober 2021

St. Barbara Krankenhaus Halle/ Saale - Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Station 10

St. Barbara Krankenhaus Halle/ Saale
- Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Station 10

(C) Klinikum St.Barbara

Station 10 ist eine psychosomatische Station und nimmt Erwachsene ab 18 Jahren auf mit z.B Depressionen, Essstörungen, Angststörungen, PTBS, somatoforme Störungen, Zwangsstörungen, Dissoziative Störungen oder Persönlichkeitsstörungen. Laut Homepage gibt es besondere Behandlungangebote für Komplexe Traumafolgestörungen (inkl. DESNOS) sowie Essstörungen.

Die Patienten sind in zwei Gruppen eingeteilt, die aber von den Krankheitsbildern und vom Alter bunt durchmischt sind. Die Einsenderin wurde auf Grund einer Essstörung und Depression behandelt.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad, es gibt eine Patientenküche mit Essbereich.

Die Aufenthaltsdauer beträgt für ES-Patienten etwa 10-12 Wochen, für alle anderen ca. 8-10 Wochen. Bei einer Essstörung beträgt der Mindest BMI 13, wie viel man die Woche zunehmen muss wird individuell abgesprochen.

Die Klinik arbeitet gruppentherapeutisch tiefenpsychologisch.

Therapien: Musiktherapie, Körperwahrnehmung, Kommunikative Bewegungstherapie, Körperpsychotherapie, Rollenspiel, katatymes Bilderleben, Maltherapie, PMR, tanztherapie, Psychoedukation, imaginäre Stabilisierung, Skills, Tonarbeiten, Handwerken, Literaturtherapie, Einzelgespräche (alle 2 W., man kann aber jederzeit um einen Kurzkontakt beten)

Für Essstörungspatienten gibt es noch als gesonderte Angebote Essbegleitung, Führung von Essprotokollen, Körperbildarbeit und Körperschema Arbeit.

Für KPTBS Patienten Trauma Psychoedukation, Trauma Skillsgruppe und stabilisierende Traumakörperarbeit.

Aller 2 Wochen gibts ein Belastungswochenende und Mittwoch und Sonntags sind Besuchszeiten.

Pro: nettes Team, großer Garten, viele Therapieangebote, gute Strukturen.
Jeden Tag Gruppenstunden.

Kontra: man kommt als Esspatient schnell in Sanktionen (bewegungs-/ Therapieverbote), oft ist es schwierig nur Gruppentherapie zu haben

Die Einsenderin schreibt sie kann die Klinik empfehlen





(C) Fotos: Einsenderin


Kinder- und Jugendpsychosomatik Carl-von-Basedow Klinikum Saalekreis

Kinder- und Jugendpsychosomatik Carl-von-Basedow Klinikum Saalekreis

(C) Stadt Merseburg

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie haben wir euch ja bereits vorgestellt, heute folgt ein Beitrag zur psychosomatischen Station, die eine Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Pädiatrie darstellt. Sie liegt im Hauptgebäude gemeinsam mit der Kinderklinik und nicht im Gebäude der KJP.

Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche von ca. 6/7 Jahren - 18 Jahre. Es gibt 8 Behandlungsplätze. Behandelt werden die verschiedensten psychosomatischen Störungen wie z.B Somatisierungsstörungen, chronische Schmerzen, Psychische Störungen und Bewältigungskrisen bei chronischen körperlichen Erkrankungen, Dissoziative Störungen (z.B dissoziative Lähmungen), Essstörungen, Angststörungen oder Depressionen mit starker körperlicher Symptomatik oder Ausscheidungsstörungen.

Die Einsenderin wurde aufgrund einer Ataxie und chronischen Schmerzen behandelt.

Es gibt 3 Doppelzimmer und ein Dreibettzimmer.

Im Zimmer darf man keine Süßigkeiten haben. Zwischen den Therapien muss man sich im Gruppenraum aufhalten, außer man nimmt sich einmal täglich 30 Minuten Zimmerzeit. Zwischendurch ist auch Mittagsruhe.

