Posts mit dem Label Hamburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hamburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 29. April 2024

Schön Klinik Hamburg-Eilbek - Station 6D

 Schön Klinik Hamburg-Eilbek - Psychosomatik -  Station 6D 

(C) SK Eilbek

Die Schön Klinik Hamburg-Eilbek ist eine somatische, psychiatrische und psychosomatische Klinik und behandelt Patienten ab 18 Jahren. In diesem Beitrag wird es um die Station 6D gehen.

Aufgenommen auf dieser Station werden Patient*innen im jungen Erwachsenenalter von 18 Jahren bis ca. 27 Jahren. Es werden sowohl Kassen- als auch Privatpatienten behandelt. Es ist ein Altbau mit teilweiser Renovierung.

Die Station 6D knüpft noch an die Station 6C an, welche sich auf dem gleichen Stockwerk befindet und auf welcher Patient*innen der Allgemeinpsychosomatik behandelt werden. Die Zimmer für Patient*innen der Station 6D werden auch auf der Station 6C vergeben. Dadurch ergeben sich mehr freie Plätze. Beide Stationen sind aber genau nebenan. Es gibt hauptsächlich Doppelzimmer und einige Einzelzimmer. Letztere werden häufig für mobilitätseingeschränkte Patient*innen verwendet, im Einzelfall ist das Belegen eines Einzelzimmers auch aus anderen Gründen möglich, wie es auch bei der Einsenderin der Fall war.

Auf der Station 6D gibt es vier Teams:
Team D1A: Patient*innen mit Essstörung
Team D2A: Patient*innen mit Depressionen und Angsterkrankungen
Team D1B: Patient*innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und Essstörung
Team D2B: Patient*innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Einsenderin wurde im Team D1B für ca. 11½ Wochen behandelt.

Wenn man mit einer Essstörung dort ist wird mit einem 3 Phasen Konzept gearbeitet.

Stufe 1: Essbegleitung beim Mittagessen mit Portionstraining. Mit dabei ist immer die Ernährungstherapeutin selbst, eine Pflegekraft, die Stationsärztin oder ein Psychotherapeut, allerdings nur von Dienstag bis Freitag. Frühstück und Abendessen findet gemeinsam mit der Gruppe in einem kleinen Essensraum statt.

Stufe 2: Keine Essbegleitung und Portionstraining mehr. Frühstück darf alleine auf dem Zimmer eingenommen werden. Abendessen findet gemeinsam mit der Gruppe in einem kleinen Essensraum statt. Man darf sich eigene Aufstriche, Beläge etc. kaufen. Zusätzlich kommt die Lehrküche, das wöchentliche Abendessen in einem Restaurant mit der Gruppe (DinersClub) und einem wöchentlichen Kaffe- und Kuchen Trinken in einem Café mit der Gruppe hinzu (Kaffeeklatsch).

Stufe 3: Keine Essbegleitung und Portionstraining mehr. Frühstück und Abendessen darf alleine auf dem Zimmer eingenommen werden. Lehrküche, DinersClub und Kaffeeklatsch ist nach wie vor Teil der Therapie.

Das Essen in der Klinik selbst wird in einem Buffetwagen serviert. Light-Produkte o.ä sind verboten zu kaufen. Zusätzlich muss täglich ein Essprotokoll geschrieben werden, ebenso nach dem DinersClub, dem Kaffeeklatsch und nach der Lehrküche (Reflexionsbogen). Bei zu niedrigen Gewicht wird ein Gewichtsvertrag geschlossen.

Im D1B-Team werden folgende Therapien fest angeboten: Einzeltherapie (1× 50 min. die Woche oder 2× 25 min.), Skillsgruppe 1 und 2, Basisgruppe, Morgenrunde (inkl. Wochenzielen), Achtsame Bewegungstherapie, Physiotherapie, SKT, Sozialtherapiegruppe, PMR, Basisernährungsgruppe, Lehrküche, Ernährungsberatung (ca 1x 30 MIn. die Woche), Körperskillsgruppe (1× pro Aufenthalt)

Außerdem hat man mindestens 1× Woche ein Bezugspflegegespräch (ca. 30 Minuten). Für die achtsame Bewegungstherapie findet ein Vorgespräch statt, um der Sporttherapeutin erste Informationen über sich selbst zu geben und um zu erfahren, wie die achtsame Bewegungstherapie abläuft. Die Visite findet wöchentlich am Donnerstag statt. Ebenso das wöchentliche Wiegen.

Es ist auch die Verordnung von individuellen Therapien möglich wie Maskengruppe, Kunsttherapie (offenes Atelier), Depressionsbewältigungsgruppe, Yoga, Körpererfahrungsgruppe und es gibt die Möglichkeit Gespräche beim Sozialdienst wahrzunehmen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit nach vorheriger ärztlicher Absprache einen Kraft- und Trainingsraum zu nutzen.

Das DBT-Programm läuft dort in folgendem Konzept:

Es gibt eine Skills 1 (Stresstoleranz) und Skills 2 Gruppe (Emotionsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten). Sobald man die Module der Skills 1 Gruppe abgeschlossen hat, stellt man in der nächsten Visite ein Plakat vor. Danach ist man in der Skills 2 Gruppe.

Selbstverletzungen werden dort geduldet, da es zum Krankheitsbild gehört. Allerdings muss natürlich eine Verhaltensanalyse geschrieben werden und man bekommt ein 2-Stunden-Timeout. Ist aber natürlich nicht gerne gesehen und umso länger man in der DBT-Therapie ist, umso weniger SVV wird erwartet.
Ist das nicht der Fall, könnte das als Problemverhalten/therapieschädigendes Verhalten angesehen werden und man wird darauf aufmerksam gemacht das Erlernte anzuwenden.

Der Konsum von Alkohol, Drogen o.ä. ist, mit Ausnahme von Zigaretten, strengstens untersagt. Bei geringsten Delikten diesbezüglich wird man rausgeworfen.

Nach dem DBT-Programm gibt es auch die Möglichkeit einer teilststionären Weiterbehandlung in einer Tagesklinik. (je nach Wohnort)

Es gibt Waschmaschinen (eine Wäsche 2€), Trockner (kostenlos) und Wäscheständer. Letztere sind aber heiß begehrt 😉

Die Einsenderin schreibt:

Pro:
- Super nettes und größtenteils wirklich kompetentes Personal
- Lage (direkt an einem Park mit angrenzender S-Bahn Station)
- Man bekommt "Laufzettel", um in den ersten Tagen überall richtig zu sein
- Sehr toll umgesetztes DBT-Konzept, vor allem die Skills 2 Gruppe kann ich wirklich empfehlen
- Bei Bedarf werden auch umfangreiche körperliche Untersuchungen durchgeführt (z. B. Knochendichtemessungen, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung)
- Die Diary-Card jeden Tag zu schreiben war für mich sehr wertvoll und gut für die Reflexion

Kontra:
- Essen ist dort leider echt nicht das Beste
- Einzelne Mitpatient*innen legten zu meiner Zeit dysfunktionales Verhalten an den Tag, welches andere mit schädigte
- Zimmer dort könnten sauberer sein
- Der Pflegestützpunkt dort hat "Öffnungszeiten ". Zwar kann man in dringenden Angelegenheiten natürlich immer klopfen, aber es gibt einen das Gefühl immer erst abwägen zu müssen ob das Anliegen wichtig genug ist.
- Station etwas heruntergekommen, man merkt dass sie ihre besten Zeiten hinter sich hat


Trotz einiger Nachteile kann ich das DBT-Programm dort empfehlen, wenn man bereit ist, etwas an sich zu ändern. Mir hat es sehr geholfen.
(Alle Informationen und Angaben ohne Gewähr.)

