LVR Klinik Viersen
- Kinder- und Jugendpsychiatrie
Versorgungsgebiet: Kreis Heinsberg, Krefeld, Mönchengladbach, Kreis Neuss, Kreis Viersen
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(C) Heinze
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In der KJP Viersen gibt es verschiedene Stationen für Kinder und Jugendliche:
K1 - Kinderstation
K2 - Kinderstation
K3 - Jugendstation mit dem Schwerpunkt auf Trauma- und Belastungsstörungen
K4 - Schulverweigerung, Depressionen, (Sozial)phobien, Persönlichkeitsstörungen
K5 - Jugendstation v. 13-17 Jahren mit Suchtproblemen
K6 - Jugendstation mit dem Schwerpunkt Essstörungen, Depressionen und Zwangsstörungen
K7 - Integrative Station für Kinder von 7-11 Jahren
K8 - Integrative Station für Kinder und Jugendlichevon 11 – 15 Jahren
K9 - Integrative Station für Kinder und Jugendliche
K12 KHG- Station für substanzabhängige Jugendliche mit komorbiden Störungen
Eltern-Kind Station
Station K 12 RAG - Reha für suchterkrankte Jugendliche
Fanny Zahn Haus - Psychosomatische Station für Jugendliche ab 12 Jahren
Gerhard Bosch Haus - sexuell auffällige Jungen
Eltern-Kind-Haus (selbsterklärend)
Die
Klinik bietet sich auf einem großen Klinikgelände zusammen mit der
Erwachsenenklinik, einem Altenheim und einer Forensik. Außerdem gibt es
eine große Sporthalle, verschiedene Therapiegebäude, eine Kapelle und
ein Tiergehege (Hühner und Hasen). Behandelt werden alle
Krankheitsbilder des Kindes- und Jugendalters.
Die Einsenderin
wurde auf der Station K6 behandelt. Es gibt Einzel- und Doppelzimmer auf
den Stationen, auf der K6 gibt es 4 Einzelzimmer (davon ein
Beobachtungs-, ein Behinderten- und zwei normale Zimmer) und 4
Doppelzimmer. Die Station kann fakultativ geschlossen geführt werden
wenn es Krisenpatienten gibt.
Bei Essstörungspatienten wird mit
Sonde gearbeitet, es gibt einen Stufenplan mit Sitzzeiten.Beim sondieren
darf nicht gelesen, gemalt werden oder Ähnliches, bei der Sitzzeiten
schon. Die essgestörten sind zu 3 Hauptmahlzeiten und 3
Zwischenmahlzeiten verpflichtet, die ohne ES sollen die 3
Hauptmahlzeiten mitessen, die ZM sind denen freigestellt.
Ablauf
auf der Jugendstation: Mo-Fr wird man zwischen 6:30 und 6:45 geweckt (je
nach PED), kurz nach 7 beginnt dann das Frühstück, anschließend gibt es
Schule oder Therapien, um 12.05 ist das Mittagessen, Nachmittags gibt
es vereinzelt Therapien sonst ist es relativ langweilig und man beschäftigt sich hauptsächlich mit
Mitpatienten. Gibt es keine Gruppen kann Besuch empfangen werden etc,
bis um 18:00 das Abendessen ist. Danach bis 19:00 Zimmer-/Sitzzeit und
um 20:00 gemeinsames Nachrichten gucken (was nicht alle PEDs tun). Nach
19:00 darf ferngesehen, Wii, Playstation oder Swich gespielt werden. Ab
21:45 gilt Nachtruhe, manche PEDs lassen einen aber auch bis 24:00
spielen.
Für jeden Patienten wird ein individueller Therapieplan
erstellt, die Therapien variieren von Station zu Station. Die Klinika
arbeitet sowohl verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch als auch
psychodynamisch, außerdem kommen traumatherapeutische Verfahren zum
Einsatz.
Therapien: Einzeltherapie, verschiedene
Gruppentherapien, Ergotherapie, Kreativtherapie, Bewegungstherapie,
Entspannungsverfahren, Musiktherapie, SKT-Gruppe, Cogpack,
Interaktionsgruppe, Sport, Körperwahrnehmung, Muskelaufbau (nur bei
essgestörten), Psychoedukation, Yoga, Kochgruppe, Adipositas - Gruppe,
verschiedene Werkstattprojekte (z.B Holzwerkstatt oder Fahrradwerkstatt)
Es
gibt eine Klinikschule, Patienten die (noch) keine Klinikschule
besuchen können Alternativ z.B an einer Töpfern & Kreativgruppe
teilnehmen.
Je nach Gesundheitszustand kann am Wochenende in die Beurlaubung.
Sein Handy darf man im Ausgang haben, wie viel und wann man Ausgang hat wird sehr individuell entschieden.
Die Einsenderin schreibt:
Meine bisherigen
Erfahrungen sind größtenteils positiv, allerdings hängt es auch ziemlich
damit zusammen was man für eine Krankheit hat.
Zu mir sind alle PEDs
total verständnisvoll, fürsorglich und lieb, aber gerade Essgestörte
werden auf meiner Station von manchen PEDs schon mal angeschrien oder
bekommen einen schlechten Witz zu hören. Ich bin wegen dissoziativen
Krampfanfällen dort und obwohl sie noch nie einen Fall wie mich auf
Station hatten konnten mir die PEDs schon viel helfen.
Lässt man sich
auf die Therapien ein Können die auch wirklich helfen, allerdings sind
die Therapeuten sehr beschäftigt, vergessen einen schnell mal etc. Ich
bin seit fast einem Monat dort und hatte erst 2 mal Einzel und eins
davon ging nur 5min, weil meine Therapeutin keine Zeit hatte.
Die Therapeutinnen sind trotzdem mega lieb und verständnisvoll und auch die meisten PEDs haben immer ein offenes Ohr für einen.
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(C) LVR Kliniken
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| (C) Einsenderin |
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| (C) Heinze |
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| © 2013 by Joerg Hempel |
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(C) Einsenderin
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(C) Einsenderin
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