Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinikum am Weissenhof in Weinsberg
Versorgungsgebiet: Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis, LK
und Stadt Heilbronn, östlicher Teil Ludwigsburg, nördlicher Teil
Rems-Murr
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| (C) Sawatzki
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n der KJP Weinsberg gibt es 5 Stationen:
Station 27 (Schulkindstation von 7-13 Jahren)
Station 51 (Therapiestation für Jugendliche)
Station 53 und Station 54 (Akutbereich)
JADE / Station 52 (Suchtstation für Jugendliche von 14-19 Jahren)
Die
Klinik gehört zum Zentrum für Psychiatrie, es gibt mehrere Gebäude vom
Erwachsenenbereich sowie mehrere die zum Kinder- und Jugendbereich
gehören. Es gibt auch einen Laden, eine eigene Kapelle oder Bücherrei.
Die Einsenderin wurde im Jugendbereich auf Station 51 und im Akutbereich behandelt u.a wegen Anorexie. Die Einsenderin 2 wurde auf Stationen 51, 53 und 54 behandelt.
Es gibt Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbäder.
Auf der Station 51 werden Jugendliche ab 13/14 Jahren behandelt, es werden alle Krankheitsbilder behandelt die in einem offenen Rahmen behandelbar sind.
Anorexie
Patienten werden auf diese Station erst aufgenommen wenn sie vital
stabil sind, man kann aber auch eine Sonde bekommen. Man hat einen
Stufenplan und alle 2 Wochen Ernährungsberatung, wenn man nicht auf isst
gibt es Fresubin. Während der Sitzzeit nach den Mahlzeiten wird man auf
die Toilette begleitet.
Man darf 1 Stunde am Tag sein Handy haben, am Wochenende 2x 1 Stunde.
Therapien:
2x wöchentlich Einzeltherapie, Gruppentherapie, Anorexiegruppe, SKT,
Skillsgruppe, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Musiktherapie, Körpertherapie, therapeutisches Bogenschießen, Achtsamkeitsgruppe, Entspannung, Erlebnispädagogik (man geht z.B in den Wald), Tiergestützte Therapie
(nur auf einigen Stationen)
Alle Patienten besuchen die
Klinikschule, als Alternative wird Arbeitstherapie angeboten. (Auf der Station 53 findet die Schule auf Station statt). Außerdem
gibt es Tiere auf dem Gelände wie Ziegen.
Der Akutbereich ist
aufgeteilt in die Station 53 und 54, Station 53 ist der
Kriseninterventionsbereich, wo Patienten in akuten Krisen aufgenommen
werden sowie Patienten mit schweren komplexen Krankheitsbildern die nur
im geschlossenen Rahmen behandelt werden können. Es gibt ein
Überwachungszimmer, wenn weitere akute Krisen kommen müssen diese
teilweise auf dem Flur schlafen. Es finden keine wirklichen Therapien
statt außer Arztgespräche und Visite. Man darf sein Handy nicht haben.
Station 54 stellt den
Subakutbereich dar, sie wird ebenfalls geschlossen geführt und nimmt
Patienten auf die die akute Krise überstanden haben aber noch eine
Stabilisierung benötigen. Außerdem werden Patienten behandelt die noch nicht stabil genug für den offenen Therapiebereich sind. Es gibt viele Therapieangebote, ähnlich wie auf der offenen Therapiestation. Sein Handy darf man 30 Min. am Tag haben.
(Die Einsenderin berichtet, dass auf station 54 die etwas
leichteren Notfälle behandelt werden, auf Station 53 kommt es zu vielen
Fixierungen)
Es gibt ein Basis an Therapieprogramm auf beiden
akuten Stationen (täglich 1 Stunde Sport sowie Ergotherapie) auf Station
54 mehr als auf 53. Auf Station 53 darf man gar kein Handy haben, auf
Station 54 eine Stunde täglich. Auf Station 53 sind die Fenster
abgeklebt.
Einsenderin 1 schreibt:
Pro: sowohl im Akut- als auch im Therapiebereich
gibt’s sehr nette, kompetente und coole Betreuer, alle Stationen haben
einen Innenhof
Einsenderin 2 schreibt:
Auf jeder Station sind die PEDs sehr nett, einfühlsam und hilfsbereit bis auf ein paar Ausnahmen.
Man wird sehr ernstgenommen und kann jederzeit auf die 53 verlegt werden wenn es einem deutlich schlechter geht
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(C) Einsenderin
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(C) Einsenderin 2
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| (C) Klinikum Weissenhof |
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| (C) Klinikum Weissenhof |
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(C) Klinikum Weissenhof
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