Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek- Station W3
Versorgungsgebiet: die Hamburger Stadtteile Hamm, Rothenburgsort, Farmsen-Berne, Rahlstedt, Jenfeld, Billstedt, Horn, Billbrook
In der Asklepios Klinik Wandsbek gibt es 6 Stationen:
Um auf diese Station aufgenommen zu werden, sollte man anrufen und sich auf die Warteliste setzen lassen oder man kommt als "Notfall" durch die Aufnahme auf die Station.
Der Speiseraum ist rund um die Uhr geöffnet und viele nutzen ihn als Aufenthaltsraum, da zu Coronazeiten die Patienten auf den Zimmern essen.
Es gibt die Möglichkeit einer Krisenintervention, Diagnostik und die Planung der Anschlusstherapie auf der Station. Die Klinik koorperiert eng mit der Asklepios Psychiatrie Ochsenzoll, weshalb Patienten zu einer längerfristigen Anschlusstherapie häufig an diese Klinik vermittelt werden, wo es spezialisierte Therapiestationen gibt z.B für Adoleszente, Borderline, Trauma, Sucht, Kombi Persönlichkeitsstörung/Trauma/Sucht etc..
Am Anfang des Aufenthalts bekommt man ein Therapieplan, man ist einer Gruppe zugeordnet (gelb, orange, rot). Die passenden Angebote sind dann angekreuzt, man ist an der Teilnahme verpflichtet. Außerdem kann man individuell mit der Ergotherapeutin besprechen ob man auch noch zusätzlich Angebote wahrnehmen kann, da es nicht täglich so viele Angebote gibt.
Einmal in der Woche hat man ein Gespräch mit einen der Psychologen, bei Bedarf kann man die Pflegekräfte und Ärzte für ein (Krisen)-Gespräch ansprechen.
Es gibt Medikamentenausgabezeiten, Essenszeiten und Ansprechzeiten für die Pflegekräften, die Aushänge, hängen im Stationsflur. Es gibt keine Regelungen bzgl. Handy. Abgabe, aber es gibt Laptop und Fernsehzeiten.
Außerdem gibt es eine Ausgangsregelung: zwischen 8:00 - 20:00 Uhr hat man in der Woche 2 Stunden Ausgang, man muss sich aber austragen. Außerhalb dieser 2 Stunden, kann man sich auf dem Klinikgelände aufhalten.
Am Wochende gibt es folgende Regel: in der 1. Woche 2 Stunden, ab der 2. Woche 6 Stunden und ab der 3.Woche 12 Stunden pro Tag/ Feiertags.
-> nur in Absprache mit dem Pflegekräften möglich, Patienten im Entzug haben andere Regeln.
Die Pflegekräfte gehen professionell im Umgang mit Eigengefährdung um, man kann gut seine Gedanken/Probleme loswerden und kann gut Gespräche führen. Die Pflegekräfte sind spezialisiert auf verschiedene Aromen und Skills die bei Bedarf angeboten werden. Auch die Ergotherapeutin und die Psychologen gehen professionell und menschlich mit einem um, so wie die Pflegekräfte und Stationsärzte. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und konnte Konflikte auch mit den Pflegekräften, zeitnah lösen. Es gibt die Möglichkeit bei Eigen- und Fremdgefährdung auf den geschützten Bereich verlegt zu werden, bei Krisen kann man auch nachts mit dem AVD sprechen.
(C) Fotos: Einsenderin
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