Posts mit dem Label Mecklenburg-Vorpommern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mecklenburg-Vorpommern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. Oktober 2022

LIMES Schlossklinik in Tetrow

LIMES Schlossklinik in Tetrow
- Privatklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
 
(C) Einsenderin

Die LIMES Schlossklinik ist eine Privatklinik und nimmt Patienten ab 18 Jahren auf mit Depressionen, Burn-Out, Traumafolgestörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Somatoformen Störungen, chronischen Schmerzen, Psychosen, ADHS, Schlafstörungen oder Long-Covid. Nicht behandelt werden Essstörungen.

Die Klinik ist aufgebaut wie ein Hotel, die Patienten haben über das Haus verteilt großzügige Einzelzimmer (meist mit noch einem Extrazimmer, wo der Besuch mit Schlafen kann (soweit therapeutisch abgesprochen) mit eigenem Bad. Um die Klinik herum ist ein großer Golfplatz sowie ein See. Wenn man alleine nicht in einem Schlafen kann kann es in Ausnahmen auch Doppelzimmer geben.

Morgens und Abends gibt es Essen in Büffetform, Mittags kann man wählen zwischen Vollkost und Vegetarisch. Ansonsten stehen Obstkörbe bereit, es gibt einen kleinen Shop mit dem Nötigsten/Snacks

Es wird sehr ganzheitlich gearbeitet.

Therapien: Einzeltherapie (je nach Vertrag, 1-3x 50 Min. die Woche), Gruppentherapie (1x 90 Min.), Frühsport (3x die Woche), viele verschiedene Sportangebote (Aqua, Rückenschulung, Tanzen, Bogenschießen, Stand-Up Paddling, Slackline, Golf), Musik- und Kunsttherapie, Physiotherapie, man kann bei Bedarf Einzelstunden in z. B. Kunst, Musik, Ergo dazubuchen, bei Bedarf: Akkupunktur, Lymphdrainagen, Massagen

Für Traumapatienten wird Traumatherapie angeboten.

Es gibt ein eigenes Schwimmbad und eine Turnhalle, die einem zur freien Verfügung steht. Außerdem gibt es einen Fahrradverleih.

Das Durchschnittsalter war während die Einsenderin dort war ca. 40-50 Jahre, es waren einige Mütter mit Kindern dort.

Man kann relativ akut aufgenommen werden, die Einsenderin hatte angerufen und wurde einen Tag später aufgenommen.

Sein Handy darf man durchgängig haben.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: die Anlage, sowie die Zimmer, das Essen, die verschiedenen Sportangebote/Therapien

Contra: manche Kommentare von Therapeuten, die sehr unangebracht/unprofessionell rüberkamen, es wurde vorher gesagt, dass viele in meinem Alter (18) momentan dort sind, dem war nicht so, ich war die Jüngste und das Durchschnittsalter lag deutlich drüber, es war daher etwas schwierig Anschluss zu finden

Man muss denke ich für die Klinik relativ stabil sein, da alles auf freiwilliger Basis geschieht, man bestimmt selbst zu welchen Therapien man hingeht und muss im Stande sein, sich selbst Hilfe zu holen. Die Klinik liegt sehr in der Pampa, 5-6 km weiter ist jedoch ein kleiner Ort mit Geschäften
 
(C) LIMES Schlossklinik

(C) LIMES Schlossklinik

 
(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

 

Dienstag, 19. Oktober 2021

Evangelische Krankenhaus Bethanien in Greifswald - Erwachsenenpsychiatrie

 Evangelische Krankenhaus Bethanien in Greifswald
- Erwachsenenpsychiatrie

(C) Johanna-Odebrecht Stiftung


In der Erwachsenenpsychiatrie in Greifswald gibt es verschiedene Stationen:

Station 1 – Akut- und Intensivpflegestation
Station 2 - Gerontopsychiatrie
Station 3 - offen geführte allgemeinpsychiatrische Station (Schwerpunkt Depressionen, Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen)
Station 4 - offen geführte geronto-/allgemeinpsychiatrische Station (Erkrankungen ab der zweiten Lebenshälfte)
Station 6 - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Behandlung von somatoformen Störungen
mit dem Schwerpunkt chronischer Schmerzstörungen)
Station 5 – Psychosestation + Bipolare Störungen
Station 7 – Station zur qualifizierten Entzugsbehandlung bei Abhängigkeit von illegalen Drogen
Station 7a – Allgemeinpsychiatrische Station (Schwerpunkt affektive Erkrankungen, Angsterkrankungen sowie Persönlichkeitsstörungen)
Station 8 – Qualifizierte Entzugsbehandlung bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
Station 9 – Allgemeinpsychiatrische Station mit psychotherapeutischem Schwerpunkt (Schwerpunkt Angst, Zwänge, Essstörungen, Skillstraining für Borderline Pateinten)
Station 9a - Wahlleistungsstation
Station 10 – Allgemeinpsychiatrische Station

Neben den Stationen gibt es noch mehrere Tageskliniken sowie eine Ambulanz, wo es auch eine spezielle Adoleszentensprechstunde gibt.

Die Einsenderin wurde auf Station 1 sowie Station 6 behandelt.

Zur Station 1:

Die Station wird geschlossen geführt und behandelt Patienten mit jeglichen Krankheitsbildern bei bestehender Eigen- oder Fremdgefährdung. Einige Patienten sind auch mit Unterbringungsbeschluss auf dieser Station.

Es gibt Doppel- und Dreibettzimmer, ein Einzelzimmer und zwei Überwachungszimmer.

Es wird keine wirklichen Therapien, es gibt freiwillige Ergotherapie als Beschäftigungstherapie, außerdem gibt es eine kurze Visite an jedem Tag.
2x täglich darf man für eine halbe Stunde in den geschlossenen Garten, die Einsenderin schreibt aber, dass das oft von der Pflege vergessen wird.

Sein Handy bekommt man nur zu den 30 minütigen Gartenausgängen

Zur Station 6:

Station 6 ist eine offen geführte Therapiestation mit dem

Schwerpunkt auf Psychosomatik. Die Schwerpunkt der Station liegt auf der Behandlung von Somatoformen Störungen und chronischen Schmerzstörungen, es werden aber auch Patienten mit Depressionen oder Angststörungen aufgenommen.

Es gibt Doppelzimmer und Dreibettzimmer.

Therapien: Einzeltherapie (1x die Woche); Bewegungstherapie, verschiedene Sportangebote, Ergotherapie, Visite (1x täglich)

Die Einsenderin schreibt:

Zur Station 6:

Meist hat man nur am Vormittag Therapie und den Nachmittag komplett frei. Das heißt man verbringt viel Zeit mit nichts. Beim Pflegepersonal gibt es einzelne sehr nette und engagierte, aber der Großteil ist froh, wenn sich selbst beschäftigt und die nicht "nervt". Viele meiner Mitpatienten wurden mit Medikamenten vollgepumpt und in Krisen, waren diese meist die einzige Lösung. Man ist sehr viel auf sich alleine gestellt und oft hat man stundenlang kKeinen Kontakt zur Pflege, also kann wirklich machen, was man will. Es würde lange niemand niemandem auffallen, dass man verschwunden ist oder so. Für Patienten die wirklich was ändern wollen ist die Station nicht geeignet. Der Fokus liegt nur auf Stabilisierung.
Was positiv war, waren meine Mitpatientinnen.

Die Einsenderin schreibt:

Zur Station 1: Es ist sehr laut und anstrengend. Für traumatisierte Menschen ist diese Station sehr schwierig. Die Pflege ist zum Teil okay, zum Teil auch furchtbar. An sich ist die Station eine reine Aufbewahrung für schwerst erkrankte Menschen. Das Klima ist sehr angespannt.
Insgesamt kann ich die Station nicht empfehlen, jedoch ist man meist eher unfreiwillig dort.

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Greifswald

 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Greifswald

(C) Einsenderin
 
In der Uniklinik Greifswald gibt es eine Ambulanz, Tagesklinik und Station im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie. Während sich die Tagesklinik und Ambulanz abseits des Hauptklinikgeländes befinden (in der Greifswalder Fettenvorstadt), befindet sich die Station auf dem Hauptklinikgebäude und hat ein eigenes Therapiegebäude in der ehemaligen HNO-Klinik.