Das Behandlungskonzept der Station ist verhaltenstherapeutisch ausgerichtet.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Frühsport, Ergotherapie, Kunsttherapie, Ernährungsberatung, Motopädie, Kreativtherapie, Entspannungsverfahren, Physiotherapie, Budotherapie, Musiktherapie, Reiten und Schwimmen

Außerdem besuchen alle Patienten die Klinikschule, ab 14 Jahren darf man auch manchmal die Außenschule besuchen.

Montags ist Chefarztvisite. Mittwochs gibt es einen Kinoabend, bei dem ein Film im Gruppenraum geschaut wird. Freitag Abend ist Selbstkochtag in der Küche.

Ausgang gibt es erst ab 14 Jahren Dienstags, Mittwochs und Donnerstag, jeweils für eine Stunde zur Besuchszeit. Am Wochenende gibt es eine Belastungserprobung.

Auf der Station herrscht ein striktes Handyverbot, abends gibt es aber 10 Minuten Telefonzeit mit den Eltern. Das Handy darf nur im Ausgang benutzt werden.

Die Einsenderin schreibt:

Zu meinen Aufenthalten (einmal 2 Monate, nach Rückfall 4 Monate) war ich 17 Jahre alt. 
Oft wurde ich nicht ernst genommen, alle körperlichen Beschwerden wurden auf die Psyche geschoben. Gut fand ich die Ergo-, Kreativ- und Kunsttherapie, da man freie Auswahl hatte, was man machen wollte. Auch die Selbstkochtage waren Super. Einige der Schwestern waren super nett und man konnte sich gut unterhalten. Zwischendurch ist man mit der Station auch mal spazieren gegangen.
Negativ fand ich, dass ich durch das Handyverbot in der Schule nicht mehr mitgekommen bin, da mir die Aufgaben per WhatsApp zugeschickt wurden und ich auch kein Internet hatte, außer am Supermarkt 20 Minuten entfernt. Auch der Kontakt zur neuen Klasse ist damit fast abgebrochen. Durch eine andere Schulform war es auch für mich nicht möglich, in die Außenbeschulung zu gehen, die Klinikschule war ein Witz. Als Elftklässlerin war ich bei den neunt- und Zehntklässlern untergebracht und habe Aufgaben für Fünftklässler bekommen. Unterricht gab es in Deutsch, Mathe und Englisch.

Kinder- und Jugendpsychiatrie Carl-von-Basedow Klinikum Saalekreis

 Kinder- und Jugendpsychiatrie
Carl-von-Basedow Klinikum Saalekreis

Versorgungsgebiet: Saalekreis, Landkreis Mansfeld-Südharz, Burgenlandkreis

(C) Carl-von-Basedow Klinikum

 In der KJP Saalekreis gibt es 40 Betten auf 3 Stationen:

Station 1: Kinderstation (bis 12 Jahre)
Station 2: Jugendstation
Station 3: Akutstation

Außerdem gibt eine Tagesklinik und eine psychosomatische Station, die in enger Koorperation mit der Pädiatrie geführt wird. Zu dieser wird auch noch ein Beitrag kommen.

Die Klinik liegt gegenüber des Hauptgebäudes auf einer kleinen Anhöhe. Die Einsenderin wurde auf Station 3 / Akutstation behandelt. Die Station wird geschlossen geführt und nimmt Kinder und Jugendliche in akuten Krisensituationen bei Eigen- und/oder Fremdgefährdung auf. Es gibt Einzel- und Doppelzimme.r

Essstörungspatienten bekommen einen Essplan und werden 2x die Woche gewogen.

Da die meisten Patienten eben wegen Gefährdung dort sind dürfen viele den Tag über nicht ins Zimmer (nur zur Mittagsruhe und Nachts) und wenn, muss die Tür offen bleiben.

Die Einzeltherapie ist tiefenpsychologisch oder systemisch ausgerichtet.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Mototherapie, SKT, Schwimmen, Kegeln, Kunsttherapie

Das Handy ist auf Station komplett verboten.

In den ersten Wochen darf man nur am WE eine Stunde mit den Eltern in den Garten. Nach und nach kann der Ausgang gesteigert werden.