 
 




(C) Fotos: Einsenderin



 

Montag, 11. September 2023

Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg - Erwachsenenpsychiatrie - Station 160B

Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg - Erwachsenenpsychiatrie - Station 160B

Versorgungsgebiet: Bezirk Harburg
 
(C) Foto: Asklepios

 Im Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg gibt es verschiedene psychiatrische Stationen u.a zwei geschlossene Station, zwei Stationen zur Depressionsbehandlung, eine Station für Abhängigkeitserkrankungen, eine Krisenstation für Patienten mit Regulations- und Persönlichkeitsstörung (160A), eine Bipolar-/Psychosenstation, eine Mutter-Kind Station sowie eine Station für junge Erwachsene (160B). Außerdem gibt es verschiedene tagesklinische Angebote und das Angebot einer Stationsäquivalenten Behandlung (StäB).

Die Einsenderin wurde auf der Station 160B für junge Erwachsene behandelt.

Aufgenommen werden Patient:innen im Alter von ca. 18-35 Jahren mit z.B Depressionen, Traumafolgestörungen, Ängsten, Persönlichkeitsstörungen (insbesondere emotional-instabilen), Selbstverletzendem Verhalten. Nicht aufgenommen werden Patienten mit psychotischen Symptomen, Bipolaren Störungen, Abhängigkeitserkrankungen, akuter Suizidalität sowie antisozialer Persönlichkeitsstörung.
Es gibt 20 Behandlungsplätze. 

Es gibt Doppelzimmer sowie zwei Einzelzimmer (diese bekommen Privatversicherte Patienten oder Patienten mit einer medizinischen Notwendigkeit für ein Einzelzimmer), die Station liegt im Erdgeschoss und hat einen eigenen Garten. Im Flur vor der Station gibt es einen Kiosk, Zigarettenautomat und Sitzgelegenheiten. Auf Station gibt es ein Wohn/Esszimmer mit Küchenbereich. Außerdem einen Kreativraum mit vielen Materialien.Im anderen Haus gibt es einen Sportraum, für den man sich 2x in der Woche eintragen kann.

Mittagessen kann man über die Klinik bestellen, Frühstück und Abendessen organisieren die Patienten sich überwiegend selber (es gibt in der Nähe verschiedene Einkaufsmöglichkeiten), auf Station werden aber Brötchen und Aufschnitt zur Verfügung gestellt. Während Corona wurden die Mahlzeiten auf den Zimmern eingenommen, mittlerweile ist aber ein gemeinsames einnehmen der Mahlzeiten erwünscht.
Vegetarische oder vegane Ernährung ist kein Problem. Genauso wie glutenfreie oder ähnliches.

Der Therapieplan wird inviduell zusammen gestellt. Die Station arbeitet verhaltenstherapeutisch ausgerichtet mit Elementen der DBT.

Therapien: Einzeltherapie, Yogagruppe, Ressourcengruppe, Kunsttherapie, Ergotherapie, Skillstraining, Arbeitstherapie, Männergruppe, Frauengruppe, SKT, Gesprächsgruppe, Bewegungstherapie

Für Patienten mit einer Traumafolgestörung wird Traumatherapie (EMDR, Prolonged Exposure) angeboten. Unterstützend kann man sich für eine Online Therapie (Mind District) anmelden.

Die Station arbeitet mit einem Punkte-System. Punkte gibt es für Fehlverhalten, zu spät kommen zu Therapien oder Handynutzung in Gemeinschaftsräumen.

Die stationäre Behandlung dauert i.d.R. 8-10 Wochen. Vor Aufnahme wird ein Vorgespräch geführt, wo Therapieziele besprochen werden und geguckt wird ob das Konzept der Station geeignet ist.

Am Wochenende kann man tagsüber nach Hause, kurz vor der Entlassung auch über Nacht. Sein Handy darf man durchgängig haben, nur während der Therapien muss es ausgeschaltet sein und darf nicht im Gemeinschaftsraum benutzt werden. Es gibt auf Station WLAN, was allerdings nicht in alle Zimmer reicht.

Die Einsenderin schreibt:

Ich selbst wurde wegen Depressionen behandelt und kann die Station nur bedingt empfehlen. Positiv ist auf jeden Fall die geringe Wartezeit. Allerdings fand ich die Kommunikation auf Station (unter dem Team/mit den Patient:innen) etwas schwierig.





(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 3. Juli 2023

Asklepios Westklinikum Hamburg - Psychosomatik - Station 7

 Asklepios Westklinikum Hamburg - Psychosomatik - Station 7

(C) Einsenderin

In der Psychosomatik vom Asklepios Westklinikum in Hamburg gibt es 3 Stationen:


Station 7: Junge Erwachsene bis 30 Jahre sowie Essstörungen
Station 16: Chronische Schmerzerkrankungen, somatoforme Störungen und Depressionen
Station 17: Ängste, Depressionen, Krankheitsverarbeitung

Die Einsenderin wurde auf Station 7 behandelt. Station 7 liegt abseits der anderen psychosomatischen Stationen in einem Gebäude, wo ansonsten somatische Stationen untergrbacht sind. Die Station ist aufgeteilt in den Essstörungsbereich (es wird sowohl Anorexie, Bulimie als auch Binge-Eating/Adipositas und Mischformen behandelt) sowie die allgemeine Gruppe, in der allgemeinen Gruppen sind die Patienten alle zwischen ca. 18-30 Jahren, im Essstörungsbereich gibt es manchmal Ausnahmen und auch ältere Patienten werden aufgenommen, da es keine andere Station innerhalb der Klinik gibt die Essstörungen behandelt. Im allgemeinen Bereich werden verschiedenste psychosomatische Krankheitsbilder behandelt wie Angststörungen, Panikstörungen, Depressionen, chronische Schmerzen, Somatisierungsstörungen, funktionelle Störungen, körperliche Erkrankungen mit seelischen Begleitfaktoren sowie Adoleszenzkrisen.

