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Montag, 8. September 2025

MediClin Klinik an der Lindenhöhe - Erwachsenenpsychiatrie - Station D2

MediClin Klinik an der Lindenhöhe - Erwachsenenpsychiatrie - Station D2 

Versorgungsgebiet: mittleren und nördlichen Ortenaukreis.


© MediClin

In der Psychiatrie in Offenburg gibt es mehrere Stationen:

Station C0: geschlossene Station bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung
Station C1: Schizophrenie und wahnhafte Störungen
Station C2: Depressionen
Station D0: Gerontopsychiatrie
Station D1: Sucht
Station D2: Angst-, Persönlichkeits-, und Traumafolgestörungen

Die Einsenderin wurde auf der D2 behandelt. 

Aufgenommen werden dort Patienten ab 18 Jahren schwerpunktmäßig mit Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline), Traumafolgestörungen, Dissoziative Störungen, Angststörungen, teilweise auch ADHS oder Zwangsstörungen.

Es gibt 9 Doppelzimmer und ein Einzelzimmer (für Privatpatienten).

Der Tag startet um 07.30 Uhr mit dem Frühstück, um 09.00 Uhr gibt es eine Morgenrunde mit den Pflegern und Therapeuten, anschließend hat man individuelle Therapien, um 12.30 Uhr ist Mittagessen, anschließend erneut Therapien, ab 17.00 Uhr findet die sogenannte Therapiemappen Besprechung statt sprich jeder Patient geht zur Pflege und bespricht wie die Anspannung den Tag über war, um 18.30 Uhr ist dann Abendessen.
Eine vegane Ernährung ist möglich.  

Die Station arbeitet nach dem Konzept der DBT, eine Therapieform die sich an Menschen richtet die Probleme mit ihrer Emotionsregulation haben. Es gibt auch einige Plätze für DBT-PTBS, für Menschen die unter der Kombi aus Borderline und (K)PTBS leiden oder einer reinen KPTBS. Es werden auch für Traumapatienten Stabilisierungsverfahren zur Vorbereitung einer Traumaexposition angeboten. Insbesondere bei komplexen Traumafolgestörungen verweist die Station auch oft ans Traumazentrum Durchbach, welches aber eine Privatklinik ist und eine Kostenübernahme individuell geklärt werden muss. 

Bei Aufnahme startet man mit einer Diagnostik- und Stabilisierungsphase, wo eine Diagnostik durchgeführt wird, individuelle Therapieziele erarbeitet werden und an Auslösern und Hintergründen der Erkrankung geguckt wird, bevor die richtige Therapiephase startet. 

Therapien: Einzeltherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Skillsgruppe, DBT-Basisgruppe, Achtsamkeitsgruppe, SKT, Bewegungstherapie 

Außerdem gibt es inviduelle "freiwillige" Therapien die nicht jeder hat wie Klettern, Nordic Walking, Rückenschule, Akupunktur, Arbeitstherapie, Traumainformationsgruppe, Körperwahrnehmung etc. 

Jeden Donnerstag ist Visite. 

Außerdem der Therapien darf man jederzeit in den Ausgang zwischen 08.00 - 21.00 Uhr, von 06.00 - 23.00 Uhr kann man sich außerdem auf dem Klinikgelände bewegen z.B zum Rauchen.

Ab dem zweiten Wochenende kann man jeweils für eine Nacht zuhause übernachten, wenn man von weiter weg kommt darf man jedes zweite Wochenende nur nach Hause, dafür aber zwei Nächte bleiben. Tagesbeurlaubungen sind auch individuell möglich. 

Im laufe der Therapie kann man auch mal 2x die Woche Zuhause schlafen oder am Ende sogar 3x (nur nicht hintereinander), um sich auf die Entlassung optimal vorzubereiten. 

Die Wartezeit für die Station beträgt etwa 3-6 Monate und ein Aufenthalt geht immer 12 Wochen. 

Sein Handy kann man durchgängig haben, es gibt kostenpflichtiges WLAN. 

Die Einsenderin schreibt:

Pro: nette Pflege, kompetente Therapeuten, guter Oberarzt, viele Freiheiten, man bekommt Unterstützung wenn man danach fragt, gut durchgeplante Tagesstruktur, man lernt viele Skills kennen die man ausleihen darf oder auch abkaufen kann

Kontra: was Problemverhalten angeht wird streng mit Konsequenzen gearbeitet wie z.B Verhaltenanalyse und Time-Out, man hat viel Eigenverantwortung, das Essen ist so mittelmäßig 


© MediClin

© MediClin


Montag, 1. September 2025

ZFP Weinsberg - Station P24

 ZFP Weinsberg -  Station P24

Versorgungsgebiet: Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie West: Stadt- und Landkreis Heilbronn
Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie Ost: nördlichen Landkreis Ludwigsburg, im Hohenlohekreis oder im Kreis Schwäbisch Hall

© Einsenderin

Im ZFP Weinsberg gibt es verschiedene Stationen für Erwachsene ab 18 Jahren:

Intensivbehandlungsstationen: P02 und P03
Geschützte halboffene Station: P16
offene Therapiestationen 
mit differenzierten therapeutischen Angeboten: P09, P17, P18, P19, P20 und P24
Clearing- und Kriseninterventionsstation: P01 

Außerdem gibt es noch Stationen im Bereich Sucht und Gerontopsychiatrie. 

Zur Station P17 gab es vor einiger Zeit schonmal einen Beitrag, heute geht es um die Station P24. 

Auf der Station werden Patienten im Alter von 18-65 Jahren aufgenommen, die an einem Krankheitsbild leiden was in einem offenen psychiatrischen Setting behandelbar ist. Die Einsenderin schreibt während sie dort war waren mehrere jüngere Patienten auf Station.
Die Station ist in einem großen Haus auf dem Gelände gegenüber von einem Cafe und einem Laden wo man alles mögliche kaufen kann, wenn man etwas braucht. Es gibt eine Etage, wo die Männer ihre Zimmer haben und eine Etage darüber die Frauen. Es gibt einen Wäscheraum mit Waschmaschine und Trockner auf Station.

Morgens startet der Tag mit einem Frühstück, was bis 08.00 Uhr geht, bis dahin sollte man spätestens eigenständig aufgestanden sein, anschließend hat man individuelle Therapieangebote bevor es um 11.30 Uhr Mittagessen gibt. Danach hat man nochmal Therapien oder Freizeit, um 17.30 Uhr gibt es Abendessen, zum Abendessen kann man wenn man will sich aber auch etwas vom eigenen Geld auf Station bestellen.

Das Essen wählt man jeden Sonntag aus,man hat drei Auswahlmöglichkeiten beim Mittagessen,zwei nicht vegetarische Gerichte und ein vegetarisches Gericht. Morgens gibt es Brötchen und Abends Brot, beides mit Belag den man auswählen kann.

Jeden Sonntag bekommt man einen individuellen Therapieplan mit seinen Therapien für die Woche.