Pro: Nette Pfleger

Kontra: strenge Überwachung, bei jeder Kleinigkeit wird der Ausgang gestrichen. Man muss sich vor jedem Essen genau die Hände waschen, worauf richtig geachtet wird, was nicht gerade gut ist wenn man Zwänge hat. Kurze Klamotten sind auch ungern gesehen.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie- und Psychotherapie St. Elisabeth und St. Barbara in Halle Saale

 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie- und Psychotherapie St. Elisabeth und St. Barbara in Halle Saale

Versorgungsgebiet: Stadt Halle

(C) Einsenderin


 In der KJP Halle (Saale) gibt es 4 Stationen (Station 11, Station 12, Station 13, Station 17) mit insgesamt 50 Betten. Die Station sind im Prinzip von den Krankheitsbildern her komplett gemischt, auf Station 11 sind aber meistens eher die Kinder und Station 17 wird geschlossen geführt, d.h es können Patienten in Krisen mit Eigen- und Fremdgefährdung aufgenommen werden. Außerdem gibt es eine Tagesklinik (Station 14)

Es gibt Doppelzimmer, teilweise auch Einzelzimmer oder 3-Bett Zimmer. Auf der geschlossenen Station gibt es entsprechende Krisenräume. Es gibt für alle Stationen einen Fitnessraum mit verschiedenen Geräten und auch einem Boxsack.

Der Tag beginnt um 07.15 Uhr mit dem Frühstück, anschließend hat man entweder Therapien oder geht in die Klinikschule. Um 11.45 Uhr gibt es Mittagessen, anschließend ist bis 14.30 Uhr Mittagspause im Zimmer. Um 14.30 Uhr ist dann Vesper, wo man was süßes essen darf (was bei der Pflege aufbewahrt wird und man nicht auf dem Zimmer haben darf). Am Nachmittag gibt es teilweise auch noch Therapien, ansonsten kann man mit den Schwestern spielen oder man geht mit der Station im Gelände auf die Freifläche. Abendbrot 17:30. Tagebuchzeit 18:00. Anschließend ist Handyzeit, 20:20 Uhr muss man ins Bett, ab 16 darf man 20:50 ins Bett

Die Klinik arbeitet tiefenpsychologisch orientiert.

Therapien: Einzeltherapie (2x die Woche), Familiengespräche (alle 2 Wochen), SKT, Sport, Volleyball, Basketball, Fußball, Gestalten, Maltherapie, Schmiertherapie, Tiertherapie, Ergotherapie, Motopädie, Physiotherapie, Konzentrationstraining, Körperwahrnehmungstraining, Schwimmen, Reiten, Tanzen und Therapie beim Schäfer

Man kriegt Gruppen- und Einzelausgang, den man sich pro Woche frei einteilen darf. Dann kriegt man Handy und darf außerhalb der Klinik 1-2h verbringen. Ansonsten gibt es eine feste Handyzeit am Abend (19.00 - 19.30 Uhr)

Die Einsenderin schreibt sie würde die Klinik nicht unbedingt empfehlen







Samstag, 2. Oktober 2021

Salus Klinik Bernburg Erwachsenenpsychiatrie - Station P3

 Salus Klinik Bernburg
Erwachsenenpsychiatrie - Station P3

(C) HDH Ingeniere


In der Erwachsenenpsychiatrie in Bernburg gibt es verschiedene Stationen:

Station P0 und P1 (Geschlossene Aufnahme- und Akutstationen)
Station P2 (offene Station: Persönlichkeitsstörungen und Anpassungsstörungen, Psychosen)
Station P3 (Psychotherapiestation mit DBT Angebot)
Station P4 (Behandlungsstation für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit psychischen Erkrankungen)

Die Einsenderin wurde auf der Station P3 behandelt und hat dort das DBT Programm absolviert.

Die Station P3 ist eine offene Psychotherapiestation für Erwachsene ab 18 Jahren, die Station bietet zum einen ein Behandlungsangebot für affektive Störungen, zum anderen das Angebot der DBT (Dialektisch-Behavioralen-Therapie) für Borderline Patienten. Die Altersstruktur der Patienten ist meist relativ jung, ca. 18-30 Jahre

Es gibt Einzelzimmer, meistens aber Doppelzimmer und ein Dreibettzimmer, jeweils mit eigenem Bad. .

