Schön Klinik Berchtesgadener Land - Abteilung für Zwangsstörungen
Die Schön Klinik Berchtesgadener Land hat eine Rehaabteilung für
Pneumologie sowie einen Akutbereich für Psychosomatik. Aufgenommen
werden in der Psychosomatik Patienten ab 18 Jahren, die unter
Angststörungen, Essstörungen, Burn-Out, chronischen Schmerzen,
Depressionen (auch chronische, es wird CBASP angeboten), Angststörungen
(auch Soziale Phobien und Panikstörungen), Somatoformen Störungen oder
Zwangsstörungen leiden.
Einen Beitrag zum Essstörungsbereich gab es bereits, heute geht es um die Behandlung von Patient*innen mit Zwangsstörungen.Das Therapiekonzept arbeitet viel mit Expositionen. Diese werden im Einzel oder auch der Zwangsbewältigungsgruppe erarbeitet, dann eigenständig unter der Woche durchgeführt und in der Protokollgruppe und/oder dem Einzel nachbesprochen. Dadurch challenged man sich Woche für Woche und kann direkt darüber sprechen, was schwierig war. Allerdings setzt die Klinik auch viel auf Medikamente, da wird wirklich viel rumprobiert, welches Medikament passen könnte, weshalb man zT nicht soo gut auf die Therapie konzentriert ist wegen aufretenden Nebenwirkungen (Müdigkeit, ...)
Therapien: Einzeltherapie (1x 50 Min.), Zwangsbewältigungsgrupp e (2x 100 Min.), täglich Gruppenvisite, Sport (3x 45 Min.), Entspannungsgruppe (Progressive Muskelentspannung oder QiGong), Problemlösegruppe (quasi eine Art Selbsthilfegruppe mit Therapeut, 2x 90 Min.), Zwangsprotokollgruppe (hier kann man seine Expos mitteilen und wie es lief (symptombezogen)
Außerdem gibt es wöchentlich eine Oberarzt-
und Stationsarztvisite (hier können Medikamente, körperliche
Beschwerden etc. angesprochen werden) und 1x die Woche muss jeder zum Blutdruck messen und wiegen.
Individuell kann man auch noch an einer Klinikübergreifenden Skillsgruppe teilnehmen, die aber laut Einseinderin sehr oberflächlich ist und gemischt mit allen Krankheitsbildern.
Die
Wartezeit beträgt etwa 3-5 Monaten, der Aufenthalt dauert 12 Wochen, in
Ausnahmefällen kann man nochmal um 1-2 Wochen verlängern. Es
gibt auch die Möglichkeit einer Intervallbehandlung, sprich man kommt einige
Wochen/Monate später wieder (dann allerdings nur noch für 6 Wochen),
kann an Erlerntes anknüpfen und intensiver an den Dingen arbeiten, die
Zuhause im Alltag vllt (wieder) schwierig waren.
Die Einsenderin schreibt:
Pro:
Einzelzimmer, Kliniklage am Königssee, Zwangsprotokollgruppe, Schwestern/Pfleger sich eig alle nett, Intervalltherapie möglich, Sporttherapeuten alle Top, angemessen viele Therapien (weder zu viel, noch zu wenig), auf körperliche Beschwerden wird schnell eingegangen (zB durch Reiznadelmatte, Massagen, Physio, …)
Einzelzimmer, Kliniklage am Königssee, Zwangsprotokollgruppe, Schwestern/Pfleger sich eig alle nett, Intervalltherapie möglich, Sporttherapeuten alle Top, angemessen viele Therapien (weder zu viel, noch zu wenig), auf körperliche Beschwerden wird schnell eingegangen (zB durch Reiznadelmatte, Massagen, Physio, …)
Kontra:
Sauberkeit in der Klinik, Essen, viele unerfahrene Therapeuten/Ärzte, Verlängerungen werden nur selten gestattet, häufiger Medikamentenwechsel, zT unnötig vergebene Medikamente, zT wirklich unsensible Co-Therapeuten, begleitend andere (psychische) Erkrankungen wie zB Depressionen werden kaum beachtet (obwohl es auch ein Depressionskonzept gibt, welches man zT parallel mitmachen könnte).
Sauberkeit in der Klinik, Essen, viele unerfahrene Therapeuten/Ärzte, Verlängerungen werden nur selten gestattet, häufiger Medikamentenwechsel, zT unnötig vergebene Medikamente, zT wirklich unsensible Co-Therapeuten, begleitend andere (psychische) Erkrankungen wie zB Depressionen werden kaum beachtet (obwohl es auch ein Depressionskonzept gibt, welches man zT parallel mitmachen könnte).
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| (C) Schön Klinik |
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