Therapien: Einzeltherapie (1x die Woche), Arbeitstherapie (entweder  auf dem Bauernhof,der Parkanlage oder bei der Gemüsegärtnerei), Bewegungstherapie, Therapeutisches Boxen, Ergotherapie, Kunsttherapie sowie individuell verordnete Gruppentherapien wie z.B die Schlafgruppe, für Patienten mit Schlafstörungen

Dienstag ist Visite mit dem Oberarzt und Donnerstag ohne bei der man irgendwas ansprechen kann wenn man etwas hat. Montag und Freitag gibt es eine Abendrunde in der man sagt was man die Woche vor hat oder wie die Woche war.

Sein Handy darf man durchgängig haben, aber hat nicht immer guten Internetempfang. Am ersten Wochenende bleibt man auf Station, aber dann darf man auch nach Hause oder einen Tagesurlaub nehmen. Abseits der Therapien kann man jederzeit mit Abmelden in den Ausgang gehen und zum Beispiel spazieren gehen oder die Tiere, die auf dem Gelände leben besuchen. 

Die Einsenderin schreibt:

Leider gibt es sehr wenig Therapie.Es heißt man ist angemeldet aber ich war weder in der Arbeitstherapie,Kunsttherapie noch in der Ergotherapie.Ich hatte zwei Einzelgespräche mit einer Psychologin aber beide sind jung und gerade aus dem Studium raus und das merkt man auch.Der Oberarzt ist einfach unsympathisch und erhöht einfach nur die Medikamente.Die meisten Pfleger sind aber nett und haben im allgemeinen Verständnis. Also wenn man wirklich Therapie machen will und an sich arbeiten will,dann würde ich die Station aufjedenfall nicht empfehlen. Das Essen ist gut für eine Klinik. 


© Einsenderin


© Einsenderin

© Einsenderin

Montag, 10. Februar 2025

 Therapeutikum Heilbronn - Rehabilitation psychisch Kranker (RPK)


 Heute stellen wir euch eine RPK Einrichtung vor, was weder Klinik noch Wohneinrichtung ist, sondern eine Art Langzeit-Reha (Medizinisch-Beruflich) für psychisch kranke, wo man wohnt, im Alltag unterstützt wird, Therapien hat und gleichzeitig daran arbeitet wieder fit für den Arbeitsmarkt zu werden durch Arbeistherapien und Arbeitserprobung. Dieses Angebot gibt es an verschiedenen Standorten Deutschlands, manche sind spezialisiert auf spezielle Krankheitsbilder, der Kostenträger sind die Rentenversicherung oder die Krankenkassen. Je nach RPK Einrichtung und Ziel beträgt die Behandlungsdauer 6-24 Monate und stellt oft eine gute Möglichkeit dar.

Die RPK im Therapeutikum Heilbronn ist ein stationär oder ambulant durchführbares Angebot, welches sich an volljährige Personen richtet, die z.B. an Schizophrenie,
Depressionen, Angst- und Zwangserkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen leiden und
aufgrund dessen eine besondere Förderung benötigen, um zurück in Gesellschaft und
Arbeitsmarkt zu finden. Ausschlusskriterien sind akute Suchterkrankungen sowie Eigen- un
Fremdgefährdung. Die Maßnahme ist gegliedert in eine medizinische und in eine beruflich
Phase, wobei beide jeweils auf maximal 12 Monate begrenzt sind. In der medizinischen
Phase stehen die Stabilisierung, Perpsektivenklärung und therapeutische Behandlung im
Vordergrund; in der beruflichen Phase sollen Praktika durchgeführt um so die Belastbarkei
zu verbessern und zu überprüfen. Um in die RPK aufgenommen zu werden, findet ei
gemeinsames Kennenlerngespräch inklusive Indikationsstellung statt, dann muss ein
entsprechender Antrag bei der Rentenversicherung oder der Krankenkasse gestellt werden,
erst wenn dieser Antrag genehmigt wurde, wird man auf die Warteliste gesetzt.

Der Einsender war ingesamt 24 Monate dort in stationärer Behandlung, weshalb sich die
folgenden Einzelheiten, insbesondere der Tagesablauf, nicht auf die ambulante Maßnahme
beziehen.

Im stationären Bereich der RPK in Heilbronn gibt es 3 Wohngruppen, in denen die Teilnehmer der RPK leben. In jeder Wohngruppe stehen ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung, in einer der Wohngruppen
verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Badezimmer. Jede Wohngruppe hat ein gemeinsames Wohn- und Esszimmer sowie eine Küche. Unter der Woche sind die Wohngruppen von 13-20 Uhr, am Wochenende von 10-18 Uhr, durch ein*e Betreuer*in besetzt. Alle Bewohner*innen wechseln sich mit den anfallenden Diensten (z.B. kochen und einkaufen) ab. In der Wohngruppe ist die Teilnahme am Abendessen verpflichtend; am Wochenende werden ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen für die Anwesenden angeboten.

Hauptbestandteil der RPK ist die Arbeitstherapie. Diese findet unter der Woche meisten
zwischen 8-16 Uhr statt; an einem Tag dürfen die stationären Rehabilitanten früher gehen,
weil sie in dieser Zeit ihr Zimmer putzen müssen. In der Arbeitstherapie stehen
unterschiedliche Bereiche zur Verfügung, in welchen auf Grundlage von Anleitungen
verschiedene „Werkstücke“ aus Holz, Metall und Papier gefertigt werden. Auf diesem Wege
sollen die Belastbarkeit und die Grundarbeitsfähigkeiten gefördert werden.
Begleitend finden folgende Therapieangebote statt: Einzeltherapie (1x in der Woche)
Therapeutisches Boxen, Bewegungstherapie, Sporttherapie im eigenen Fitnessstudio,
verschiedene Gruppentherapien wie Soziales Kompetenztraining, Psychoedukation und
Entspannungsverfahren, 1x wöchentlich Termin bei der Sozialarbeit.
In der beruflichen Phase sollen die Rehabilitanten zuerst innerhalb des Therapeutikum in de
verschiedenen Werkstätten in einem geschützten Rahmen ihre Arbeitsfähigkeit steigern um
dann in externen Praktika die erlangte Arbeitsfähigkeit zu überprüfen und auszubauen. Hier
wird man beim Bewerbungsprozess unterstützt. Beim Wechsel in ein externes Praktikum fällt
die Arbeitstherapie weg, stattdessen arbeitet man dann an 4 Tagen in der Woche in der
Praktikumsstelle. Am fünften Tag findet die Einzeltherapie statt.
Außerhalb der Termine kann man ganz normal seinem Alltag nachgehen und z.B Freunde treffen.

Der Einsenderin schreibt:

Die Meinungen zur RPK im Therapeutikum waren zu meiner Zeit sehr geteilt, ich persönlich
habe nur positive Erfahrungen gemacht und der individuelle Eindruck ist meiner Ansicht nach
auch sehr von der persönlichen Motivation nach Veränderung abhängig. Alle Mitarbeitenden
waren super nett und bemüht, ich habe mich von Anfang an sehr wohl und unterstützt gefühlt. Mir ging es zwischenzeitlich sehr schlecht und wurde sehr gut aufgefangen und nicht einfach mir selbst überlassen oder sogar entlassen. Die Organisation und Kommunikation war manchmal etwas schleppend, da muss man auf jeden Fall hinterher sein.
Wichtig bei der RPK ist meiner Meinung nach, dass man eigene Motivation mitbringen muss,
weil das Ziel schon ist, (zurück) auf den Arbeitsmarkt zu finden. Wer wirklich an sich arbeite
möchte findet dort alles, was er braucht.