Das Programm umfasst zwei Intervalle von je 12 Wochen, wobei zwischen den Intervallen mindstens 3 Monate Aufenhalt zuhause liegen. Im ersten Intervall ist man meistens in Skills 1 „Stresstoleranz " und im zweiten Intervall in Skills 2+3 „Umgang mit Gefühlen + zwischenmenschliche Fertigkeiten".
Neben der Diary Card führt man verschiedene Protokolle (z.B Anspannungsprotokoll), die regelmäßig mit der Pflege oder dem Therapeuten besprochen werden.

Therapien: Einzeltherapie (1x w.), Bezugspflegegespräch (1x w.), Skillsgruppe, verschiedene Sportangebote, Psychoedukation, Ergotherapie, Entspannungsangebote (u.a PMR), SKT

Das Handy hat man rund um die Uhr und es gibt auch WLAN.

Die Einsenderin schreibt:

Was sehr positiv ist, ist, dass das Pflegepersonal zum größten Teil DBT geschult ist. Außerdem hat man ein Bezugspflegeteam und nicht nur eine einzelne Bezugspflege.

Was negativ ist, ist, dass das Zeitmanagement manchmal echt zu wünschen übrig lässt, was EZG und BPG angeht und man bei manchen Schwestern mehrmals um ein Gespräch bitten muss.



(C) Einsenderin

Freitag, 1. Oktober 2021

Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wittenberg

Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wittenberg
 

(C) Salus Kliniken

 Die Tagesklinik in Wittenberg gehört zur KJP in Bernburg und behandelt Kinder und Jugendliche aus Wittenberg und Umgebung im Alter von ca. 4-18 Jahren mit jeglichen Erkrankungen des Kindes und Jugendalters mit der Ausnahme von Suchterkrankungen, psychotischen Erkrankungen und Krankheitsbilder mit Eigen- oder Fremdgefährdung.

Die Patienten besuchen die Tagesklinik Montags bis Donnerstags von 07.30 - 15.30 Uhr, am Freitag von 07.30 - 14.00 Uhr. Die restliche Zeit sowie die Wochenenden verbringen die Patienten im häuslichen Umfeld.

Die Tagesklinik liegt in einer restaurierten Villa und hat ein eigenes Aussengelände mit Spielplatz. Es gibt ein eigenes „Haustier“‘- einen Hasen. Es gibt einen Snoezelraum.

Die Patienten sind in altersgeordneten Gruppen eingeteilt.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, SKT, Tiergestützte therapie (u.a Lamatherapie und Reittherapie), Musiktherapie, Schwimmen, Entspannungsverfahren / Snoezeln

Außerdem gibt es eine Klinikschule.

Pro: nette Schwestern, Therapien, Aussengelände

Kontra: viel zu viele Patienten

Die Einsenderin schreibt:
Ich würde die Klinik empfehlen, wenn man dringend Hilfe braucht. Aber ich hatte das Gefühl, dass es einfach nur um eine leichte Stabilisierung ging und es wurden nicht unbedingt an Ursachen gearbeitet

Donnerstag, 30. September 2021

Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie Naumburg im Klinikum Burgenlandkreis

 Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie
Naumburg im Klinikum Burgenlandkreis

(C) Klinikum Burgenland


Die Tagesklinik nimmt Kinder und Jugendliche von ca. 4-18 Jahren aus dem Burgenlandkreis auf, es gibt 10 Behandlungsplätze. In Einzelfällen können Patienten bis zum 21.Lebensjahr aufgenommen werden.

Behandelt werden alle Störungen des Kindes- und Jugendalters mit der Ausnahme von Suchterkrankungen, akuter Eigen- und Fremdgefährdung oder akuter Anorexie.

Die Tagesklinik geht von Montag-Freitag und beginnt um 07.00 Uhr und endet um 15.45 Uhr. Es werden 2 Hauptmahlzeiten (Frühstuck, Mittagessen) und 2 ZMZ gemeinsam eingenommen. Es gibt einen Aufenthaltsraum, eine Küche mit Essbereich, einen Snoezel/Entspannungsraum sowie verschiedene Therapieräume.

Jeder Patient hat einen Bezugstherapeuten sowie einen Bezugspfleger. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sind 12 Wochen.
Es wird sowohl mit Verhaltenstherapie als auch mit tiefenpsychologischen Verfahren gearbeitet.

