Posts mit dem Label Dissoziative Anfälle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dissoziative Anfälle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. Oktober 2021

BetaGenesa Psychosomatische Privatklinik Bonn

 BetaGenese Psychosomatische Privatklinik Bonn

(C) BetaGenese Klinik


Die BetaGenese Klinik ist eine Privatklinik für interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie in Bonn. Aufgenommen werden Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren (i.d.R können nur privatversicherte aufgenommen werden) mit Erkrankungen wie Depressionen, Bipolare Störungen, Angststörungen, Psychosomatische Störungen, Migräne, Traumafolgestörungen, Chronische Schlafstörungen, Chronische Schmerzsyndrome, Psychogene Anfälle und dissoziative Störungen. Es gibt einen Behandlungsschwerpunkt auf Adoleszentenpsychosomatik, wo Jugendliche und junge Erwachsene von 16-26 Jahren behandelt werden, dort können neben den oben genannten Krankheitsbildern auch Borderline Störungen, Schulangst, ADHS, Autismus oder Medienabhängigkeit behandelt werden, in seltenen Fällen auch Essstörungen.
Bei körperlichen Komplikationen bzw. psychosomatischen Erkrankungen mit körperlichen Komponente kooperiert die Klinik mit den anderen Fachbereichen der Beta Klinik.

Alle Zimmer haben Einzelzimmer mit eigenem Bad, in einigen Zimmern gibt es Krankenhausbetten wenn dies für den Patienten aufgrund einer Erkrankung notwendig ist.

Es gibt 3 Hauptmahlzeiten und zwischendurch kann man sich immer Obst, Riegel oder andere Snacks nehmen. Die Teilnahme an den Mahlzeiten ist nicht verpflichtend, bei Essstörungspatient*innen wird ggf. mit Fresubin gearbeitet. Die Mahlzeiten werden in einem Restaurant gemeinsam mit allen Patienten eingenommen.

Das therapeutische Konzept der Klinik ist schulenübergreifend, d.h. es werden sowohl Verhaltenstherapeutische als auch Tiefenpsychologische als auch systemische Verfahren angewendet. Außerdem kommt die Mentalisierungsbasierte Therapie für Adoleszente (MBT-A) zum Einsatz.
Bei Traumapatienten kann EMD zum Einsatz kommen. Für Patienten mit chronischen Schmerzen gibt es rTMS. Jeder Patient erhält einen individuellen Therapieplan je nach Krankheitsbild, die unten aufgelisteten Therapien hat daher nicht jeder.
In den Gruppentherapien sind oft Erwachsene und Adoleszente gemischt, es gibt aber auch alterspezifische Gruppen nur für Adoleszente.

Therapien: 2x w. Einzeltherapie (50 Min.), verschiedene Gruppentherapien, Visiten,

Biofeedback, Achtsamkeitstraining, Tiergestützte Therapie (Therapiehund), Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Cinetherapie, Theatertherapie, SKT, Körper-/Bewegungstherapie (Einzel- und Gruppe), Chi-Gong, Walking-/Spaziergehgruppe, Physiotherapie

Außerhalb der Therapiezeiten ist tagsüber nach Absprache jederzeit Ausgang möglich.

Das Handy darf man durchgängig haben, es gibt WLAN.

Pro: Schöne Lage direkt am Rhein, Kompetente und freundliche Therapeut*innen und Ärzt*innen, Therapiepläne werden individuell an die Patient*innen angepasst, Meistens nettes Pflegepersonal, Nettes Küchenpersonal und Patient*innenmanagement, Sehr freies Konzept, Kleine Bezugsgruppen (ca 8 Personen), familiäre Atmosphäre, Akutaufnahmen sind möglich, Einzelzimmer

Kontra: Hohe Eigenmotivation vorausgesetzt, kann überfordern, Zum teil sehr volle Therapiepläne, bei Gesetzlich versicherten Patienten werden die Kosten wenn sie übernommen werden oft nur teilweise übernommen, Einzelzimmer machen auch selbstschädigende Verhaltensweisen einfacher..

Die Einsenderin schreibt: Insgesamt würde ich die Klinik für alle empfehlen, die eine hohe Veränderungsmotivation haben und bereit sind, Verantwortung für sich zu übernehmen. Wer allerdings mehr Betreuung/Kontrolle benötigt ist in der Regel in anderen Kliniken besser aufgehoben. Klärt am besten vor eurem Aufenthalt, ob eure Kasse die Kosten übernimmt.



(C) Fotos: Beta Klinik

Samstag, 2. Oktober 2021

Psychotherapeutische Epileptologie Bethel Krankenhaus Mara (Station 3C)

 Psychotherapeutische Epileptologie Bethel Krankenhaus Mara
(Station 3C)

(C) Krankenhaus Mara

 Auf der Station 3C im Bethel Krankenhaus Mara werden Patienten ab 18 Jahren mit Krampanfällen behandelt, zum einen Patienten mit dissoziativen Krampanfällen als auch Patienten mit Epilepsie und begleitenden psychosozialen Problemen wie z.B Angsterkrankungen oder Depressionen. Es werden auch Patienten mit weiteren dissoziativen "Erscheinungen" behandelt wie z.B Derealisations- und Depersonalisationserleben. Die Station befindet sich im Gebäude der Behinderten- und Epilepsiemedizin.

Es gibt ausschließlich Doppelzimmer, einige davon haben ein eigenes Bad.

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Stresstoleranz-Gruppe,Theater-Gruppe, Psychoedukation dissoziative Krampanfälle, Entspannungsgruppe, Kunsttherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie, Achtsamkeitsgruppe, Gruppe Umgang mit Gefühlen

Man darf sein Handy durchgängig behalten, es gibt auch WLAN.

Aufgrund der "Anfall"-Symptomatik bei allen Patienten darf man nur mit einem anderen Patienten das Klinikgelände verlassen.

Die Einsenderin schreibt:

Das Personal ist sehr erfahren und sehr kompetent. Die Therapien empfand ich als sehr hilfreich. an hat die Freiheit zu denen zu gehen, die einen ansprechen. Das fand ich gut. Im Großen und Ganzen würde ich die Station sehr weiterempfehlen für Leute die stark unter dem Spektrum von Dissoziationen leiden. Man sollte sich aber bewusst sein, dass das der Fokus der Station ist. (wobei mit anderen begleitenden psychischen Erkrankungen ist das Personal auch sehr geschult und kompetent)


(C) Einsenderin