Es gibt 3-4 Einzelzimmer, ansonsten Doppelzimmer, alle Zimmer haben ein eigenes Bad. Einzelzimmer werden meist nur vergeben an Privatpatienten, manchmal gibt es Ausnahmen z.B für Patienten, die eine Sonde haben oder wenn es von der Geschlechterverteilung anders gerade nicht aufgeht. Es gibt einen Aufenthaltsraum mit Billard-Tisch, ein Wohnzimmer mit Fernseher, eine Küche (wo man auch selber kochen kann wenn man möchte), einen seperater Essraum für die Essstörungspatienten (E-Patienten), die A-Patienten haben Tische zum Essen im Flur.

Zum Essstörungskonzept: Alle Essstörungspatienten werden 2x wöchentlich gewogen, bei einem BMI<14 3x wöchentlich. Bei der Aufnahme wird mit jedem Patienten ein Gewichtsvertrag geschlossen: bei Untergewicht verpflichtet man sich jede Woche mind. 500g die Woche zuzunehmen (bei einem BMI<14 gibt es Sonderregeln) bis zu einem Zielgewicht von BMI 18,5 + 2 kg, im Normalgewicht verpflichtet man sich sein Gewicht +/- 2kg zu halten sowie nicht unter einen BMI von 18,5 zu rutschen, ab einem BMI von über 25 sprich Übergewicht ist es das Ziel jede Woche mindestens 500 g abzunehmen bis zu einem Zielgewicht von BMI 25 - 2 kg.
Bei einem sehr niedrigen Gewicht und/oder schlechtem körperlichen Zustand wird mit Sonden gearbeitet, dafür gibt es Sonderregeln. Teilweise stellt die Station als Voraussetzung zur Aufnahme, dass ein Stabilisierungsaufenthalt in der Somatik voraus geht.
Es gibt 5 feste Mahlzeiten (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten), sowie eine freiwillige Spätmahlzeit, die Hauptmahlzeiten dauern jeweils 30 Minuten, die Zwischenmahlzeiten je 25 Minuten, es ist Pflicht zu erscheinen und die volle Zeit am Tisch sitzen zu bleiben, Handys etc. sind während der Mahlzeiten verboten. Manchmal werden einige Mahlzeiten auch durch die Pflege begleitet (meistens eher das Mittagessen und die Zwischenmahlzeiten), das ist aber sehr individuell, je nach dem wie gut die Pflege besetzt ist. Es gibt keinen festen Essplan, jeder Patient bestellt seine Mahlzeiten jeweils am Wochenende für die ganze Woche vor und kann frei wählen was er haben möchte (wie viele Brötchen, Brot, Obst, Gemüse, Aufstriche etc.), mittags gibt es die Auswahl zwischen 3 Gerichten, welche aber selber (unter Aufsicht) geschöpft werden (Ausnahmen bei BMI<14). Man führt ein Ess- und Trinktagebuch, wo alle Mahlzeiten notiert werden inklusive Gefühle und Gedanken, die einen dabei begleitet haben. Dieses Tagebuch soll einmal die Woche mit der Pflege besprochen werden, wo dann geguckt wird wo man z.B sein Essen erhöhen könnte oder was man verbessern könnte (je nach Zunahme). Bei mangelnder Gewichtszunahme und/oder schlechtem körperlichen Zustand kann man festes Fortimel als Zwischenmahlzeit bekommen. Als Essstörungspatient darf man im Gegensatz zu den A-Patienten keine eigenen Lebensmittel mitbringen und auch außerhalb nichts Essen, einmal die Woche machen die Essstörungspatienten aber einen gemeinsamen Ausflug in die Klinik-Cafeteria, wo ein Snack für die Zwischenmahlzeit gekauft werden darf wie z.B eine Brezel, Franzbrötchen, Croissant, Eis, Kuchen, Mufffn etc. (auf Kosten der Klinik) und man hat die Möglichkeit sich etwas aus der Naschkiste der Station (z.B ein Schokoriegel) zur Zwischenmahlzeit zu holen.
Eine vegetarische Ernährung ist erlaubt, aber keine vegane. Bis zu einem BMI von 15 ist Sport komplett verboten, ab einem BMI von 15 kann der Arzt Sportanwendungen verordnen oder physikalische Anwendungen wie z.B Massagen oder Physiotherapie, das wird individuell entschieden. Nach dem Mittagessen gibt es für alle Patienten im Unter- und Normalgewicht eine Nachruhe von 30 Min. (man geht zusammen in einen Raum und kann dort entspannen, Musik hören, Lesen etc.), für Patienten im Übergewicht gibt es einen gemeinsamen 30 minütigen Spaziergang.

Alle Patienten werden in 3 Gruppen eingeteilt, durchmischt mit A und E Patienten (Blau, Gelb, Orange), nach diesen Gruppen richten sich die Gruppentherapien, jede Gruppe hat 3x wöchentlich Gesprächsgruppentherapie gemeinsam sowie je nach Gruppe entweder Kunsttherapie oder Tanz- und Bewegungstherapie (auch 3-4x die Woche). Es sind ca. 7-8 Patienten in einer Gruppe. Jeder Patient hat also fest 3x wöchentlich Gesprächsgruppentherapie, 3-4x wöchentlich Fachtherapie sowie 1x wöchentlich 50 Min. Einzeltherapie. Die Einzel- und Gruppentherapien sind meistens tiefenpsychologisch orientiert. Die Essstörungspatienten haben zusätzlich noch eine feste Ernährungsgruppe (dort wird manchmal was theoretisches gemacht, manchmal zusammen gekocht/gebacken) sowie eine Symptomzentrierte Gruppe, wo man über die Symptome und Probleme der Essstörung sprechen kann. (Vor Corona gab es auch noch eine Kochgruppe/Lehrküche, die Einsenderin weiß nicht genau ob es diese inzwischen wieder gibt).  Alle anderen Therapien werden individuell verteilt. Es gibt z.B verschiedene Sportangebote, Entspannung, Skills-Training sowie Reittherapie (für je 3-4 Patienten, meistens eher aus dem A-Bereich). Einmal wöchentlich ist eine Oberarztvisite, einmal wöchentlich eine Stationskonferenz, wo alle Patienten zusammen kommen, Dienste verteilt werden, Probleme im Zusammenleben angesprochen werden können etc.

Für alle Patienten gibt es innerhalb der ersten Woche eine Art Sperre nach Außen, man darf kein Besuch bekommen, das Klinikgelände nicht verlassen und hat eingeschränkten Ausgang. Anschließend können die A-Patienten außerhalb der Therapien jederzeit in den Ausgang und gehen am Wochenende i.d.R auch in die Belastungserprobung für 1 Nacht oder in die Tagesbeurlaubung.
Bei Essstörungspatienten wird mit einem Stufenplan gearbeitet nach dem sich der Ausgang richtet. Bis zu einem BMI von 15 darf z.B das Klinikgelände nicht verlassen werden, ab einem BMI von 15 darf 1 Stunde Ausgang genommen werden, wo auch das Klinikgelände verlassen werden darf. (der genaue Stufenplan darf aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht werden). Bei Patienten mit Bulimie und Normalgewicht gibt es einen seperaten Stufenplan, wo es nicht nach Gewicht geht, sondern der Ausgang unabhängig vom Gewicht langsam gesteigert wird je nach Woche. Beurlaubungen am Wochenende werden bei E-Patienten individuell entschieden.