Therapien: 2x wöchentlich 50 Min. Einzeltherapie, 1x wöchentlich Ergotherapie Einzel, 1x wöchentlich Ergotherapie Gruppe, Kochgruppe, Reiten, Schwimmen, SKT, Kreativgruppe, gemeinsamer Spaziergang, Gartentherapie, Sporttherapie, Akupunktur, Entspannungsverfahren

Außerdem besuchen alle Patienten stundenweise die Klinikschule.

Bei SV oder Ähnlichem wird erwartet dass man eigenständig auf die Pflege zu geht und es versorgen lässt.

Die Einsenderin wurde 3x in der Tagesklinik behandelt im Alter von 17-18 Jahren aufgrund von Anorexie, Depressionen und SVV.

Sie schreibt:

Die Klinik fand ich sehr gut, mir wurde dort wirklich geholfen.

Montag, 27. September 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Bernburg

 Kinder- und Jugendpsychiatrie Bernburg

Versorgungsgebiet: Salzlandkreis, Anhalt-Bitterfeld, Dessau-Roßlau, Landkreis Wittenberg

(C) Salus Fachklinikum


In der KJP Bernburg gibt es 60 Behandlungsplätze auf 5 Stationen:

Station K1: geschlossene Krisenstation
Station K2: offene Therapie- und Aufnahmestation aufgeteilt in zwei Gruppen: eine Gruppe für 6-12 jährige, eine Gruppe von 12-18 Jahren
Station K3: offene Therapiestation aufgeteilt in zwei Gruppen: eine Gruppe für 6-12 jährige, eine Gruppe von 12-18 Jahren
Station K4: offene Therapiestation aufgeteilt in zwei Gruppen: eine Gruppe von 3-6 Jahren, eine Gruppe von 12-18 Jahren
Station K5: offene Therapiestation aufgeteilt in zwei Gruppen: eine Gruppe von 5-10 Jahren, eine Gruppe von 10-14 Jahren

Behandelt werden alle Störungsbilder des Kindes- und Jugendalters.
Auf allen Stationen gibt es Doppelzimmer, die zum Teil aber als Einzelzimmer genutzt werden. Auf allen Stationen gibt es einen Besucherraum. Auf der K1 gibt es einen Time-Out Raum und einen Überwachungsraum mit Fixierbett und zwei geschlossene Aussenbereiche, auf der K2 und K4 gibt es ebenfalls einen Time-Out Raum.

Auf den offenen Stationen kann man sich Ausgang verdienen, der dann altersmäßig gestaffelt wird, am anfang darf man nur mit einem betreuer raus, dann mit einem/ einer mitpatienten*in raus, und dann alleine. Auf der geschlossenen darf man theoretisch mit der entsprechenden Vertrauensstufe allein raus, meistens bekommt man aber nur begleiteten Ausgang. Ansonsten dürfen alle Patienten der offenen Stationen den eingezäunten Hof mit Spielgeräten unter Beaufsichtigung, und teilweise auch ohne zu bestimmten zeiten frei nutzen, die patienten/patientinnen der geschlossenen stationen dürfen dies nur mit entsprechender vertrauensstufe, bzw unter Beaufsichtigung des Personals mit entsprechender Vertrauensstufe
Auf der K1 wird individuell entschieden, ob man mit zu Therapien darf, man kann es allerdings auch wenn es eigentlich erlaubt ist sich selbst aufgrund des punktesystems verkacken, wenn man nämlich eine zu niedrige Vertrauenstufe hat, darf man zu gar keinen therapien mehr. Die Klinik arbeitet schwerpunktmäßig verhaltenstherapeutisch. Auf der K4 wird teilweise Trauma
therapie angeboten.