Montag, 2. September 2024

Tagesklinik in Lahr vom ZfP Emmendingen.

Tagesklinik in Lahr vom ZfP Emmendingen.

Die Tagesklinik in Lahr behandelt Erwachsene ab 18 Jahren, die aus Lahr und Umgebung kommen und den Weg zur Tagesklinik selbstständig bewältigen können. Der Schwerpunkt liegt auf Depressionen, Bipolare Störungen, Psychosen, Angsterkrankungen, Belastungsreaktionen und Persönlichkeitsstörungen. Nicht aufgenommen werden können PatientInnen mit Suchterkrankungen, Pflegebedürftigkeit oder akutem Eigen- oder Fremdgefährdenem Verhalten.

Es sind ca. 20 PatientInnen gleichzeitig in der Tagesklinik. Die PatientInnen kommen von Montag bis Freitag von circa 8:30 - 16:30 Uhr in die Tagesklinik. Frühstück und Mittagessen wird zusammen eingenommen. Zudem gibt es Freitags immer Kaffee und Kuchen, als kleine Abschlussfeier für die, welche die Klinik verlassen. Es gibt einen schönen und grpßen Aufenthaltsraum mit großem Garten und genügend Parkplätzen. Das Gebäude ist ein schöner Altbau mit viel Platz und freundlichen Räumen. Es werden verschiedene Therapie angeboten.

Wenn man (begleitend) eine Essstörung hat kann man auch aufgenommen werden, es gibt aber keine Mahlzeitenbegleitung oder eine störungspezifische Gruppe, man muss also eine gewisse Stabilität mitbringen.

Therapieangebote: Einzeltherapie (1x die Woche), Gruppentherapie, Ergotherapie und Kunstprojekt (täglich), Kognitives Training am PC, Psychoedukation, Metakognitives Training, Bewegungstherapie (2-3 x die Woche), Sensorische Integration, SKT, Stressbewältigung und Entspannung (1x die Woche)

Bei Bedarf werden Angehörigengespräche angeboten.

Man bleibt etwa 8 Wochen in der Tagesklinik, eine Verlängerung ist nur in Ausnahmen möglich.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: Das Gebäude ist schön, nettes Pflegepersonal, gute Ausstattung, guter Patientenzusammenhalt

Con: Wenig Einzeltherapie (ausfälle werden nicht vertreten), Therapie wird kaum Individualisiert, übermäßig viel Ergotherapie und Gestalten

 




(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 1. Juli 2024

ZfP Reichenau - SINOVA Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie -Station 61

 ZfP Reichenau - SINOVA Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie -Station 61

In der Psychosomatik vom ZfP Reichenau gibt es zwei Stationen:

Station 60: Schwerpunkte Interpersonelle Therapie bei Depressionen sowie Traumatherapie bei Traumafolgestörungen (IRRT / NET)
Station 61: Schwerpunkt Emotionsregulationsstörungen

Die Einsenderin wurde auf Station 61 behandelt. Aufgenommen werden Patient:innen ab 18 Jahren, die unter Emotionsregulationsstörungen leiden und Probleme mit Selbstverletzendem Verhalten, Impulsivität, zwischenmenschlichen Beziehung, Umgang mit Gefühlen, Stimmungsschwankungen etc. haben wie z.B bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Einsenderin schreibt manchmal sind auch Patienten mit Depressionen oder Angst- und Zwangsstörungen auf Station.

Es gibt 20 Betten, hauptsächlich Doppelzimmer, diese sind bis auf ein Doppelzimmer mit einem eigenen Bad ausgestattet. Es gibt zusätzlich vier Einzelzimmer, die jedoch kein eigenes Bad auf dem Zimmer haben. Es gibt aber im Erdgeschoss ein großes Bad mit separater Dusche und einer Badewanne. Dieses Bad teilen sich zwei Einzelzimmer. Im 1. Stock gibt es ebenso ein Bad mit Badewanne und ein separates Bad mit zwei abschließbaren Duschkabinen. Zusätzlich befinden sich im 1. Stock noch zwei Einzelzimmer mit eigenem Bad für PrivatpatientInnen oder für PatientInnen mit einer Einzelzimmerzusatzversicherung. Es gibt auch eine stationseigene Waschmaschine und einen Trockner welche umsonst genutzt werden dürfen.

Die Mahlzeiten auf Station sind Teil vom Therapieprogramm und daher verpflichtend. Frühstück ist um 7.40 Uhr, Mittagessen um 11.45 Uhr und Abendessen um 18.00 Uhr. Es gibt bei jeder Mahlzeit ein paar Minuten Achtsamkeit, in dieser Zeit darf niemand aufstehen und mam darf sich nicht unterhalten. Am Wochenende an dem man in der Klinik bleiben muss, kann jeder individuell seine Mahlzeiten zu sich nehmen.

Die Station arbeitet nach dem Konzept der DBT (Dialektisch Behavioralen Therapie), welche zur Behandlung chronisch suizidaler Patient:innen entwickelt wurde.

Zum Therapieangebot gehöret Gruppentherapie in verschiedenen Stufen, je nach Stufe im DBT. Man startet mit weniger Therapien, erstmal mit der Grundlagengruppe und steigt dann von DBT 1 in DBT 2 und hat dann zusätzliche Therapeutische Gruppen (Achtsamkeit, Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen, Selbstwert und Zwischenmenschliche Fähigkeiten). Um in die nächste DBT Stufe zu kommen, hat jede/r PatientInnen eine Teamvorstellung. Hier wird einem Teil des Therapeutischen Teams das jeweilige Problemverhalten (SVV, Sucht, Aggressionen etc.) vorgestellt. Dazu kommt 1x die Woche ein therapeutisches Einzelgespräch, 1x die Woche ein festes Gespräch mit der Pflege, Körperskillsgruppe, Bewegungstherapie, Kunsttherapie und Musiktherapie.  Außerdem kann man aus folgenden Therapien wählen, man muss mindestens eine Sache wählen, kann nach Absprache aber auch mehr wählen: Pilates, Zumba, Yoga, PMR, Mediation im Gehen.

Einmal wöchentlich gibt es außerdem Visite. Einmal die Woche findet eine Vollversammlung statt in der Probleme unter den PatientInnen, mit Therapeutinnen oder Pflege besprochen werden können, es werden Dienste verteilt, Informationen ausgetauscht, PatientInnen begrüßt und verabschiedet. Die Vollversammlung wird immer von einem Patienten geleitet und einem weiteren protokolliert.
Dienste die es auf Station gibt: - Küchendienst - Patendienst - Wäschedienst - Blumendienst - Balkondienst - Vollversammlung leiten - Vollversammlung protokollieren - Backdienst (am Visitentag wird von zwei PatientInnen gebacken und es gibt am Nachmittag Kaffee und Kuchen, dafür fällt das Abendessen aus und der Abend ist zur freien Verfügung) - Kochdienst ( freitags gibt es ein gemeinsames warmes Abendessen, welches von 2 PatientInnen gekocht wird) - Spieleabend vorbereiten ( ein Abend der Woche wird von 2 PatientInnen vorbereitet und durchgeführt)

Voraussetzung für eine Aufnahme ist ein negativer Drogentest und es dürfen keine Benzos als Medikamente genommen werden. Am ersten Morgen findet ein Urintest statt, sollte dieser positiv sein, muss man die Station noch am selben Tag wieder verlassen und kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.