Sein Handy darf man durchgängig haben, es gibt kostenloses WLAN.

Die Aufenthaltsdauert ist sehr unterschiedlich, durchschnittlich etwa 6-8 Wochen, während die Einsenderin dort war war im A-Bereich die längste Patientin 13 Wochen dort, im Essstörungsbereich 5 Monate. Es wird eng mit der Tagesklinik koorperiert, die ebenfalls ein Angebote für junge Erwachsene und Essstörungen hat sowie mit Intervallbehandlungen gearbeitet. Auch Essstörungspatienten werden oft noch vor Erreichen des Normal oder Zielgewichts entlassen.

Die Wartezeiten sind relativ individuell, gerade aber im Essstörungsbereich oft nur bei etwa 2-6 Wochen (nach Vorgespräch).

Pro:
- tiefenpsychologischer Ansatz, gerade bei Essstörungen geht es sehr um das dahinter
- es werden Essstörungen bei jedem Gewicht ernst genommen und es ist auch meistens ganz durchmischt auf Station von den Essstörungsformen her
- einige von der Pflege sowie von den Therapeuten
- alle Patienten sind in einem ähnlichen Alter
- die Klinik liegt schön umgeben von Wald und ist trotzdem gut zu erreichen
- durch die Einteilung in die Therapie-Gruppen kann auch in den Gruppentherapien intensiv an individuellen Themen gearbeitet werden
- relativ gut gefüllter Therapieplan
- die Fachtherapeuten
- da das Essstörungskonzept relativ frei ist und wenn man nicht zunimmt oder nicht mitmacht relativ schnell gehen muss, bringen die meisten Essstörungspatienten Motivation mit wirklich was ändern zu wollen

Kontra:
- einige von der Pflege sowie den Ärzten (gerade auch von den leitenden Menschen)
- das Essen ist wirklich katastrophal und auch die Essensbestellungen funktionieren oft gar nicht
- man merkt, dass Asklepios als Konzern sparen muss wo es nur geht (und einen riesen Unterschied zwischen Privat und Gesetzlichversichert macht, z.B gibt es für gesetzliche Patienten keine Butter, keine Säfte und kein Salat)
- das Essstörungskonzept ist ziemlich alltagsfern (unter Umständen ist man mehrere Monate da ohne je auch nur einmal auswärts oder woanders gegessen zu haben) und allgemein verbesserungswürdig
- Personalmangel
- die Ernährungsberatung
- bei allem komplexeren wie Probleme mit (schwererem) Selbstverletzenden Verhalten, Traumatisierung, Persönlichkeitsstörungen, Dissoziationen, schweren Zwangsstörungen ist die Station schnell überfordert
- es wird nicht respektiert wenn man als Frau sich nicht von einem männlichen Arzt untersuchen lassen möchte
- medizinische Anliegen werden oft aus den Augen verloren und/oder nicht wirklich ernst genommen
- im Entlassbereicht waren einige Fehler, die echt nicht hätten passieren müssen/dürfen





(C) Fotos: Einsenderin

Donnerstag, 2. März 2023

Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek - Station W3

 Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek- Station W3

Versorgungsgebiet: die Hamburger Stadtteile Hamm, Rothenburgsort, Farmsen-Berne, Rahlstedt, Jenfeld, Billstedt, Horn, Billbrook

(C) asklepios

 In der Asklepios Klinik Wandsbek gibt es 6 Stationen:

Station W1: Kriseninterventionsstation (geschlossen)
Station W2: Psychosen
Station W3: Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, qualifizierter Entzug
Station W4: Gerontopsychiatrie
Station W5: Depressionen und Ängste
Station W6: Kriseninterventionsstation (geschlossen)

In diesem Beitrag geht es um die Station W3.

Die Station W3 wird offen geführt. Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren mit allgemeinpsychiatrischen Krankheitsbildern, der Schwerpunkt liegt auf Persönlichkeitsstörungen (insbesondere emotional-instabile), Traumafolgestörungen sowie Suchterkrankungen.
Um auf diese Station aufgenommen zu werden, sollte man anrufen und sich auf die Warteliste setzen lassen oder man kommt als "Notfall" durch die Aufnahme auf die Station.

Es gibt Doppelzimmer mit eigenem Bad. Zudem gibt es ein großes Patientenbad mit Badewanne. Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum mit einem Tischkicker, Spielen/Puzzeln und eine Sofaecke mit einem Fernseher. Auf der gleichen Etagen ist eine weitere Station, beide sind mit einem großen Aufenthaltsraum mit Tischtennisplatte und Fahrstühlen verbunden.

Der Speiseraum ist rund um die Uhr geöffnet und viele nutzen ihn als Aufenthaltsraum, da zu Coronazeiten die Patienten auf den Zimmern essen.

Es gibt die Möglichkeit einer Krisenintervention, Diagnostik und die Planung der Anschlusstherapie auf der Station. Die Klinik koorperiert eng mit der Asklepios Psychiatrie Ochsenzoll, weshalb Patienten zu einer längerfristigen Anschlusstherapie häufig an diese Klinik vermittelt werden, wo es spezialisierte Therapiestationen gibt z.B für Adoleszente, Borderline, Trauma, Sucht, Kombi Persönlichkeitsstörung/Trauma/Sucht etc.. 
Am Anfang des Aufenthalts bekommt man ein Therapieplan, man ist einer Gruppe zugeordnet (gelb, orange, rot). Die passenden Angebote sind dann angekreuzt, man ist an der Teilnahme verpflichtet. Außerdem kann man individuell mit der Ergotherapeutin besprechen ob man auch noch zusätzlich Angebote wahrnehmen kann, da es nicht täglich so viele Angebote gibt.

Die Visite findet einmal in einer Woche statt, in dieser sind alle behandelnden Psychologen, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Pflegekräfte und Stationsärzte vertreten.

Einmal in der Woche hat man ein Gespräch mit einen der Psychologen, bei Bedarf kann man die Pflegekräfte und Ärzte für ein (Krisen)-Gespräch ansprechen.

Je nach Gruppe in der man eingeteilt ist gibt es Gruppen wie Skillsgruppe, Handswerksgruppe, Suchtgruppe, Kognitives Training oder SKT.

Es gibt Medikamentenausgabezeiten, Essenszeiten und Ansprechzeiten für die Pflegekräften, die Aushänge, hängen im Stationsflur. Es gibt keine Regelungen bzgl. Handy. Abgabe, aber es gibt Laptop und Fernsehzeiten.

Außerdem gibt es eine Ausgangsregelung: zwischen 8:00 - 20:00 Uhr hat man in der Woche 2 Stunden Ausgang, man muss sich aber austragen. Außerhalb dieser 2 Stunden, kann man sich auf dem Klinikgelände aufhalten.
Am Wochende gibt es folgende Regel: in der 1. Woche 2 Stunden, ab der 2. Woche 6 Stunden und ab der 3.Woche 12 Stunden pro Tag/ Feiertags.
-> nur in Absprache mit dem Pflegekräften möglich, Patienten im Entzug haben andere Regeln.

