Mittwoch, 29. September 2021

Kinder- und Jugendpsychiatrie Erlangen

 Kinder- und Jugendpsychiatrie Erlangen

Versorgungsgebiet: Erlangen, Erlangen Hochstadt

(C) Einsenderin

In der KJP Erlangen gibt es zwei Stationen (JP-S01 und JP-S11), eine ist für Kinder, eine für Jugendliche, beide Stationen können fakultativ geschlossen geführt werden.

Es gibt Einzel-, Doppel-, und Dreibettzimmer. Für Krisen gibt es ein Kamerazimmer und einen TIME-Out Raum.

Die Einsenderin wurde aufgrund Anorexie behandelt.

Anorexie Patienten erhalten portioniertes Essen, einmal die Woche gibt es ein Portionstraining wo selbst portioniert wird. Die Essstörungspatienten essen separat von den anderen Patienten, der ersten Woche isst man in 1:1 Begleitung. Nach dem Essen gibt es eine Sitzzeit von einer Stunde. Bei zu niedrigem BMI oder medizinischen Komplikationen wird man zunächst auf der Station 3C in der Kinderklinik behandelt und dann in die KJP übernommen. Es wird teils mit Sonden gearbeitet.

Therapien: Einzeltherapie, Sportgruppe, Beschäftigungstherapie, Tiergestützte Therapie (Hundetherapie), ADHS-Gruppe, Essstörungsgruppe, Entspannungsverfahren, Stimmungsgruppe, SKT

Es wird mit Ausgangsstufen gearbeitet, ab Stufe 2 darf man mit auf Ausflüge, das Handy ist nur im Ausgang erlaubt.

Man kann in der ersten Woche Reflektionszeit bekommen, d.h kein Besuch, Aufenthalt im Zimmer mit dem Ziel sein Verhalten zu reflektieren.

Pro: Für Krankenhausessen ist das Essen recht gut, schnelle Aufnahme, auch starkes UG wird behandelt, nette Therapeuten, kleiner geschützter Garten, die Spieleabende waren sehr schön

Kontra: Essstörungen werden nur aufgefüttert, Pflege teils nicht so nett, Bei schweren Krankheitsbildern verlegen sie schnell nach Nürnberg aus Überforderung

Sie würde die Klinik nur bedingt empfehlen, da mit viel Druck und Konsequenzen gearbeitet wird und wenig auf sie eingegangen wurde.

Eine andere Einsenderin sagt:

Pro: sehr liebe Leute vom Personal her (PED as auch therapeuten), es werden einem viele gute skills an die Hand gegeben, die Aussenaktivitaten

Kontra: streng bei Essstörungen, als Essstörungspatient und bei SVV ist es schwierig Ausgang zu bekommen


 © Harald Sippel

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