Das erste Wochenende wird in der Klinik verbracht, ab dem zweiten Wochenende gehen alle PatientInnen von Samstagmorgen bis Sonntagabend zur Belastungserprobung nach Hause. Es können am Wochenende auch Tagesausflüge gemacht werden, dafür kann man sich vom Essen auch abmelden.

Die Station arbeitet mit Intervallbehandlungen. Der erste Aufenthalt beträgt 10 Wochen, ein erster Intervall dann 8 Wochen, ein Dritter und jeder weitere Intervall 6 Wochen.

Handys sind auf den Patientenzimmern durchgängig erlaubt, es gitb WLAN. Außerdem der Therapien kann man im Zeitraum von 07.30 - 21.15 Uhr die Station jederzeit verlassen, Nachts wird die Tür abgeschlossen.

Nachts befindet sich lediglich eine Nachtbereitschaft auf Station, die im eigenen Zimmer schläft und nur bei Bedarf geweckt wird.

Auf der Homepage des ZfP findet man einen ausführlichen PatientInnen Leitfaden, in dem sämtliche Infos zu finden sind. Auf der Homepage findet man auch den Ammeldebogen mit dem man sich über das Sekretariat für die Station anmeldet. Nach Eingang der Anmeldeunterlagen bekommt man einen Anruf der Klinik und wird ggf. zu einem Vorgespräch eingeladen. Die Wartezeiten sind sehr unterschiedlich.

Die Einsenderin schreibt:

Die Lage der Klinik ist total schön und in Seenähe. Es können im ZfP in der Fahrradwerkstatt Fahrräder ausgeliehen werden so ist man schnell auch mal für eine Runde Schwimmen am See. Lidl, DM, eine Kreissparkasse und der Bahnhof liegen in Laufweite. Auf dem Klinikgelände gibt es ansonsten auch ein Kiosk. Ich war 2021 und 2022 dort und beide male sehr zufrieden. Die strengen Regeln der DBT sind für manche PatientInnen nicht ganz einfach, ich kam damit aber sehr gut zurecht, bin aber jm. der gern strukturiert ist und sich ein einem festgelegten Rahmen sicher fühlt. Ich hatte ein tolles Bezugstandem und kam sowohl mit meiner Bezugspflegerin als auch mit meiner Bezugstherapeutin sehr gut zurecht. Ich konnte Inhaltlich für mich sehr vieles mitnehmen und bin seitdem gerade was das Problemverhalten angeht sehr viel stabiler und weiß wie ich mit hoher Anspannung oder auch Dissoziationen umgehen kann. Man bekommt dort sein Handwerkszeug und wenn man es schafft das gut umzusetzen ist der Aufenthalt dort sehr wertvoll. Es wird viel Eigenverantwortung erwartet aber ich denke, dass ist in den meisten Kliniken so. ch denke es macht Sinn, sich vorher mal mit dem Thema DBT auseinandersetzen um zu sehen was einen genau erwartet. Für Problemverhalten gibt es z.b. ein zweistündiges Timeout auf dem Zimmer um eine Verhaltensanalyse zu schreiben, die dann mit Mitpatientinnen besprochen und in der VA Gruppe vorgestellt wird. Die Termine, die in dieser Zeit stattfinden fallen ersatzlos aus.


 

Montag, 4. Dezember 2023

Medius Klinik Kirchheim unter Teck - Station 24

Medius Klinik Kirchheim unter Teck - Station 24 

Versorgungsgebiet: Landkreis Esslingen

(C) PAUL + GAMPE + PARTNER GmbH

In der Medius Klinik Kirchheim gibt es mehrere Stationen für Erwachsene ab 18 Jahren:

Stationen 24/34/44: geschlossen
Stationen 25/35/45: offen
Station 13: Psychosomatische Station, Schwerpunkt Depressionen
Station 23: Psychotherapiestation mit verhaltenstherapeutischer Ausrichtung
Stationen 11 und 12: teils offen teils geschlossen

Einen allgemeinen Post zur Klinik gab es bereits relativ am Anfang unserer Seite sowie einen Post zur Station 12, heute geht es um die Station 24.

Die Station 24 liegt im Neubau der Klinik, es gibt 11 Doppelzimmer, die alle eigene behindertengerechte Bäder haben. Die Station wird geschlossen geführt. Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren, die ein geschlossenes Setting benötigen z.B im Fall akuter Eigen- oder Fremdgefährdung.

Es gibt drei feste Essenszeiten, von je 7:15-8:15 Uhr ist Frühstück, von 11.45 - 12.15 Uhr Mittagessen und von 17.30 - 18.15 Uhr Mittagessen. Medikamente gibt es von 7:30-8:30 uhr, von 11:30-12:45 Uhr, von 17:45-18:45 Uhr und ab 21 Uhr bis Mitternacht.

Jeder Patient erhält individuell Therapien verodnet, auch abhängig davon zu welchem Ziel man dort ist und wie lange. Man hat jede Woche Einzelkontakte zu einem Arzt oder Psychologen, die Einsenderin berichtet, dass diese allerdings aufgrund Personalmangel nicht zuverlässig stattfinden. Es gibt verschiedene Stationsinterne Gruppenangebote wie Klettern, Musiktherapie, Kunsttherapie, Sporttherapie und Physiotherapie. Es besteht aber auch die Möglichkeit an stationsübergreifenden Gruppen teilzunehmen, wo es ein sehr großes Angebot gibt (z.B Skillsgruppe, Achtsamkeitsgruppe, SKT, Suchtgruppe, Psychoedukation). Auf der offenen Station 25 gibt es einen Therapiehund, der bei Bedarf manchmal auch auf die Station 24 kommt.

Es gibt 3x wöchentlich eine Visite. Montags, Mittwochs (mit Oberarzt) und Freitags von 09.30 - 12.00 Uhr. Bei der Oberarzt Visite sitzen jeweils 1 Pflegekraft, der Sozialdienst, der Stationsarzt und der Psychologe dabei.

Man kann tagsüber von 09.00 - 23.00 Uhr jederzeit den TV nutzen, am Wochenende bis 02 Uhr nachts. Eigene Geräte wie Handy, Laptop, Tablet kann man auch jederzeit haben und benutzen, individuelle Absprachen sind möglich.

Energy Drinks sind auf Station verboten sowie Feuerzeuge (und weitere "gefährdende" Gegenstände).

Man kann Essen auf Station bestellen, solange man Ausgang hat oder Mitpatienten hat die das Essen abholen können, in Ausnahmen kann man auch die Pflege bitten das Essen abzuholen.

Ausgang wird individuell entschieden.