Die Einsenderin schreibt:


Die Pflegekräfte gehen professionell im Umgang mit Eigengefährdung um, man kann gut seine Gedanken/Probleme loswerden und kann gut Gespräche führen. Die Pflegekräfte sind spezialisiert auf verschiedene Aromen und Skills die bei Bedarf angeboten werden. Auch die Ergotherapeutin und die Psychologen gehen professionell und menschlich mit einem um, so wie die Pflegekräfte und Stationsärzte. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und konnte Konflikte auch mit den Pflegekräften, zeitnah lösen. Es gibt die Möglichkeit bei Eigen- und Fremdgefährdung auf den geschützten Bereich verlegt zu werden, bei Krisen kann man auch nachts mit dem AVD sprechen.








(C) Fotos: Einsenderin

Montag, 27. Februar 2023

Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek - Stationen W1 und W6

 Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek - Stationen W1 und W6

Versorgungsgebiet: die Hamburger Stadtteile Hamm, Rothenburgsort, Farmsen-Berne, Rahlstedt, Jenfeld, Billstedt, Horn, Billbrook

(C) Einsenderin

In der Asklepios Klinik Wandsbek gibt es 6 Stationen:

Station W1: Kriseninterventionsstation (geschlossen)
Station W2: Psychosen
Station W3: Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, qualifizierter Entzug
Station W4: Gerontopsychiatrie
Station W5: Depressionen und Ängste
Station W6: Kriseninterventionsstation (geschlossen)

In diesem Beitrag geht es um die Stationen W1 und W6.
Beide Stationen sind geschlossen geführte Kriseninterventionseinheiten, wo Patienten in akuten Krisen sowie mit Eigen- und/oder Fremdgefährdenem Verhalten behandelt werden. Es werden auch Patienten mit Unterbringungsbeschluss aufgenommen.
Es gibt Doppel- und Dreibettzimmer, die manchmal aus Kapazitätsgründen auch als Vierbettzimmer genutzt werden, alle Zimmer haben ein eigenes Bad. Beide Stationen haben zwei Überwachungszimmer (eins mit Sichtfenster, eins mit Kamera) und einen Time-Out Raum, auf der W6 gibt es noch ein drittes Überwachungszimmer. Die Station W6 ist noch nicht lange eröffnet und daher schon renoviert im Gegensatz zur W1. Beide Stationen befinden sich im Erdgeschoss und grenzen an einen Innenhof, der für frische Luft oder Rauchen genutzt werden kann.

Man wird morgens vom Pflegepersonal geweckt, es gibt drei feste Mahlzeiten, die man möglichst auch wahrnehmen sollte, da außerhalb dieser die Küche auch geschlossen ist und man keine Möglichkeit zum Essen kann.

Es gibt auf den Stationen keine wirklichen Therapien bzw. einen Therapieplan, es gibt Angebote der Ergotherapie, wie die Morgenrunde, freies Gestalten, Kognitives Training etc. und auch Angebote für Sporteinheiten drinnen oder im Innenhof, aber auch nach Absprache im nahegelehendem Gehölz. Zudem gibt es ein Sozialdienst, bei Gesprächsbedarf sind die Pflegekräfte, Psychologen und Ärzte offen. Außerdem kann man sich beim Pflegepersonal Unterhaltungspiele oder auch Tischtennisschläger für die Tischtennisplatte ausleihen, auch die Sportgeräte im Innenhof dürfen benutzt werden. Die Einsenderin schreibt "Im Allgemeinen gibt es aus eigener Erfahrung eher Langeweile und man sollte sich eine Beschäftigung suchen".

Es darf in Absprache, mit dem Stationspersonal begleitet oder Ausgang ohne Begleitung beantragt werden, es ist aber alles streng geregelt.

Das Handy kann zum aufladen abgegeben werden, ansonsten darf man Handys, Tablets und co. behalten. Bei Verstößen gegen die Stationsregeln kann man ein Ausgabeverbot bekommen, deswegen dürfen keine Fotos/Videos oder ähnliches aufgenommen werden.
Alle Flure, der Aufenthaltsraum/Speiseraum und der Innenhof ist Videoüberwacht, dem Personal entgeht also nichts!

Zur Station W1:

Das Personal ist manchmal sehr provokant und nicht immer freundlich im Kontakt, wenn du mal mehr als eine Sache möchte möchtest sind diese schnell genervt. Außerdem ist die Pflege teils sehr streng und strikt wenn es um Regeln geht.
Zwar ist das Personal was bestimmte Tätigkeiten angeht sehr professionell aber im Allgemeinen habe ich mich da nicht wirklich ernstgenommen und nicht gut aufgehoben gefühlt.

Zur Station W6:

Das Personal ist dort meiner Meinung nach, noch nicht so erfahren, vorsichtiger und manchmal auch freundlicher. 










(C) Fotos: Einsenderin

Donnerstag, 2. Juni 2022

Altonaer Kinderkrankenhaus - Psychosomatische Station für Kinder und Jugendliche

Altonaer Kinderkrankenhaus - Psychosomatische Station für Kinder und Jugendliche
 
(C) i-teg

 m Altonaner Kinderkrankenhaus in Hamburg gibt es eine Psychosomatische Station sowie Tagesklinik für Kinder und Jugendliche. Die Einsenderin wurde auf der Station behandelt.

Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche von ca. 12-18 Jahren mit den verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbildern wie Depressionen, Ängsten, Somatoforme Störungen, chronische Schmerzstörungen, ADHS, Mutismus, Emotionalen Störungen, Dissoziative Bewegungsstörungen sowie psychische Symptome bei chronischen körperlichen Erkrankungen (insbesondere bei Diabetis). Nicht behandelt werden Essstörungen sowie z.B Persönlichkeitsentwicklungsstörungen oder andere Krankheitsbilder die mit starkem selbstverletzendem Verhalten eingehen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf chronischen Schmerzstörungen und psychischen Symptome bei chronischen körperlichen Erkrankungen.

Die Station wird offen geführt. Es gibt Doppelzimmer. Für sein Zimmer kann man wenn man möchte eigene Bettwäsche sowie Deko mitbringen.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, PMR, Ergotherapie, Bewegungs- und Tanztherapie, SKT, Physiotherapie, ggf. Ernährungsberatung

Alle Patienten besuchen die Klinikschule. Bei Patienten die unter einer chronisch körperlichen Erkrankung leiden wird eng mit der Pädiatrie koorperiert.

Sein Handy hat man jeden Tag für 90 Minuten. Am Wochenende geht man in die Beurlaubung (von Samstag um 12.00 Uhr bis Sonntag um 15.00 Uhr ist die Station geschlossen, man muss also nach Hause).