Die Einsenderin wurde sowohl in der Tagesklinik als auch auf der Station behandelt.

Zur Tagesklinik:

In der Tagesklinik werden Erwachsene ab 18 Jahren aufgenommen mit den verschiedensten psychosomatischen und psychiatrischen Krankheitsbildern wie z.B Depressionen, Ängsten, Zwängen, psychosomatische Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder Traumafolgestörungen. Nicht behandelt werden Patienten mit akuter Eigengefährdung, akuten psychotischen Störungen oder Suchterkrankungen.

Die Tagesklinik findet immer Montags - Freitags von 07.30 - 15.30 Uhr statt.

Es gibt ca. 30 Plätze, die Patienten sind aufgeteilt in 3 Behandlungsgruppen.

Der Schwerpunkt liegt auf der Verhaltenstherapie, es wird schwerpunktmäßig in Gruppentherapien gearbeitet. Es gibt sowohl offene Gruppen, wo Patienten kontinuierlich entlassen und aufgenommen werden als auch eine geschlossene Gruppe, wo die Patienten alle am selben Tag aufgenommen werden und am selben Tag wieder entlassen werden. Der Tag startet mit einer Morgenrunde und endet mit einer Abschlussrunde. Diese werden von den Cotherapeutinnen geleitet.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapien, SKT, Ergotherapie, Sporttherapie, Entspannung, Achtsamkeit, Konzentration/Zeitgeschehen, Visite

Neben den Therapie gibt es viel Zeit sich mit den Mitpatienten auszutauschen schreibt die Einsenderin.

Zur Station:

Auf der Station werden ebenfalls Erwachsene ab 18 Jahren aufgenommen, es gibt drei Schwerpunktgruppen:
- Adipositas bei psychischen Erkrankungen
- akute und chronische Depressionen
- Angst- und Zwangsstörungen sowie Traumatisierungen

Alle Patienten sind in Doppelzimmern untergebracht. Es werden ausschließlich Therapiepatienten aufgenommen, eine Möglichkeit der Aufnahme von Krisenpatienten besteht

nicht.

Das Pflegepersonal ist in zwei "Teams" unterteilt und jeweils für 12 Zimmer zuständig.

Therapien: Einzelgespräche, Psychoedukation, interaktionelle Gruppe, SKT, Skillstraining, CBASP Gruppe, Ergo- und Sporttherapie, Achtsamkeit und als Wahlmöglichkeiten Nachmittags Konzentration, Entspannung und Genusstraining

Einmal die Woche wird i.d.R auch gemeinsam gekocht, für Patienten mit einer Essstörung gibt es therapeutisch begleitetes Mittagessen sowie Körperbild Therapie.

Zur Tagesklinik:

Das Personal ist wirklich sehr gut und erfahren. Jedoch sollte man wirklich was ändern wollen. Ich muss sagen, dass der Großteil der Therapie in der Gruppe passiert. Ich hatte bei beiden Malen eine wirklich gute Gruppe, die mir sehr geholfen hat. Was manchmal etwas schwierig ist, dass die Zeiten zwischen den Therapien zum Teil sehr lang sind.

Zur Station:

Leider ist das Personal im therapeutischen Bereich oft wechselnd, man hat also bei verschiedenen Aufenthalten teilweise nicht die selbe Therapeutin. Die Pflege ist zum Teil sehr Engagiert und versucht einen zu unterstützen. Ich habe mich immer sehr wohl auf der Station gefühlt. Was ein Nachteil ist, ist das die Station früher mal die Unfallchirurgie war, es ist also sehr wie im Krankenhaus. Es gibt also wenig Möglichkeiten zum gemeinsamen Zusammensein. Auch ist die Station zumindest vor Corona sehr voll. Aber an sich muss ich sagen, dass es wirklich eine gute Station ist und da einem wirklich geholfen wird. Es ist jedoch so, dass sehr viel auf Eigenverantwortung gesetzt wird und du auch wirklich motiviert sein musst etwas zu ändern, aber dann wirst du auch unterstützt dabei. Wenn man akut Suizidal ist wird man nicht aufgenommen. Die Klinik hat mir auf jeden Fall geholfen. Das Essen ist Ordnung, jedoch ist die Station eher weniger für stark Anorexie oder Bulimieerkrankte geeignet, da