Die Einsenderin schreibt:

Dadurch, dass die Station geschlossen geführt wird wird leider auch oft auf Station fixiert, meiner Meinung nach zu schnell, zu lange und teilweise wegen überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen. Bis auf wenige Ausnahmen in der Pflege sind viele vom Personal unmenschlich, überfordert, teilweise arrogant, vorallem ältere Menschen sind dort leider komplett verloren. Die Oberärztin ist meiner Meinung nach sehr arrogant, überheblich, ist gegenüber Borderline dermaßen schlecht eingestellt und hält Menschen wochenlang in der Psychiatrie fest. Auch Zwangsmedikamente werden oft auf Station gesehen.

Ich kann diese Station nicht empfehlen!

 

Montag, 13. November 2023

RKH Gesundheit Klinikum Ludwigsburg - Kinder- und Jugendpsychosomatik

 RKH Gesundheit Klinikum Ludwigsburg - Kinder- und Jugendpsychosomatik

(C) RKH Gesundheit
 

In Ludwigsburg gibt es eine Station für Kinder- und Jugendpsychosomatik mit 8 Betten. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche von ca. 8-17 Jahren mit verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbildern wie Essstörungen, Angststörungen, Depressionen, chronische oder psychogene Schmerzen (wie z.B Kopf- oder Bauchschmerzen ohne körperliche Ursache), Ausscheidungsstörungen (wie z.B nicht organisches Einnässen) oder Schwierigkeiten bei der Bewältigung von chronischen körperlichen Erkrankungen wie z.B Diabetis. Nicht aufgenommen werden Kinder und Jugendliche mit Eigen- oder Fremdgefährdenen Verhalten sowie starken Störungen des Sozialverhaltens.

Es gibt zwei Dreibettzimmer sowie ein Doppelzimmer. Die Zimmer sind normale Krankenhauszimmer auf der Kinderstation. Es gibt ein Kuschelzimmer, zum einspannen und toben, ein Bastelzimmer zum Kreativ sein und ein Spielzimmer u.a mit Tischkicker.

Der Tag startet um 06.30 Uhr, wo man geweckt wird, um 07.15 Uhr gibt es Frühstück (man hat regelmäßigen Frühstücksdienst wo man dann beim Frühstück hilft), um 08.00 Uhr gibt es ein gemeinsames Bewegungsangebot, anschließend geht man bis 10.30 Uhr in die Klinikschule, danach hat man verschiedene Therapieangebote, um 12.30 Uhr ist Mittagessen. Danach gibt es Gruppentherapie sowie individuelle Angebote, um 18.00 Uhr ist das gemeinsame Abendessen. Um 20.15 Uhr machen alle Patienten sich Bett fertig und gehen auf die Zimmer, um 21.00 Uhr ist dann Nachtruhe und Licht aus.
Montags und Freitags kocht ein Patient gemeinsam mit einem Betreuer.

Insbesondere für Essstörungspatienten gibt es noch 3 Zwischenmahlzeiten um 10.30 Uhr, 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Es gibt keinen Mindest-BMI zur Aufnahme und durch die Nähe zur Pädiatrie kann man auch bei körperlichen Problemen dort behandelt werden. Es wird mit einem Stufenplan gearbeitet.

Die Station arbeitet verhaltenstherapeutisch orientiert.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, SKT, Ernährungsberatung, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, erlebnispädagogische Angebote

Jeden Donnerstag Nachmittag ist Visite, Mittwoch Nachmittag findet ein gemeinsamer Ausflug statt und am Montag Nachmittag eine Montagsaktivität auf Station.

Dienstags und Freitags ist von 15:30-17:45 Besuchszeit. Ausgang wird individuell geregelt, Wochenendbeurlaubungen sind möglich und werden auch individuell besprochen.

Man bleibt ca. 8 Wochen auf Station, manchmal aber auch kürzer oder länger.

Die Einsenderin schreibt.

Ich würde die Station auf jeden Fall weiterempfehlen, aber eben nur wenn man sich darauf auch einlassen kann und was ändern will.


(C) RKH Gesundheit

(C) RKH Gesundheit

(C) RKH Gesundheit


Montag, 14. August 2023

Klinik am Leisberg - Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin - Kinder- und Jugendpsychiatrie

 Klinik am Leisberg - Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin
- Kinder- und Jugendpsychiatrie

(C) Klinik am Leisberg

 Die Klinik am Leisberg ist eine Privatklinik für Psychotherapeutische Medizin und ist aufgeteilt in den Kinder- und Jugendbereich, den Bereich für junge Erwachsene sowie die allgemeine Erwachsenenabteilung. Es gab bereits eine Einsendung, da wir jedoch eine erneute mit einigen aktuellen Informationen bekommen haben, haben wir beide Einsendungen nun zusammen gefasst und einen neuen Post erstellt. Beide Einsenderinnen wurden im Jugendbereich behandelt.

Da die Klinik wie oben beschrieben eine Privatklinik ist, ist es im Normalfall nur als Privatpatient möglich aufgenommen zu werden.

Behandelt werden in der Jugendabteilung Jugendliche von ca. 12-18 Jahren mit Essstörungen, Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, ADHS, Posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline Störungen sowie reaktive Störungen. Es muss ein Mindestmaß an Absprachefähigkeit und Freiwilligkeit bei den Jugendlichen vorliegen, da die Klinik offen geführt wird.

Die Patienten sind eingeteilt in kleine Gruppen von bis zu max. 12 Patienten, mit diesen hat man gemeinsam seine Gruppen.

Die Abteilung für die jungen Erwachsenen sowie Erwachsenen befindet sich im Erdgeschoss, die obere Etage ist für die Jugendlichen. Es gibt i.d.R Mehrbettzimmer, machmal kann man auch ein Einzelzimmer bekommen, die Zimmer haben Telefon, Dusche/WC und eine Schreibtischecke, alle Zimmer haben einen Balkon. Es gibt diverse Aufenthaltsräume, eine eigene Küche, ein Spielzimmer, ein Studierzimmer mit Computern etc.
Gegessen wird gemeinsam mit den Erwachsenen im Speisesaal. Die Therapieräume sind für Jugendliche und Erwachsenen die gleichen. Es gibt neben dem Dienstzimmer ein Krisenzimmer, wo man wenn man sich vorübergehend nicht von z.B suizidalen Gedanken distanzieren kann übernachten kann, wenn man länger nicht absprachefähig ist oder einen Suizidversuch unternimmt wird man verlegt in eine Klinik mit einer geschlossenen Station.

Es kommen sowohl Verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologisch und psychoanalytische Ansätze zum Einsatz, das wird individuell auf den Patienten und sein Krankheitsbild angepasst. Für Traumapatienten werden auch Verfahren wie EMDR oder imaginative Traumatherapie nach Reddemann angeboten.