Die Einsenderin schreibt:

Pro: schnelle Aufnahme, man hat viel Ausgang, gute Therapieangebote, gute Diabeteskenntnisse

Meine Erfahrungen mit der KJP sind sehr positiv und der Aufenthalt hat mir wirklich was gebracht.



(C) Fotos des Zimmers: Einsenderin

Freitag, 14. Januar 2022

Asklepios Klinik Ochsenzoll - Hamburg - Station O23


 Asklepios Klinik Ochsenzoll - Hamburg - Station O23

Versorgungsgebiet: Hamburg Wohldorf-Ohlstedt, Duvenstedt, Lemzahl-Mellingvorstedt, Bergstedt, Volksdorf, Sasel, Poppenbüttel, Wellingsbüttel, Hummelsbüttel, Langenhornn Groß-Bortel, Alsterdorf, Ohlsdorf, Winterhude, Barmbek Nord, Bramfeld, Sasel und Volksdorf

(C) Asklepios Klinik Ochsenzoll

In der Asklepios Klinik Ochsenzoll gibt es verschiedene offenen und geschlossenen Stationen für Erwachsene ab 18 Jahren, mit unterschiedlichsten Schwerpunkten wie z.B Borderline-Sucht, Borderline, Trauma oder Angst- und Zwangsstörung. Die Station für Essstörungen (Station O53B) haben wir euch bereits vorgestellt, heute geht es um die Station O23.

Die Station O23 gehört zur Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen und ist eine Behandlungseinheit für junge Erwachsene.

Aufgenommen werden Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren bis zu ca. 30 Jahren mit Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, Adoleszenzkrisen oder/und ADHS. Die Station wird offen geführt. Es gibt einige Einzelzimmer für Patienten mit einer medizinischen Indikation dafür (z.B Transgender), ansonsten Doppelzimmer mit Waschbecken im Zimmer, aber Bad auf dem Flur. Die Station hat einen Sportraum, einen Kreativraum und einen TV-Raum zur Freizeitgestaltung.

Man kann sowohl als tagesklinischer Patient als auch als vollstationärer Patient auf Station.

Die Patienten werden in verschiedene Gruppen eingeteilt (Gelb, Blau, Rot, Grün), danach richtet sich auch der Therapieplan. Für alle gibt es morgens eine Morgenrunde, dann Frühstück um 7:45 und Mittag um 11:45, Abendessen um 17:45.

In allen Gruppen hat man Einzeltherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, Gesprächsgruppe sowie Gruppenzeit (Entspannung). Alle weiteren Gruppentherapien wie z.B Skillsgruppe oder SKT richten sich je nach dem in welcher Gruppe man ist. Es wird sowohl verhaltenstherapeutisch als auch tiefenpsychologisch gearbeitet. Es gibt viele Angebote im physiologischen Bereich, zB Rückengymnastik, Spaziergänge oder therapeutisches Boxen. Es werden verschiedene Arbeitstherapien angeboten.

Man kann jederzeit zum Ausgang auf das Gelände bis 23.00 Uhr, ab 23.00 Uhr darf man nur noch kurz zum Rauchen raus. Innerhalb seines Aufenthalts kann man 3x einen TEV (Therapeutische Expositionsversuch) machen von 15.00 - 19.30 Uhr sowie alle 4 Wochen einen NEV (TEVs über Nacht), bei besonderen Terminen kann man auch einen extra Ausgang beantragen.

Sein Handy / iPad / Laptop etc. darf man durchgängig haben, WLAN ist kostenpflichtig erhältlich.

Die Patienten bleiben ca. 2-8 Wochen auf Station, durchschnittlich etwa 6 Wochen.

Die Einsenderin schreibt:

Ich persönlich kann die Station dann empfehlen, wenn man sich selbst eine Struktur aufbauen kann. Die Pfleger und Therapeuten sind mega! Aber es sind viele große Lücken im Tag, die man selbst lernen muss, zu füllen.


(C) Einsenderin

(C) Video: Einsenderin

Dienstag, 12. Oktober 2021

Asklepios Klinik Ochsenzoll Hamburg - Station O53B - Spezialstation für Essstörungen

 Asklepios Klinik Ochsenzoll Hamburg
- Station O53B - Spezialstation für Essstörungen

(C) Christian Schmidtmann

Die Asklepios Klinik Ochsenzoll verfügt über die verschiedensten offenen und geschlossenen Stationen für Erwachsene ab 18 Jahren, mit unterschiedlichsten Schwerpunkten wie z.B Borderline-Sucht, Borderline, Trauma oder Angst- und Zwangsstörung.

Heute geht es um die Station O53B, die schwerpunktmäßig Essstörungen behandelt.

Aufgenommen werden Erwachsene ab 18 Jahren, behandelt werden alle Formen von Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge-Eating sowie Mischformen) sowie Begleiterkrankungen. Außerdem werden Patienten mit anderen stressbedingten psychischen Erkrankungen aufgenommen wie z.B Depressionen oder Zwänge.
Die Einsenderin schreibt, dass die Station auf junge Erwachsene spezialisiert ist und die Patienten meist um die 20 sind, in der ES Gruppe sind teilweise auch ältere Patienten.

Es gibt Doppelzimmer und wenige Einzelzimmer.

Es gibt keinen Mindest BMI, es wird nicht mit Sonden gearbeitet. Es wird EMU (Essen mit Unterstützung inkl. Vor- und Nachbereitung) angeboten, Stück für Stück kann man mehr Selbstständigkeit erlangen.

Für Essstörungen gibt es ein freieres und ein strengeres Phasenkonzept, je nachdem, wie auch die körperliche Verfassung und die Mitarbeit an der Therapie ist. Im Phasenprogramm ist man recht kontrolliert und bekommt beispielsweise auch die Brote geschmiert und sitzt nach den Mahlzeiten eine Stunde vor dem Stationszimmer.

Jeder kriegt bei Aufnahme einen individuellen Behandlungsplan. Die Station arbeitet verhaltenstherapeutisch orientiert, neben der klassischen VT u.a mit Schematherapie.

Therapieangebote: Einzeltherapie, Co-Gespräche, verschiedene Gruppentherapien (Essstörungsgruppe, Körpertherapiegruppe, Achtsamkeitstraining, Skillsgruppe, Entspannungsgruppe, Emotionsgruppe, SKT), Ernährungsberatung, Kunsttherapie, Musiktherapie

Mit seinem Therapiepass kann man außerdem an verschiedenen freiwilligen Therapien teilnehmen wie z.B Atelier, Ergotherapie oder Feldenkrais.

Außerdem werden in Kleingruppen am Wochenende positive Aktivitäten geplant.

Das Klinikgelände soll in der Behandlungszeit nicht verlassen werden

es gibt aber TEV und NEV, bei denen man für einen Tag oder eine Übernachtung „freigestellt“ wird und sich zu Hause erproben kann.

