Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum Frankfurt
- Station 92-1 (DBT-A) 
(C) Uniklinikum Frankfurt
Die Station 92-1 der KJP Frankfurt behandelt Jugendliche
von 13-18 Jahren (bei vorliegen einer Kostenzusage auch bis 21 Jahren)
mit Störungen der Impulskontrolle und Emotionsregulation,
Selbstverletzendem Verhalten, Suizidalität, Stimmungsschwankungen und
Traumafolgestörungen. Eine Essstörung kann wenn sie eine
Begleiterkrankung der anderen Symptomatik darstellt auch behandelt
werden, wenn eine Essstörung im Vordergrund steht ist eher eine andere
Station geeignet. Die Station bietet 12 Plätze in 2-3 Bettzimmern,
meistens sind aber nur 10 Patienten auf Station. Es gibt ein
Gemeinschaftsbad.
Die Station arbeitet nach dem Konzept der
Dialektisch - Behavioralen - Therapie für Adoleszente (DBT-A), welche
für Jugendliche mit einem emotional-instabilen Krankheitsbild geschaffen
wurde. Alle Patienten müssen täglich eine Diary Card führen (dort wird
z.B der Selbstverletzungsdruck; die Suizidalität protokolliert) und ein
Stimmungsparometer.
Therapieangebote:
2x Skillsgruppe (wo die
DBT Inhalte erarbeitet werden), Ergotherapie, Physio-/
Bewegungstherapie (2x die Woche), Achtsamkeitsgruppe (alle 2 Wochen),
Basisgruppe, Einzeltherapie (2x 50 Min.), Frühsport (täglich)
Es gibt außerdem eine Klinikschule.
Minderjährige Patienten müssen um 21.30 Uhr auf dem Zimmer sein, Patienten ab 18 Jahren um 22.30 Uhr.
Das
Handy muss abgegeben wird, man darf es aber im Ausgang haben; man kann
außerhalb der Therapien von 08.30 - 20.00/21.00 Uhr jederzeit in den
Ausgang gehen weshalb man sein Handy trotzdem viel hat.
Am Wochenende findet eine Beurlaubung nach Hause statt.
Pro:
Der PED ist im Großen und Ganzen nett und rücksichtsvoll, einige Ärzte
sind sehr gut, man hat relativ viel Ausgang, die überschaubare Größe an
Patienten, die Skillsgruppe
Kontra: strenge Regelungen wenn man
zu spät kommt (Ausgangssperre), Gruppenaktivitäten sind manchmal
langweilig, Skills werden teilweise als Allheilmittel angesehen
Die
Einsenderin schreibt, dass sie Patienten die wirklich etwas ändern
wollen und Therapiemotivation haben die Station auf jeden Fall empfehlen
würde
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| (C) Einsenderin |

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