Therapieangebote: 1x wöchentlich Einzeltherapie, Frühsport (bei Essstörungen nur entsprechendem BMi von mind, 18), Ergotherapie, Sporttherapie( nur mit entsprechenden BMI von mind. 18), Kunsttherapie, Klangschalentherapie, Schwimmen, Musiktherapie, Spieltherapie und Tiergestützte therapie ( auf der K3 gibt es einen Therapiehund und auf der K4 geht es jeden Freitag reiten)

Auf allen stationen gibt es wahlweise ein mal die Woche koch und einkaufs "therapie" ( da gibt null beratung oder beaufsichtigung oder so, man macht halt einfach)

Handys sind generell auf den stationen verboten, so wie jegliche andere mit strom betriebenen Geräte ( mit batterien darf man theoretisch auf den offenen, aber wird trotzdem auch teilweise verboten), allerdings darf man sie in der Regel im Ausgang nutzen.

zur K1:
Pro: große auswahl an brettspielen, man kann Radios ausleihen, 2 sehr nette, einfühlsame, liebevolle PEDs

Kontra: man wird schnell in den Time-Out Raum gebracht, schnell fixiert und auch schnell sediert, Therapien fallen oft aus (ausser ergotherapie), die Psychologin ist öfter mal nicht da, hat komische therapiemethoden und macht rassistische und homophobe Äußerungen, teilweise genervtes personal, was sehr schnell aggressiv und handgreiflich wird, der Stationsarzt macht medizinisch fragwürdige aussagen ( bei mir wurden extra bestimmte diagnosen aufgeschrieben, damit die mir bestimmte medikamente geben können), man wird zur Bedarfsmedikation gedrängt, es gibt sehr harte strafen ( zb. man muss 7 tage im time out raum sein, und darf nicht in den gruppenraum)

Zur K2 und K4:

Pro: Das meiste personal ist voll nett, man hat mehr freiheiten und man kann relativ frei entscheiden, wann man auf sein zimmer will

Kontra: wenig handyzeit, man hat nicht von anfang an einzelausgang, teilweise einzelne ärtzte ein wenig "inkompetent"






(C) Fotos: Salus Klinikum Bernburg

Sonntag, 26. September 2021

AWO Psychiatriezentrum Halle

AWO Psychiatriezentrum Halle

(C) AWO Sachsen-Anhalt

Station 1 (Akutpsychiatrie, geschlossen geführt)
Station 2 (affektive Erkrankungen, Schwerpunkt Depression, mit Mutter-Kind Plätzen)
Station 3 (Schwerpunkt Psychosen)
Station 4 (Schwerpunkt Angst- und Zwangserkrankungen)
Station 5 (Gerontopsychiatrie)
Suchtstation

Die Einsenderin wurde auf Station 4 behandelt, der Schwerpunkt der Station liegt auf Angst- und Zwangserkrankungen, es werden aber auch z.B Depressionen oder somatoforme Störungen.

Es gibt 1-2 Bett Zimmer, die alle ein eigenes Bad haben.
Mittags essen die Patienten aller Stationen gemeinsam in einem Esssaal. Jede Station hat einen eigenen Ergoraum, zwei Aufenthaltsbereiche, einen Raucherraum und einen „Baderaum“ mit Badewanne.

Jeder Patient erhält einen eigen auf ihn angestimmten Therapieplan. Die Station arbeitet verhaltenstherapeutisch ausgerichtet.

Therapieangebote: Einzeltherapie, Musiktherapie, Sporttherapie, Kochgruppe, Ergotherapie, therapeutische Spaziergänge, spiele Therapie, Angsttherapien mit Expositionen, Visite

Am Wochenende kann man je nach Zustand nach Hause fahren.

Pro: moderne Zimmer, große station, eigene Patientenküche

Kontra: oft ist niemand da wenn man reden möchte, man wird gerade zu Beginn viel mit Medis vollgestopft und ist viel auf sich alleine gestellt



(C) Fotos: Einsenderin

Samstag, 25. September 2021

Ameos Klinikum Haldensleben - Kinder- und Jugendpsychiatrie

 Ameos Klinikum Haldensleben
- Kinder- und Jugendpsychiatrie

Versorgungsgebiet: Landkreis Börde, Landkreis Harz


© Uwe Baumgart

In der KJP Haldensleben gibt es 4 Stationen, davon 1 geschlossene Station, 1 Traumatherapiestation und 2 „normale“ Therapiestationen

Die Einsenderin wurde auf der geschlossenen Station (110G) sowie auf einer der offenen Therapiestationen (108) behandelt.

Auf der geschlossenen Station sind Handys verboten, Ausgang gibt es 15 Minuten begleitet.