Therapien: 3x w. Einzeltherapie (50 Min.), Gruppentherapie, Reittherapie, Tiertherapie, Kunsttherapie, AB Gruppe (Anorexie/Bulimie/Binge eating - gemeinsam mit den Erwachsenen) Musiktherapie, Soziales Kompetenztraining, Essstrukturgruppe, Entspannungsverfahren, Körpertherapie, Tanztherapie, Dramatherapie, Lebensfreude-Gruppe, Erlebnispädagogische Angebote wie z.B Hochseilgarten

Es gibt eine Klinikschule, die stundenweise besucht werden kann.
Jeder Patient erhält einen Bezugsbetreuer mit dem man auch einmal wöchentlich ein Feedbackgespräch führt und seine Woche reflektiert. Zweimal mal in der Woche ist Gruppenabend (dieser geht 1,5 Stunden), hier wird ganz unterschiedliches unternommen wie z.B eine Nachtwanderung, etwas gemeinsam spielen, Musik hören, Film schauen oder Wii spielen, das wird mit der Gruppe abgestimmt, außerdem wird einmal im Monat wird ein Ausflug gemacht mit der ganzen Station zum Beispiel in den Kletterpark, Tierpark, Europa-Park etc.

Manchmal bringt der Chefarzt seinen Hund mit auf Station mit dem man dann gemeinsam spazieren gehen kann.

Die Patienten bleiben durchschnittlich 9-12 Wochen auf Station.

Die Klinik liegt im grünen aber man ist zu Fuss in 15 Minuten in der Stadt, es wird dort viel Wert darauf gelegt, nach der Entlassung gut zurecht zu kommen. Alle 14 Tage ist es möglich am Wochenende nach Hause zu fahren.

Die Klinik kann man sich vorher anschauen und es wird alles genau besprochen und auf den einzelnen zugeschnitten.

Tendenziell gibt es in der ganzen Klinik WLAN, für Jugendliche gibt es aber bestimmte Handyzeiten und Regeln für den Umgang mit den WLAN. Man kann alle 14 Tage das Wochenende heim, an den anderen Wochenenden gibt es Ausflüge etc.

Einsenderin 1 schreibt:

Positiv:
Tolles Konzept, gutes Essen, tolles und umfangreiches Therapie Angebot, nette Betreuer, Einzel, maximal Doppelzimmer, schönes Gelände

Negativ:
Paar Betreuer sind nicht so nett/ nehmen einen nicht so ernst, Handyzeiten, teilweise wird etwas zu wenig darauf geachtet ob sich die Patienten überhaupt an Regeln halten

Einsenderin 2 schreibt:

Ich war schon mehrmals in dieser klinik und ich kann wirklich nur positiv darüber sprechen man wird hier wirklich wahrgenommen es werden auf deine persönlichen Probleme eingegangen und man versucht immer eine Lösung mit dir zusammen zu finden auch in sehr schweren Zeiten ist immer jemand da man fühlt sich aufgehoben und sicher man fühlt sich verstanden und man wird akzeptiert jeder Betreuer/Pfleger hat einen anderen character so dass es immer einen geben wird mit dem man wirklich gut reden kann in dieser klinik sind alle super nett zueinander und man kann an seinen Problemen arbeiten die klinik Arbeiter sehr viel mit freiwillgkeit und einem starken Willen das heisst wenn du dort bist und dir eigentlich gar nicht sicher bist ob du Hilfe möchtest bist du dort falsch der Chefarzt wird wenn er dies bemerkt auch auf dich zu kommen und offen mit dir darüber reden ich kann die klinik wirklich nur weiter empfehlen!!!


(C) Einsenderin

Montag, 7. August 2023

Thure von Uexküll Klinik - Tagesklinik

 Thure von Uexküll Klinik - Tagesklinik 

Foto: Archiv Econo

Die Thure von Uexküll Klinik ist eine psychosomatische Klinik im Glottertal und ist aufgeteilt in die stationäre Akutpsychosomatik mit 25 Behandlungsplätzen, die teilstationäre Akutpsychosomatik (Tagesklinik) mit 12 Behandlungsplätzen sowie eine psychosomatische Rehabilitation mit 25 Behandlungsplätzen.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer. Die Einsenderin wurde in der Tagesklinik behandelt.

In der Tagesklinik werden Patienten aufgenommen, die im näheren Umkreis der Klinik wohnen (max. 45 Minuten Anreise) und wo es erfolgsversprechend ist, dass die Patienten nicht ganz ihr Umfeld verlassen, sondern Abends und am Wochenende im bekannten Umfeld bleiben und nur tagsüber in die Klinik zur Behandlung kommen. Es wird ab Freiburg i.Br ein Taxi angeboten, dass dann als Shuttle dient. Manche Patienten werden auch zunächst im vollstationären Setting behandelt und wechseln dann in die Tagesklinik.

Behandelt werden die verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbilder wie Depressionen, Angststörungen, Burn-Out, schwere Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen (Mindest-BMI 18), somatoforme Störungen oder körperliche Erkrankungen mit psychischen Folgen.

Für die tagesklinischen Patienten gibt es zum Ruhen 3 separate Zimmer mit Bett und 3 Zimmer mit Liegen. In 2 Zimmern ist ein Telefon installiert, dass direkt zum Pflegestützpunkt verbindet. Die Zimmer sind nicht abschließbar. Der Pflegestützpunkt für die Tagesklinik ist auf der Akutstation Eichberg.

Therapien: Einzel- und Gruppentherapie, Körpertherapie (KBT), Bewegungstherapie, Physiotherapie, Ernährungsberatung, Entspannungsverfahren, Themenzentrierte Gruppen

Sein Handy kann man den ganzen Tag mit sich führen, während der Therapien selber soll es auf stumm gestellt sein.

Die Einsenderin schreibt:

Pro: Die Aussicht und das Gebäude sind sehr schön, es sind noch die originalen Räume und Türen von der Serie „Die Schwarzwaldklinik“. Alle Therapeuten und der Pflegestützpunkt setzen sich wirklich ein.

Kontra: Zimmer sind nicht abschließbar, die Toiletten haben an der Tür einen sehr großen Spalt, sodass man von außen hineinsehen kann, Therapien hat man sehr wenig, man sitzt rum, ich hatte mehrere Tage, an denen ich nur die 3 Mahlzeiten hatte und abends dann wieder heim durfte. Man muss die komplette Zeit dort „absitzen“ und mit Genehmigung kann man an diesen Tagen freinehmen. Die Therapeuten ist es egal, was man will, diese hören dem Patienten nicht zu und schreiben dann irgendwas, was sie verstanden haben in den Entlassbericht. Wlan kostet 1€ am Tag, und die Verbindung ist immer wieder unterbrochen, sodass man mehrmals am Tag auf das Büro muss und einen neuen Code anzufordern.

Ich empfehle diese Klinik definitiv nicht weiter, denn die Oberärztin hat mit mir Visite gemacht und dort wusste sie überhaupt nichts von mir und ich musste alles neu erzählen, was die 45 Minuten ausgefüllt hat und die nächste Visite zum Medikamente umstellen wäre in drei Wochen gewesen. Ich wäre 6 Wochen in der Tagesklinik gewesen, allerdings habe ich es von mir selbst abgebrochen, weil es einfach keinen Sinn mehr gemacht hat.