Positiv: die schnelle Aufnahme, die medizinische Überwachung, das teilweise familiäre Gefühl auf der Station, die Ernährungseinzel

Kontra: die starken Einschränkungen im Phasenprogramm, teilweise der schroffe Umgang des Teams mit den Patienten, der Gebäudekomplex ist sehr alt, die Zimmer sehr karg und in die Jahre gekommen


Freitag, 8. Oktober 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Wilhelmstift - Station G6

 Kinder- und Jugendpsychiatrie Wilhelmstift - Station G6

(C) KK Wilhelmstift

 In der KJP Wilhelmstift gibt es 6 Stationen:
G1: Schwerpunkt DBT-A
G2: Geschlossene Station
G3: Kinderstation
G4: Jugendstation, Schwerpunkt Diabetis
G5: Mädchen mit Essstörungen
G6: Psychosomatik

Einen allgemeinen Post zum Wilhelmstift sowie zur Station G5 haben wir schon, heute stellen wir euch die G6 vor. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche von ca. 8-18 Jahren mit im Prinzip allen Krankheitsbildern die in einem offenen Setting behandelbar sind, wobei der Schwerpunkt auf psychosomatischen Erkrankungen liegt wie z.B Schwierigkeiten im Umgang mit chronischen Erkrankungen oder somatoforme / dissoziative Störungen. Es werden auch Patienten mit Essstörungen aufgenommen, obwohl die Klinik ja eine Schwerpunktstation dafür hat. Wenn man eine Essstörung hat und unter 14 Jahren ist kommt man sicher auf die G6 oder wenn man männlich ist, wenn man älter ist und weiblich wird individuell entschieden ob man auf die G5 und die G6 kommt, das Konzept unterscheidet sich ein wenig und es geht auch danach wo eher ein Platz frei wird.

Da die Station erst vor einigen Jahren eröffnet worden ist liegt sie nicht im Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zunächst lag sie im Hauptgebäude der Kinderklinik, jetzt ist sie im Kapellengebäude. Da bald ein Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet werden soll, wird die Station dann mit den anderen Stationen gemeinsam dort einziehen.
Die Station hat ein Einzelzimmer und vier Doppelzimmer.

Bei Essstörungen wird mit Phasen gearbeitet:
Phase 1: Stationsruhe (d.h Station nur in Begleitung verlassen für max. 2x 30 Minuten am Tag), das Essen wird vom PED nach dem Essplan gestellt, wenn man nicht aufisst muss das nicht gegessene als Fresubin nachgetrunken werden (wenn man 3x Fresubin verweigert wird ggf. eine Sonde gelegt), Besuch darf man am Wochenende sowie am Mittwoch bekommen, Ziel der Phase1 ist die Gewöhnung ans Essen sowie dass man nicht weiter abnimmt und möglichst langsam anfängt zuzunehmen
Phase 2: Man darf sich seine Mahlzeiten nach dem Essplan selber stellen, man muss kein Fresubin mehr trinken, man darf an der Motopädie teilnehmen, man
bekommt außerdem seine Steigungskurve ( man muss jede Woche ein bestimmtes Gewicht erreichen), wenn man das Gewicht erreicht darf man mit zu den Gruppenaktivitäten / Ausflügen, kriegt Tagesbeurlaubungen und Ausgang (mind. 2x 30 Min.)
Phase 3: Man isst normal mit am Tisch und stellt sich am Tisch wie die anderen Patienten sein Essen, man soll die Zwischenmahlzeiten außerhalb der Station einnehmen (in der Cafeteria, im Klinikgarten etc.), auch in Phase 3 zählt: Steigungskurve nicht erreicht kein Ausgang, TBE's und Ausflüge, Phase 3 endet wenn man sein Zielgewicht erreicht hat.
Phase 4: Vorbereitung auf die Entlassung, man soll sein Gewicht halten, man darf frei essen und auch ggf. vom Essplan abweichen (z.B anstatt 2 Brötchen morgens Müsli essen), man darf die Außenschule für 2 Wochen besuchen , man darf sein Sporttraining wieder besuchen (wenn man in einem Sportverein bist) außerdem erstellt man Notfall Listen und einen Skillkoffer für zu Hause

Der Essensplan besteht aus 7 Portionsgrößen : Portion A,B,C,D,E,F,F+

Beispiel Essplan für Portion D (die meisten essen Portion D um zu zunehmen)

Frühstück (7:45 Uhr): 2 Brötchen, 1EL Butter oder Magerine, 2 Herzhafte und 1 Süßen Aufstrich/ Beläge, 1 Becher 3,5 % Milch
ZM1 ( 10 Uhr): Besteht aus 3 unterschiedlichen Korponenten (einer davon ist immer ein Stück Obst)
Mittagessen (12 Uhr): Eine Portion Mittagessen, 1 Schale Nachtisch, ein Becher Orangen oder Apfelsaft
ZM2 (15 Uhr): siehe oben
Abendbrot (18 Uhr:) 2 Scheiben Brot ( Schwarz oder Graubrot) , 1 EL Butter oder Magerine, 3 Herzhafte Aufstriche/Beläge, 1 Becher 3,5 % Milch
Spät-ZM (20 Uhr): 1 Stück Obst

Man kann jede Woche neu bestimmen welches Menü vom Essensplan man nimmt ( 2 Menüs sind mit Fleisch, 1 Vegetarisch)

Therapien: Einzeltherapie, Kunsttherapie, Motopädie, ggf. Kreativtherapien, Band-Projekt, Yoga

Dienstags unternimmt die Station eine Gruppenaktivtität (z.B Kino, Schlittschuhfahren, Museum oä), Mittwochs ist Besuchszeit, Freitags gibt es eine Koch-AG wo jeden Freitag zwei verschiedene Patienten der Station zusammen kochen, Samstags und Sonntags entweder TBE (8-19 Uhr oder VM/NM 6 Stunden) oder Besuchszeit von 15-18 Uhr.

Pro's: Leckeres Essen ( dafür das es ein KH ist), nette PED Runde außer ein- zwei von den PED's, viel Eigenverantwortung, viele gemeinsame Aktivitäten, TBE's

Kontra's: Handy nur im Ausgang, in Phase 1 die Ausgangsregelung, ein paar PED's nicht sehr freundlich und pädagogisch Korrekt sind ( nur einzelne)

Allgemein würde ich die Station G6 empfehlen, jedoch nur wenn du auch selber gesund werden möchtest da dir sonst das ES-Konzept nicht viel helfen wird


Dienstag, 28. September 2021

Albertinen Krankenhaus Hamburg - Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie

 Albertinen Krankenhaus Hamburg
- Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie

 Versorgungsgebiet: Hamburg Eimsbüttel-Nord (Schnelsen, Niendorf, Eidelstedt, Stellingen, Lokstedt)

(C) Henke+Partner Architektur
 
In der Psychiatrie im Albertinen Krankenhaus gibt es 4 Stationen:

- Station KE (Akutpsychiatrische Station)
- Station K1 (seelische Störungen im mittleren und höheren Lebensalter)
- Station I1 (Station für psychoreaktive Störungen und Depressionen)
- Station IE (Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen)

Die Psychiatrie befindet sich in einem extra Gebäude, welches jedoch mit dem Hauptgebäude durch einen Gang verbunden ist. Station KE und IE sind im Erdgeschoss, Station K1 und I1 im 1.Geschoss. Es gibt 1- und 2-Bett-Zimmer mit eigenem Bad. Die KE wird komplett geschlossen geführt, die IE hat einen offenen und einen geschlossenen Bereich. Auf der KE gibt es einen Raucherraum. Es gibt einen geschlossenen Therapiegarten.

