Dienstag, 28. September 2021

Bezirkskrankenhaus Augsburg Station A1 - Adoleszentenstation

 Bezirkskrankenhaus Augsburg Station A1 - Adoleszentenstation

(B) Bezirkskliniken Schwaben

 Im Bezirkskrankenhaus Augsburg gibt es verschiedene psychiatrische Stationen, die Einsenderin wurde dabei auf der A1, der Adoleszentenstation behandelt.

Die Adoleszentenstation im BKA bietet 20 Betten für junge Erwachsene von 18-28 Jahren mit unterschiedlichen Krankheitsbildern wie z.B Angststörungen, Depressionen, AHDS, Persönlichkeitsstörungen oder Essstörungen - im Prinzip alle Krankheitsbilder die in einem offenen Setting behandelbar sind, Ausschlusskriterien sind akute Psychosen oder akute Abhängigkeitserkrankungen.

Die Station geht über 2 Stockwerke, am Anfang kommt man bei Aufnahme zunächst in ein 6-Bett Zimmer (was aber nicht voll belegt ist), ansonsten gibt es 2-Bett Zimmer und zwei Einzelzimmer für Privatpatienten. Bäder sind auf dem Flur. Es gibt zwei Aufenthaltsräume und einen Raucher Raum. Das Dienstzimmer ist im Erdgeschoss der Station gelegen.

Jeder Patient auf Station muss jede Woche einen Dienst übernehmen wie z.B Blumen Dienst.

Bei Selbstverletzungen o.ä muss man eine Verhaltensanalyse schreiben.

Therapien: Einzeltherapie, Bezugsbetreuergespräche, Skillsgruppe, Klettern, Sportgruppe, Werken, Töpfern, Kegeln, Psychoedukation, Kunst- und Ergotherapie, Entspannungsverfahren, SKT, Physiotherapie

Es gibt jeden Morgen eine Morgenrunde.

Am Wochenende kann man in die Beurlaubung fahren, außerhalb der Therapien kann man jederzeit in den Ausgang gehen. Sein Handy darf man durchgängig haben.

Vor Aufnahme gibt es i.d.R ein Vorgespräch, teilweise kann man aber auch von der geschlossenen / halbgeschlossenen Station auf die A1 verlegt werden.

Pro: Es gibt ganz viele Spiele auf Station, teilweise nettes Personal, Physiotherapie

Kontra: Es gibt alle 2 Wochen das gleiche Essen und das hat nicht geschmeckt, seltene Einzeltherapie (1x in 9 Wochen), wenig Therapien , Mobbing auf Station wurde vom Personal geduldet

Die Einsenderin würde die Klinik nicht weiterempfehlen


(C) Einsenderin

1 Kommentar:

  1. War auch auf der Station, waren ein paar Tage zu 5. Auf dem Zimmer und dann
    in zweier-Zimmer gewechselt. Es gab in Gruppen bzw. Gemeinsamen Runden oft
    unnötige Diskussionen und auch wenn die Patienten auf Station nicht so nett
    zueinander waren, wurde nichts gesagt. Pflege war inkonsequent und oft
    keine Hilfe, hatte das Gefühl die hatten oft keine Lust. Hab vegetarisches
    Essen + glutenfrei gegessen und das war ganz ok. Gestörtes ess verhalten
    ist denen nicht selbst aufgefallen. War mit meiner Bezugspflege mal im
    gruseligen Keller für Entspannungsübungen, lief dann nicht gut, weil die
    Klinikkellergänge schon gruselig waren. Selbstverletzendes Verhalten mit
    Verhaltensanalyse und wenig Unterstützung. War noch in der soziale
    kompetenzgruppe obwohl ich in der Ausbildung für einen sozialen Beruf war
    und diesen zu dem Zeitpunkt jahrelang gut ausgeführt habe und keine
    Probleme im sozialen Umgang hatte (könnte man noch anfügen an die erste
    Nachricht). Fand die Station gar nicht bedürfnisorientiert

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