 

Montag, 31. Juli 2023

Uniklinikum Freiburg - Erwachsenenpsychiatrie - Station 8 - DBT Programm

Uniklinikum Freiburg - Erwachsenenpsychiatrie - Station 8 - DBT Programm

(C) Uniklinikum Freiburg

In der Erwachsenenpsychiatrie der Uniklinik in Freiburg gibt es mehrere Stationen:

Station 1: Akut-Aufnahmestation
Station 2: Akut-Aufnahmestation / Schwerpunkt: Psychotische Erkrankungen
Station 3: Sucht (Entzug)
Station 4: Gerontopsychiatrisch-psychotherapeutische Station / Schwerpunkt: Affektive und kognitive Erkrankungen im höheren Lebensalter
Station 5: Affektive Erkrankungen
Station 6: Zwangserkrankungen
Station 7: Wahlleistungsstation
Station 8:  Schwerpunkt: Krisenintervention und Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Einen Beitrag zur Station 8 gab es bereits, jedoch wurde die Einsenderin damals im Kriseninterventionsprogramm behandelt und nicht im DBT-Programm, daher erfolgt heute ein erneuter Post zur Station mit dem Schwerpunkt auf das DBT-Programm.

Station 8 wird offen geführt, es gibt 14 Betten in Doppelzimmern. Es werden ausschließlich Frauen aufgenommen. 7 Plätze auf der Station sind für das DBT-Programm reserviert, wo Patientinnen mit einer Emotional-Instabilen Persönlichkeitsstörung sowie ggf. Begleiterkrankungen behandelt werden, die anderen 7 Plätze stehen für eine offene Krisenintervention zur Verfügung, dort werden Patientinnen mit verschiedenen Krankheitsbildern behandelt wie z.B Affektive Störungen, ADHS, akute Belastungsreaktionen.

Das DBT Programm geht 12 Wochen und ist aufgeteilt in 3 Phasen. Für jede Phase stehen so ca. 4 Wochen an. Dies kann aber individuelle angepasst werden.

Stufe 1: Stabilisierung, sowie Skillsketten erstellen, Umgang mit hoher Anspannung, VA schreiben usw.
Stufe 2: Umgang mit Gefühlen, Glaubenssätze bearbeiten
Stufe 3: Transfer in den Alltag.

Bei Aufnahme wird mit jedem Patienten ein Therapievertrag erstellt und unterschrieben. Man muss einen Lebensvertrag unterschreiben, sprich versichern für die Zeit der Behandlung keine suizidalen und parasuizidalen Handlungen durchzuführen.

Die Therapien richtet sich danach in welcher Stufe man sich gerade befindet:

Therapien in Stufe 1: Visite (täglich), 2x wöchentlich 50 Min. Einzeltherapie, 2x w. Bewegungsgruppe, Achtsamkeitsgruppe, 5-Sinnes-Gruppe, 1x w. 50 Min. Körpertherapie-Einzel, 1x 50 Min. Pflege-Einzel, Fitness, Psychoedukation, Berufsgruppen, eine tägliche Abendrunde

Ab der Stufe 2 kommt noch die 2x wöchentlich stattfindene Skillsgruppe dazu sowie eine Körper-Skillsgruppe.

Zusätzlich kann man individuell noch Termine beim Sozialdienst bekommen, eine Ernährungsberatung bei Bedarf.

Bei den Mahlzeiten besteht Anwesenheitspflicht.

Jegliche Spitzen Gegenstände müssen bei der Aufnahme abgegeben werden.

Jeder hat ein individuell geregelten Ausgang. In der Regel verbringt man jedes zweite Wochenende zur Belastungserprobung Zuhause, ab Stufe 3 jedes Wochenende. Sein Handy darf man durchgängig haben und außerhalb der Therapien benutzen.

Die Einsenderin schreibt:

Pro:
-Super kompetentes Personal
-Personal ist authentisch und Wertschätzend egal mit was man kommt
-nur Frauen
-Küche zum Backen usw.
-schnelle und gute Diagnostische abklärenung
-Sogar Oberärztin ist cool
-gute Vernetzung im Team
-Körpertherapie
-oft junge Menschen auf der Station
-man bekommt ein Skills Manual
-können gut mit Krisen umgehen

Kontra:
- Gemeinschatsbad
 -schauen alle 1,5 h rein nachts (überschläft man nach einer Zeit)
-5-Sinnes-Gruppe
- es fällt häufiger was aus
-manchmal zu wenig zu tun


(C) Einsenderin

Montag, 22. Mai 2023

Sonnenberg Klinik in Stuttgart - Gruppe Junge Erwachsene

 Sonnenberg Klinik in Stuttgart - Gruppe Junge Erwachsene

(C) Sonnenberg Klinik

Die Sonnenberg Klinik in Stuttgart ist eine psychosomatische Klinik und behandelt Erwachsene ab 18 Jahren. Die Klinik arbeitet nicht mit Stationen sondern in Behandlungsteams, manche Teams sind geordnet nach Alter, manche nach Krankheitsbildern. Die Abteilung für Essstörungen sowie die Gruppe für Spätadoleszenz und junge Erwachsene (18-25 Jahre) haben wir euch bereits vorgestellt. Heute geht es um die Gruppe der jungen Erwachsenen, wo Patienten von etwa 25-30 Jahren behandelt werden. Im Aufnahmegespräch vor Aufnahme bespricht man gemeinsam mit dem Team welche Gruppe für einen als bestes passt.

Aufgenommen werden kann mit Krankheitsbildern wie Depressionen, Angststörungen Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Dissoziative Störungen, Somatoforme Störungen oder chronischen Schmerzstörungen. Ausschlusskriterien sind Suchterkrankungen, akute Suizidalität, psychotische Symptome, gleichzeitiges Vorliegen schwerer somatischer Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit.

Wenn man aufgenommen wird kommt man zunächst in ein Doppelzimmer, kann aber etwa nach 2-3 Wochen in ein Einzelzimmer wechseln. In den Zimmern gibt es eine kleine Badecke mit einem Waschbecken und einer Dusche und manche haben auch eine Toilette im Zimmer, aber das ist nicht in jedem Zimmer so.

Bei der Aufnahme kriegt man einen Paten aus seiner Gruppe und die Person zeigt einem dann alles wichtige und kann im besten Fall auch deine Fragen beantworten.

Morgens und Abends gibt es Essen in Büffetform, mittags kann man sich zwischen drei Mahlzeiten entscheiden, es gibt meistens zwei normale Essen und ein vegetarisches, komplett vegane Ernährung ist etwas schwierig.

Therapien: Psychodynamisch orientierte Einzeltherapie (1x 50 Min.), Psychodynamisch orientierte Gruppentherapie (4x 100 Min.),  Konzentrative Körper- und Bewegungstherapie (2x 100 Min.), Musiktherapie (2x 90 Min.), Sporttherapie (1x 60 Min.)

Die Therapien sind von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Alle Therapien abseits der Einzeltherapie finden im Behandlungsteam statt, auch die wöchentliche Visite ist mit den anderen Patientinnen im Team gemeinsam. Nur einmal im Monat gibt es eine Zimmervisite und da ist man dann alleine mit seinem Behandlerteam im Zimmer. Es gibt auch noch freiwillige Angebote, wie z.B Bogenschießen, Yoga und Pilates, offene Gestaltung etc.
Man kann auch vom Arzt individuelle Physio- oder Physikalische Therapiemaßnahmen verordnet bekommen wie z.B Sauna oder Aromabäder.