Auf der offenen Therapie haben Kinder von 10-14 Jahren 45 Min. Ausgang unter Aufsicht und Jugendliche ab 14 1.5 Stunden Ausgang alleine. Hier darf man sein Handy im Ausgang haben.

Dort gibt es 12 Zimmer, 7 2-Bett Zimmer und 5 Einzelzimmer.

Behandelt werden alle Krankheitsbilder der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Um 6 Uhr wird morgens aufgestanden, anschließend sind Therapien oder Klinikschule, Nachmittags kann man in den Ausgang gehen, nach dem Abendessen ist Duschzeit und um 21.00 Uhr Zimmerzeit.

Therapien: Musiktherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Sporttherapie, Entspannungstherapie, Körpertherapie, SKT, Psychotraumatherapie für Kinder und Jugendliche, EMDR, Reittherapie

Außerdem gibt es 1x wöchentlich Visite - am Wochenende hat man die Möglichkeit in die Beurlaubung zu gehen
Wenn man aus der Beurlaubung zurück kommt wird bei jedem Patienten ein Drogentest durchgeführt

Pro: Gute Therapien, gut strukturierter Alltag


(C) Einsenderin

Salus Fachklinikum Uchtspringe - Kinder- und Jugendpsychiatrie

Salus Fachklinikum Uchtspringe
- Kinder- und Jugendpsychiatrie
Versorgungsgebiet: Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal

(C) by https://hdh-ingenieure.de/  

Die KJP in Standal liegt auf einem großen Gelände wo auch andere Kliniken sind (Wohnheime, unterschiedlichste psychiatrische Kliniken für Erwachsene) und verfügt über unterschiedlichste Stationen:
Station 50 A / K 7: Allgemeinpsychiatrische Jugendstation
Station 50 B /K 8: Kinderstation bis 10 Jahre ( 2 Plätze sind für hörgeschädigte Kinder mit psychischen Krankheiten reserviert)
Station 58A / K1: Kindern und Jugendlichen mit Sucht - und Abhängigkeitserkrankungen
Station 58 B / K5: Station für geistig- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche und Autismus
Station 58 C / K4: Kindern und Jugendlichen mit psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen
Station 58 D / K4: Kindern mit psychosomatischen Störungen und Störungen des Sozialverhaltens.
Station 58 E / K6: Station für Jugendliche ab 12 Jahren, Behandlung nach dem DBT-A Konzept, ein Teil der Station wird geschlossen geführt
Station 58 F / K2: geschlossene Station

Die Einsenderin wurde auf der Station 58 C behandelt; die Station ist aufgeteilt in zwei Gruppen (bis 14 Jahren & ab 14 Jahren). Die Station arbeitet tiefenpsychologisch ausgerichtet, behandelt werden alle psychosomatischen Krankheitsbildern wie z.B Essstörungen, Einnässen, Einkoten, Kopfschmerzen, Depressionen oder Angst- und Zwangsstörungen.

Es gibt ein Einzelzimmer, ansonsten Zweibettzimmer.

Therapien: 1-2x wöchentlich Einzeltherapie, Reittherapie, Tiergestützte Therapie, Ergotherapie, Werktherapie, Physiotherapie, Boxtherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Schwimmen, Töpfern, Soziales Kompetenz Training, Anti Aggressionstraining, diverse Gruppentherapien, Mal- und, Spieltherapie, Theatertherapie, Musiktherapie, Einkaufstraining

Außerdem hat man Klinikschule.

Ab 19.00 Uhr ist immer eine Art Abendgestaltung, um 21.00 Uhr ist Nachtruhe. Das Handy ist verboten, von 12.30-14.30 Uhr darf man seinen MP3 Player haben.

pro: nette therapeuten, manche sehr nette & verständnis volle pfleger, mitpatienten, Ergotherapie ist super, großes gelände

kontra: zu strenge pfleger, chefärztin, kalorien auf den
 Speiseplänen, die betttruhen,wenn man mit mehren diagnosen kommt wird nicht auf alle geachtet & sollte eine anorexie sein wird der rest vernachlässigt

(C) by Salus Klinikum Uchtspringe

(C) by Salus Klinikum Uchtspringe


(C) by https://www.az-online.de

(C) by Health & Care Magazin