Die Klinik arbeitet schwerpunktmäßig tiefenpsychologisch orientiert.

Therapien: Einzeltherapie, Gruppentherapie, Akupunktur, Ergotherapie, Kunsttherapie, Psychoedukationsgruppen, Entspannungsverfahren, Sport

Sein Handy darf man durchgängig haben. Besuch kann man außerhalb der Therapien und Mahlzeiten im Prinzip immer haben, allerdings ist kein Besuch auf Station direkt erlaubt, es gibt extra Besucherzimmer.

Pro: Die Zimmer (Neubau), einige Pfleger

Kontra: Wenige Therapien, relativ unorganisiert


(C) Albertinen Krankenhaus

Kinder- und Jugendpsychiatrie Hamburg-Harburg


Kinder- und Jugendpsychiatrie Hamburg-Harburg

Versorgungsgebiet: Die Hamburger Stadtteile Othmarschen, Altona, Ottensen, Groß-Flottbek, Nienstedten, Osdorf, Sülldorf, Blankenese, Rissen, Bezirk Harburg inkl. Wilhlemsburg

(C) Marktplatz-Süderelbe

Die Klinik für KJP liegt auf dem Krankenhausgelände der Asklepios Klinik Harburg in einem extra Gebäude am Rand des Geländes. Es gibt mehrere Spielplätze und einen Fußballplatz rund ums Gebäude.
Es gibt 4 Stationen:

Station A (geschlossen geführte Station)
Station B (Therapiestation für Jugendliche ab 14 Jahren)
Station C (Kinderstation bis 14 Jahren)
Eltern-Kind Station bis 6 Jahre

Behandelt werden alle Krankheitsbilder des Kindes- und Jugendalters mit der Ausnahme von Suchterkrankungen.

Auf Station A gibt es Einzel- und Doppelzimmer, die Station hat einen geschlossenen Innenhof und eigene Therapieräume auf Station. Es gibt einen Time-Out Raum der Videoüberwacht ist. Behandelt werden Kinder und Jugendliche in akuten Krisen als auch Jugendliche mit komplexen Krankheitsbildern die nur in einem geschlossenen Setting behandelt werden können. Es gibt strenge und klare Regeln.

Auf Station B gibts ein Einzelzimmer, ansonsten Doppelzimmer. Jeder Patient hat ein Naschfach wo man alle Süßigkeiten einschließen muss. Sowie Rasierer und Gameboys und co.
Süßes darf man sich einmal am Tag rausholen.

Auf der Station gibt es ein straffes Programm. Die Therapien sind alle vormittags und am Nachmittag gibt es je nach Wochentag Programm. Es gibt ein Schwimmtag, Kochtag, Ausflugstag, Fußballtag, und ein besuchstag. Die Teilnahme ist verpflichtend. Die Klinik bietet traumatherapeutische Therapie an.

Therapien: Einzeltherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie, Kunst/Ergottherapie, Reittherapie, SKT

In den Ferien gibt es ein Ferienprogramm mit Segelreisen oder einem Urlaub auf dem Campingplatz. (Station B)

Sein Handy darf man nur zu den Besuchszeiten haben. Die Besuchszeiten sind einmal in der Woche am Nachmittag und am Wochenende.

Station A:

Pro: Teilweise nette Betreuer, man darf sich vegan ernähren
Kontra: Die Aufnahme über die Erwachsenennotaufnahme ist katastrophal und teilweise sitzt man dort 8 Stunden bis mal ein KJP Arzt kommt

Station B:

Pro: Tolles Programm, die Betreuer
Kontra: das Essen, strenge Regeln


(C) Asklepios Harburg


(C) Asklepios Harburg

(C) Asklepios Harburg

Sonntag, 26. September 2021

UKE Hamburg - Kinder- und Jugendpsychiatrie

 UKE Hamburg - Kinder- und Jugendpsychiatrie
- Jugendstation
Versorgungsgebiet: Schnelsen, Niendorf, Eidelstedt, Lurup, Stellingen, Lokstedt, Ohlsdorf, Winterhude, Eimsbüttel, Eppendorf, Bahrenfeld, Barmbek Nord und Süd, Ohlsdorf, Rotherbaum

(C) UKE

In der KJP vom UKE gibt es drei Stationen:

Kinderstation (bis 14 Jahre)
Jugendstation (14-18 Jahre)
Akutstation (geschlossen geführte Krisenstation)

Beide Einsenderinnen wurden auf der Jugendstation behandelt, um die es im folgenden gehen wird.

Die Jugendstation bietet 13 Behandlungsplätze für Jugendliche von 14-18 Jahren, behandelt werden alle Störungsbilder des Jugendalters mit der Ausnahme von Suchterkrankungen, Essstörungen nur in Ausnahmefällen.

Es gibt ein 3-Bett Zimmer, drei Einzelzimmer und drei Doppelzimmer.

Therapieangebote: Einzeltherapie, Yoga, Sportgruppe, Achtsamkeit und Entspannung, DBT-Gruppe (2x wöchentlich), Skills2Go, Kunsttherapie, Musiktherapie, Selbstsicherheitstraining, Therapiegruppe, Tanztherapie, Multifamilientherapie (alle 6 Wochen alle Familien zusammen), Theatertherapie

Klinikschule ist jeden Morgen in zwei Blöcken, man kann auch seine Aussenschule besuchen.

Sein Handy darf man von 10.00-17.00 Uhr und von 19.00-22.00 Uhr nutzen. Am Wochenende kann man Zuhause schlafen. Ausgang ist von 08.00-17.00 Uhr, man muss nur zu seinen Therapien und dem Mittagessen da sein. Morgens und Mittags muss man Essen, Abends ist es frei.

Einsenderin 1 schreibt:

Pro: viele Angebote, gute Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten, man hat viele Freiheiten (Ausgang usw)

Kontra: das Gelände ist sehr langweilig da es mitten auf dem Krankenhausgelände liegt

Einsenderin 2 schreibt:

Pro: die Station ist sehr schön eingerichtet, man darf die Zimmer individuell umstellen und dekorieren, das Essen ist für Krankenhausverhältnisse sehr lecker, sehr individuell, man bekommt das was man braucht und kann auch mal einen Tag frei bekommen, vielseitiges Angebot, gute Therapeuten und Pflege und sehr viel Interesse der Pflege sodass diese oft abends etwas spielt oder Akupunktur macht oder so was in der Art, keine Trennung zwischen Privat und Kasse





(C) Fotos: Einsenderin