Außerdem muss man morgens, eventuell mittags und abends wenn man da auch Medikamente einnehmen muss und Nachts zum Kontakten gehen. Morgens und Mittags ist es bei der Bezugspflege und Abends/Nachts ist es bei einer Pflegezentrale, es gibt mehrere Zimmer davon.

Die Einsenderin sagt, Therapieplan ist jetzt nicht voll gepackt mit Therapien, was aber auch gut ist, weil Therapie kann sehr anstrengend sein, vorallem KBT.

Man darf sein Handy dauerhaft haben in der Klinik, es ist nur verboten das man in der Klinik Videoaufnahmen oder ähnliches macht und es sind andere Patienten oder Mitarbeiter darauf klar zu erkennen. In manchen Zimmern hat man auch gratis WLAN wenn in der Nähe ein Router ist, ansonsten gibt es in der Klinik aber auch bestimmte Plätze bei denen man gratis WLAN hat.

Es gibt drei Waschmaschinen und zwei Trockner dort, kostet aber beides 1€. Aber man kann es natürlich auch aufhängen, gibt entweder im Zimmer Wäscheständer oder in der Waschküche.

Die Einsenderin schreibt:

Ich war 2 1/2 Monate dort und mir hat der Aufenthalt in gewissen Dingen auch ziemlich geholfen, die Gruppentherapie hat mir unter anderem geholfen das meine Sozialphobie etwas besser geworden ist und das ich auch mal meine Meinung sagen sollte wenn mich was stört. Ich fand es auch echt gut das man ein Einzelzimmer bekommen hat, so konnte man sich auch mal zurück ziehen wenn man wirklich Ruhe gebraucht hat und alleine sein wollte. Und das Essen dort war einfach toll, ohne zu übertreiben, aber für mich persönlich war es vom Essen wirklich die beste Klinik in der ich war. Es wird auch alles selbst gekocht dort und bei Feiertagen gibt es auch nochmal besondere Buffets, ich war über Weihnachten und Silvester dort.Es lief aber nicht alles immer gut dort, zB wegen meinen Selbstverletzungen, es wurde oft nicht richtig ernstgenommen, das in meinem Fall irgwas im Arm nicht stimmt. Es wurde immer gesagt das die Schmerzen nur psychosomatisch sind, was sie aber nicht waren bzw sind. In dem Punkt Selbstverletzung muss ich auch ehrlich sagen das die Klinik nicht ganz so gut weiter empfehlen würde. Es kommt aber auch drauf an wie „schlimm“ die Verletzungen sind. Jede Art von Selbstverletzung ist schlimm!! Aber bei eher oberflächlichen Verletzungen ist die Klinik wahrscheinlich besser geeignet. Sie kümmern sich schon um die Wunden, aber ich persönlich hab mich nicht so gut aufgehoben gefühlt mit meinen Verletzungen. Aber ich kann die Klinik an sich trotzdem weiter empfehlen, sie geben ihr bestes um einem weiterzuhelfen. Und ich konnte ja auch einige gute Sachen mitnehmen, auch wenn ich eine schlechte Erfahrung gemacht hab. Deswegen ist nicht gleich die ganze Klinik schlecht. Und in der Nähe der Klinik wohnt auch eine Familie mit Katzen, die Katzen kommen manchmal zu Besuch vorbei. Die Klinik an sich hat auch einen schönen Standort, es liegt direkt an einem Waldgebiet und es ist ziemlich ruhig dort. Degerloch ist ungefähr eine halbe Stunde zu Fuß entfernt und dort kann man auch mal bei DM einkaufen gehen wenn einem das Shampoo oder so ausgeht.






(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 15. Mai 2023

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Böblingen

 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Böblingen

Versorgungsgebiet: Enzkreis, westlicher Teil Ludwigsburg-West, Pforzheim, Calw, Böblingen (ohne Böblingen-Süd und Sindelfingen)

(C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

In der KJP Böblingen gibt es zwei Stationen:

Kinderstation (ca. 4-14 Jahre, 13 Betten)
Jugendstation (ca. 14-18 Jahre, 14 Betten)

Beide Stationen werden offen geführt, können aber bei Bedarf wenn sich Patienten mit akuter Eigen- und/oder Fremdgefährdung auf Station befinden auch geschlossen geführt werden.

Es gibt Doppelzimmer, sowie wenige Einzelzimmer, in die Einzelzimmer kommen überwiegend die Krisenpatienten. Auf beiden Stationen gibt es jeweils ein Isozimmer/Krisenzimmer.

Behandelt werden jegliche Krankheitsbilder des Kindes- und Jugendalters wie z.B Essstörungen, PTBS, ADHS, Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, Depressionen oder Angststörungen.

Wenn man als Kriseninterventionspatient in einem Notfall auf Station kommt hat man zunächst 48 Stunden "Zimmerzeit", wo man sein Zimmer nicht verlassen darf und keinen Kontakt zu Mitpatienten haben darf um zur Ruhe zu kommen.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapien wie z.B SKT oder START-Gruppe (Emotionsregulationsgruppe), Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie

Es gibt eine Klinikschule.

Wenn man als Krisenpatient da ist bekommt man kein Handy, als Therapiepatient hat man eine Art Stufenplan und kann sich mehr und mehr Handyzeit erarbeiten. Wenn man noch kein Handy hat hat man die Möglichkeit 2x am Tag für 10 Minuten über das Stationstelefon zu telefonieren.

Beurlaubungen wie z.B am Wochenende sind möglich, das wird aber alles individuell entschieden.

Die Einsenderin schreibt:

Diese Klinik ist für mich persönlich eine der schlimmsten Kliniken in den ich je war, ich hatte das Gefühl man wird behandelt als wäre man Dreck und als Interesse es die nicht wirklich wenn es dir scheiße geht. Es wurde viel mit Fixierungen gearbeitet, schon bei Kleinigkeiten kam man in die Fixierung, anschließend ins Isozimmer und dort wird wenig bis gar nicht nach einem geschaut, trotz Durchgangsfenster. Wenn ich Hilfe gebraucht habe wurde ich nicht beachtet und es hieß nur "ja stell dich nicht so an oder du musst auch immer ein Drama machen", dann bekommt man Medikamente wie Tavor oder was anderes beruhigendes und wenn ich Redebedarf hatte war keiner da. Man ist in dieser Klinik völlig auf sich allein gestellt du gehst gefühlt rein mit Depressionen und kommst mit einem Trauma wieder raus, man wusste nie wie lange du noch da bleiben musste und einem wird nichts gesagt und man bekam auch keine Antworten auf deine Fragen
Wenn man ein Gespräch mit der Chefärztin will, dann muss man erstmal Tage lang warten bis sie dann kommt dann ist sie 5 min im Zimmer bekommt einen Anruf und sagt dir ja sie kommt in 10 min wieder am Ende siehst du sie 3 Tage später wieder. Würde niemandem empfehlen in diese Klinik zu gehen.

(C) Einsenderin

(C) Einsenderin

C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

(C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

C) Foto: Calw Klinikum Nordschwarzwald

(C) Foto: Rubner Objektbau