in diesen Fällen leider keine so gute Begleitung erfolgt. Aber wenn du schon soweit bist eigenverantwortlich zu essen, dann geht es. Ein großer Vorteil ist, dass die Klinik an die Uniklinik angebunden ist, sodass auch ggf Konsile in anderen Fachbereichen stattfinden können. Jedoch ist es dadurch auch so, dass auch Lehre stattfindet, dass sowohl in der TK als auch auf Station regelmäßig Studierende sind.

 

(C) Einsenderin


Dienstag, 28. September 2021

Müritz Klinikum Röbel - Kinder- und Jugendpsychiatrie

 Müritz Klinikum Röbel
- Kinder- und Jugendpsychiatrie

Versorgungsgebiet: Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und einen Teil des Landkreises Parchim/Ludwigslust

(C) MediClin Kliniken

In der KJP Röbel gibt es zwei Stationen:

Station 6 - Patienten bis ca. 14 Jahren aufgeteilt in 3 Gruppen (mit Eltern-Kind Bereich)
Station 7 - Jugendliche ab 14 Jahren, mit geschütztem Krisenbereich

Außerdem gibt es eine Tagesklinik, eine Traumaambulanz und eine spezielle Adoleszentensprechstunde (16-24 Jahre).

Aktuell wird ein Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie gebaut, wo es dann u.a eine eigene Station für Krisenpatienten geben wird, einen geschlossenen Garten,
einen eigenen Eltern-Kind Bereich, modernere Patientenzimmer mit eigenem Bad und bessere Therapiemöglichkeiten geben wird.

Es gibt Einzelzimmer, Doppelzimmer und 3-Bett Zimmer.

Therapien: Einzeltherapie (1-2x wöchentlich, Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Traumatherapie), Gruppengesprächstherapie, Tiergestüzte Therapie (Hunde und Reittherapie), Snoezeln, Theatertherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Sport- und Bewegungstherapie, SKT, Erlebnispädagogik, Akupunktur

Ausgang gibt es Mittags eine halbe Stunde und von 16.30 - 18.00 Uhr.
Sein Handy gibt es im Normalfall von 16.30 - 20.30 Uhr. Es wird mit einem Punkteplan gearbeitet sprich wenn man die Stationsregeln einhält etc. kriegt man dafür Punkte.

Pro: es wird auf die Bedürfnisse der Patenten geachtet, die Therapeuten und Pfleger sind wirklich nett dort

Kontra: das Essen ist etwas gewöhnungsbedürftig ansonsten war alles gut.

Ich würde die Klink weiter empfehlen.

C) MediClin Kliniken

 

Sonntag, 26. September 2021

Helios Klinik Schwerin - Klinik für Abhängigkeitserkrankungen

 Helios Klinik Schwerin
- Klinik für Abhängigkeitserkrankungen

Die Klinik für Abhängigkeitserkrankungen gliedert sich in 3 Stationen und eine Tagesklinik. Aufgenommen werden können Patienten ab 16 Jahren. Station 8 und 9 haben ihren Schwerpunkt auf Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sowie nicht stoffgebundene Süchte (z.B Computerspiel- oder Glücksspielabhängigkeit), Station 16 behandelt die Abhängigkeit von illegalen Drogen (und wird teilgeschlossen geführt). Bei Bedarf wird auch Nikotinentzug angeboten.

Auf allen Stationen werden unterschiedliche Therapieangebote angeboten, neben wöchentlicher Einzel- und Gruppentherapie gibt es z.B Sporttherapie, Ergotherapie, Akupunktur oder Tiergestützte Therapie.

Für verschiedene Problemematiken bzgl einer Weiterbehandlung z. B. bei einer Langzeittherapie helfen die Sozialarbeiter jeder Zeit. Die Behandlungsdauer beträgt ca 14-21 Tage. Auch bei Patienten die kurz vor einem Rückfall stehen kann geholfen werden z.B mit ein paar Tagen stationärem Aufenthalt zur Krisenintervention.


© Fotos: Peter Häfner